Der Deutsche Bundestag möge die Einführung eines bundeseinheitlichen Bildungssystem beschließen. Dazu soll das Bildungswesen in die konkurrierende Gesetzgebung (Art. 72; 74 GG) des Bundes integriert werden. Den Ländern ist aber dabei eine Möglichkeit zur Mitwirkung zu geben.

Begründung

Die Ungleichheit der Schulabschlüsse steigt trotz angekündigter Gegenmaßnahmen wie z. B. Angleichung der Prüfungsaufgaben. Bekanntermaßen werden dann Schulabsolventen aus Bundesländern mit weniger anspruchsvollen Abschlüssen bei Bewerbungen für Ausbildungsplätze und Studien benachteiligt. Andererseits werden bei Studiengängen, bei denen ein "numerus clausus" für die Auswahl angewendet wird, bestimmte Abiturienten bevorteilt. Eine Auswahl der Absolventen nach der tatsächlichen fachlichen Leistung erfolgt nicht. Auch eine schon erwähnte Angleichung der Prüfungsaufgaben reicht allein nicht aus, da dann ein ungleicher Vorbereitungsweg von Nachteil ist.

Da der Bund sich die Aufgabe gegeben hat, gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet herzustellen, ist die derzeitige Regelung hierzu unpassend.

Durch eine Vereinheitlichung wird der Wechsel zwischen Bildungseinrichtungen unterschiedlicher Bundesländer vereinfacht.

Durch eine Mitwirkung können die Bundesländer, wenn auch eingeschränkt, ihre Kulturhoheit in Gemeinschaft ausüben. Zum Beispiel könnten bestimmte Lehrplaninhalte für einzelne Fächer wie Geografie weiterhin Landeskompetenz bleiben. Möglich ist hier auch das Fortbestehen der Kultusministerkonferenz als beteiligte Institution der Bundesländer.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Georg Janke aus Delitzsch
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    Die Unterschriftenliste wird morgen an den Petitionsauschuss der Deutschen Bundestages abgesendet.
    Leider konnten nur 46 Unterzeichnungen gesammelt werden. Daher wird die Petition, gerade bei einer solch langen Zeichnungsfrist, wahrscheinlich nicht die gewünschte Beachtung erzielen. Dennoch ist es wieder ein Schritt in Richtung eines einheitlicheren Bildungssystemes.

    Ich danke für Ihre Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Georg Janke

Pro

Ich bin für ein einheitliches Bildungsystem, damit es beim Umzug nicht schwer wird sich in das jeweilige System anzupassen. Eine Bekannte musste eine Klasse wiederholen als sie aus Berlin hierher(Schleswig-Holstein) gezogen ist. Wenn es einheitllich wäre, dann hätte sie ein Jahr früher Abi machen können.

Contra

Ich bin gegen ein einheitliches Bildungssytem, da ein schneller Wechsel des Bildungssytems nicht möglich ist. Er würde Jahrzehnte dauern und viel Geld in anspruch nehmen, welches besser für Bildung genutzt werden kann.