Søknad er adressert til:
Deutscher Bundestag (Petitionsausschuss)
Der Deutsche Bundestag möge die Einführung eines bundeseinheitlichen Bildungssystem beschließen. Dazu soll das Bildungswesen in die konkurrierende Gesetzgebung (Art. 72; 74 GG) des Bundes integriert werden. Den Ländern ist aber dabei eine Möglichkeit zur Mitwirkung zu geben.
Grunn
Die Ungleichheit der Schulabschlüsse steigt trotz angekündigter Gegenmaßnahmen wie z. B. Angleichung der Prüfungsaufgaben. Bekanntermaßen werden dann Schulabsolventen aus Bundesländern mit weniger anspruchsvollen Abschlüssen bei Bewerbungen für Ausbildungsplätze und Studien benachteiligt. Andererseits werden bei Studiengängen, bei denen ein "numerus clausus" für die Auswahl angewendet wird, bestimmte Abiturienten bevorteilt. Eine Auswahl der Absolventen nach der tatsächlichen fachlichen Leistung erfolgt nicht. Auch eine schon erwähnte Angleichung der Prüfungsaufgaben reicht allein nicht aus, da dann ein ungleicher Vorbereitungsweg von Nachteil ist.
Da der Bund sich die Aufgabe gegeben hat, gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet herzustellen, ist die derzeitige Regelung hierzu unpassend.
Durch eine Vereinheitlichung wird der Wechsel zwischen Bildungseinrichtungen unterschiedlicher Bundesländer vereinfacht.
Durch eine Mitwirkung können die Bundesländer, wenn auch eingeschränkt, ihre Kulturhoheit in Gemeinschaft ausüben. Zum Beispiel könnten bestimmte Lehrplaninhalte für einzelne Fächer wie Geografie weiterhin Landeskompetenz bleiben. Möglich ist hier auch das Fortbestehen der Kultusministerkonferenz als beteiligte Institution der Bundesländer.