Wir fordern die Geschäftsführer der sechs größten Hersteller von Muttermilchersatz auf, ihr aggressives Marketing einzustellen: Danone, Nestlé, FrieslandCampina, Kraft Heinz, Abbott und Reckitt Benckiser müssen offiziell erklären, dass sie nicht länger Gewinnmaximierung über Kinderleben stellen. Es ist unverantwortlich, Muttermilchersatz als gesündere Alternative zum Stillen zu vermarkten!

Nach Schätzungen von medizinischen Experten sterben mehr als 800.000 Kinder pro Jahr, weil Mütter denken, Ersatzprodukte seien die bessere Wahl.[1]

Frauen in Schwellen- und Entwicklungsländern werden bewusst über die positiven Effekte des Stillens im Unklaren gelassen. Die Hersteller suggerieren, dass Mütter mit Ersatzprodukten die bessere Wahl für ihr Baby treffen. Das verstößt gegen den Milchkodex der Weltgesundheitsorganisation (WHO).[2]

Begründung

Viele Mütter in Entwicklungs- und Schwellenländern sind sehr arm. Stillen ist die günstigere und gesündere Alternative zu Muttermilchersatz - doch Danone und Co. machen aggressiv Werbung für ihre Produkte. Beispielsweise verteilen sie Gratisproben an Schwangere oder machen Krankenhauspersonal kleine Geschenke, damit sie den werdenden Müttern Muttermilchersatz empfehlen.

Das ist nicht nur geldgierig, sondern sogar lebensgefährlich:

  • Häufig wird die Säuglingsnahrung mit verunreinigtem Wasser angerührt. Dadurch sterben Kinder an vermeidbaren Durchfallerkrankungen.
  • Mütter geben ihr weniges Geld für teure Säuglingsnahrung aus. Für Geschwisterkinder bleibt wenig übrig. Mangelernährung und eine höhere Anfälligkeit für tödliche Kinderkrankheiten sind die Folge.
  • Ist das Immunsystem durch Mangelernährung ohnehin geschwächt, sind Säuglinge anfälliger für Krankheiten. Ihr Risiko, an einer Lungenentzündung zu sterben, ist neunmal höher.

Fordern Sie mit uns gemeinsam: kein aggressives Marketing mehr für Muttermilchersatz!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Aktion gegen den Hunger aus Berlin
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Pro

Der Markt für Muttermilchersatz ist riesig und wächst weiter. An sich ist nichts gegen die Produkte auszusetzen, da es nunmal Mütter gibt die keine oder zu wenig Milch geben. Jedoch sollte immer auf das Stillen zurückgegriffen werden, wenn die Möglichkeit besteht. Stillen ist gesünder und stärkt die Mutter-Kind Bindung. Grade in Entwicklungsländern, in welchen es oftmals kein sauberes Trinkwasser gibt wird das mit Wasser angerührte Milchpulver zur tödlichen Falle. Jedoch suggerieren die Konzerne den Müttern oftmals es sei das Beste ihren Babys die Ersatzprodukte zu füttern - ein Teufelskreis!

Contra

Naja...die pinseligen Namen dürften ja wohl die Spitze des Scheißberges sein...oder !? Könnte der sich der somnambule Petitionator geruhen drüber nachzudenken, was FED, NATO, Monsanto macht ? Kann er nicht, nä? Iss kla. Ab dafür. Setzen, SECHS

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 9 Std.

    Gesunder Menschenverstand

  • vor 12 Std.

    Menschlichkeit

  • vor 1 Tag

    Ich bin Kinderkrankenschwester und der Gesundheit der Kinder weltweit verpflichtet.

  • vor 3 Tagen

    Ein Muttermilch Ersatz kann die natürliche Muttermilch zwar ersätzen, sollte aber nur in Fällen geschehen wo es nicht anders möglich ist. Die Frauen in den Schwällenländern können das Geld lieber dafür ausgeben um sich selbst gut zu ernähren, damit sie eine Hochwertige Muttermilch erzeugen.

  • vor 3 Tagen

    Ich freue mich, dass Sie etwas gegen die bisherige Allmacht der Großkonzerne unternehmen!

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