Deutschlandweit ist das Thema Depression und Suizid bei Jugendlichen ein Tabuthema. Dabei begegnet man täglich hunderten jungen Menschen, die von diesen Problemen geplagt sind - sei es weil sie konkrete Suizidgedanken haben oder aber weil ein Freund oder eine Freundin mit Depression kämpft.

Trotzdem ist in den Lehrplänen an keiner Stelle bedacht Kinder und Jugendliche über diese Thematik zu informieren. Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen beizubringen, wie sie mit solchen Situationen umgehen können, egal ob sie direkt oder indirekt betroffen sind.

Daher fordere ich die Aufnahme der Depressions- und Suizidaufklärung und - prävention bundesweit in alle Lehrpläne, angelehnt an die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu den Themen Alkohol und Drogen. Immer mehr junge Menschen sind betroffen und verdienen eine gesunde Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Reason

Nachdem ein Schüler meiner eigenen Schule Suizid begangen hat, ist mir klar geworden, dass die Themen Suizid und Depression im Jugendalter in der Gesellschaft totgeschwiegen werden. Man sollte viel mehr in die richtige Vorsorge investieren, aber auch eine individuelle Nachsorge, sollte es zu traumatischen Ereignissen kommen, ist wichtig.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies noch lange nicht der Fall ist. Krankheiten und Erste Hilfe sind oft, löblicherweise, schon Teil der Lehrpläne. Aber auch die Themen Depression und Suizid sollten stärker in den Vordergrund gestellt werden um präventiv gegenzusteuern.

Thank you for your support, Tim Glogowski from Zittau
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützer/innen,

    Ich habe gestern Abend noch die Möglichkeit entdeckt, den Zeitraum zu verlängern. Das heißt wir haben jetzt noch zeit bis Ende des Jahres um unser Quorum zu erreichen. Ich entschuldige mich hiermit auch für die vorherige Nachricht, da ich mich gleich hätte besser, mit den Möglichkeiten von "Open Petition" vertraut machen können.

    Ich werde nun also noch mehr zeit in die Medienarbeit investieren und mich auch gezielter an passende Stellen wenden. Natürlich ist weiterhin Ihre Unterstützung essenziell für das Gelingen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tim Glogowski weiter

  • Sehr geehrte Unterzeichner/innen,

    leider muss ich ihnen auf diesem Weg mitteilen, dass trotz intensiver Werbung über Social-Media und den Versuchen an die lokale Presse zu treten das Quorum voraussichtlich nicht erreicht wird. Dennoch danke ich Ihnen für die Unterstützung und hoffe, dass ggf. ein erneuter Versuch zu einem späteren Zeitpunkt oder andere Maßnahmen zu einem Erfolg führen. Ich werde das Thema weiter verfolgen und versuchen voran zu bringen. Sollten Sie in Ihrer Region die Möglichkeit haben, nutzen Sie jede Gelegenheit das Thema anzusprechen; Egal ob im Stadtrat, Kreistag oder nur an einzelnen Schulen. Denn gerade bei einem solchen Thema, ist jedes gesprochene Wort ein gutes Wort. Ich bitte Sie, sich weiter einzusetzen und verabschiede... weiter

pro

Ich bin dafür, daß in Schulen auch zur Vorbeugung von Depressionen das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken, wie Autogenes Training, Achtsamkeit und Meditation eingeführt wird. In unserer Leistungsgesellschaft entstehen Depressionen sehr oft auch durch Überlastung, Stress, Konkurenzstreben und Mobbing. Durch das Üben von Entspannungstechniken lernen die Schüler von Anfang an Techniken zu mehr innerer Ruhe, Gelassenheit und Entspannung, was sich positiv auf zukünftige Krisen/Krankheiten/Depressionen auswirkt und hilft, diese zu vermeiden. Viele Studien bestätigen es (Ulrich Ott)

contra

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Katharina Diesner Friedersdorf

    7 h. ago

    Selber betroffen

  • Heike Heer Hoyerswerda

    15 h. ago

    Weil es mich persönlich betrifft und ich hoffe, damit anderen helfen zu können.

  • Nicht öffentlich Braunschweig

    3 days ago

    Ich leide selbst unter Depression und muss mich nun verspätet in der sehr schwierigen Situation informieren.

  • 4 days ago

    Weil es mehr als wichtig und dringend notwendig ist das man lernt sich mit zu teilen ,oder zu zuhören und vielleicht zu helfen die Hoffnungslosigkeit und die scheinbare auswegslosigkeit zu überdenken,oder einfach zu wissen das da jemand ist der sich interessiert ohne Verurteilung oder Sprüche schwingende Klugscheisserei

  • 4 days ago

    Aufklärung ist ein Anfang, aber damit ist es längst nicht getan. Viele Facetten des heutigen Lebens (und Schulsystems) wie Leistungsdruck, kaum unverplante Zeit innerhalb der Schulwoche, große Klassenstärken, Vereinsamung trotz / aufgrund sozialer Medien, beruflich stark eingespannte oder oft abwesende Eltern tragen nicht unwesentlich zur Entwicklung von Depressionen im Jugendalter bei. Es sollten meiner Meinung nach weitere Präventionsmaßnahmen sowie konkrete Hilfen im Falle einer Erkrankung angestrebt werden. Aber Aufklärung holt das Thema schon mal aus der Tabu-Ecke.

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