56 Unterschriften
Petition richtet sich an: Landesregierung Brandenburg
Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 soll die direkte Bahnverbindung zwischen Berlin und Schwedt/Oder entfallen. Pendler, Familien, gehandicappte Personengruppen, die Wirtschaft und der Tourismus wären massiv betroffen.
Wir fordern den Erhalt einer direkten, umstiegsfreien Verbindung.
Die Stadt Schwedt/Oder und die Gemeinde Pinnow haben aus der Presse erfahren, dass mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 die direkte Bahnverbindung zwischen Schwedt und Berlin entfällt. Künftig soll ein Umstieg in Angermünde erforderlich sein.
Diese Entscheidung hat gravierende Folgen:
· Pendler, Familien und gehandicappte Personengruppen verlieren eine verlässliche Verbindung und müssen mit häufigen Verspätungen und verpassten Anschlüssen rechnen.
· Reisezeiten verlängern sich, Planbarkeit geht verloren, Lebensqualität sinkt.
Gleichzeitig steht diese Entscheidung im direkten Widerspruch zu den Zielen der Landespolitik und den laufenden Entwicklungen in der Region. Die Entscheidung gegen eine Direktverbindung steht im Widerspruch zur Landesentwicklung:
· Schwedt/Oder als wirtschaftliches Zentrum der Uckermark und Regionaler Wachstumskern wird durch das Land immens gefördert.
· Die Region befindet sich mitten im Strukturwandel und investiert gezielt auch mit Landesmitteln in Zukunftsprojekte.
· Mit dem Innovation Campus als Schlüsselmaßnahme der Landesregierung, Industrieansiedlungen in Schwedt und Pinnow und neuen Gewerbeflächen wird aktiv an der wirtschaftlichen Diversifizierung und Transformation gearbeitet.
· Der Zukunftsraum Berlin–Szczecin basiert auf der Regionalen Entwicklungsstrategie des Landes und stärkt die überregionale Bedeutung des Standorts.
· Das untere Odertal, der einzige Nationalpark des Landes, sowie kulturelle Einrichtungen wie das Landestheater Uckermärkische Bühnen Schwedt machen die Region zunehmend attraktiv für nachhaltigen Tourismus.
Um die gemeinsamen Ziele der Landesregierung und der Region zu erfüllen, ist eine leistungsfähige Schienenanbindung kein Zusatz sondern Grundvoraussetzung.
Was braucht Schwedt/Oder?
Zahlreiche Akteure aus Wirtschaft, Tourismus, Wohnungswirtschaft, Gesundheitswesen und Bildung sprechen sich für den Erhalt und den Ausbau der Direktverbindung aus:
· Fachkräftesicherung soll gewährleistet bleiben
· Investitionen müssen ihre Wirkung behalten können
· Tourismus soll weiter an Bedeutung gewinnen
· Unternehmen müssen Wettbewerbsfähigkeit ausbauen können
Während die Region Entwicklung leistet, wird ihr gleichzeitig die notwendige Infrastruktur entzogen.
Wir fordern daher vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und von der Landesregierung konkret:
· Erhalt einer dauerhaften, direkten und umstiegsfreien Verbindung zwischen Berlin und Schwedt/Oder
· Gleichwertige Lebensverhälnisse im Land Brandenburg sollen sich auch in der Bahnanbindung wiederfinden
· Langfristige Sicherung und Ausbau der Schienenanbindung für Schwedt und Pinnow
Begründung
Diese Entscheidung betrifft nicht nur Fahrpläne – sie betrifft die Zukunft einer ganzen Region.
Wer in Schwedt/Oder und Pinnow lebt, arbeitet oder investiert, ist auf eine verlässliche Verbindung zur Metropole Berlin angewiesen. Ohne diese droht eine schleichende Abkopplung vom wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben.
Wir wollen eine leistungsfähige Wirtschaft und eine lebenswerte Stadt.
Gerade in Zeiten des Strukturwandels braucht es mehr Anbindung, nicht weniger.
Unterstützen Sie diese Petition für eine starke, zukunftsfähige Region und eine verlässliche Bahnverbindung!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.05.2026
Sammlung endet:
07.11.2026
Region:
Brandenburg
Kategorie:
Verkehr
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Erhalten der Direktverbindung nach Berlin, für mich ist der Wegfall eine Rückentwicklung!