Was wollen wir ändern?

Wir wollen den Verpackungswahnsinn stoppen.

Alles, was wir an Lebensmitteln verzehren, ist in Einweg-Plastikverpackungen eingepackt und verschweißt. Der daraus entstandene Müll landet dann irgendwann in unseren Weltmeeren. Wir fordern daher exemplarisch:

  • Stoff statt Plastiktüten, Tüten aus nachwachsenden Rohstoffen (Biopolymer)
  • PET-Flaschen Abschaffen
  • Kaschierte Kartons für Produkte die dies erfordern
  • Obst und Gemüse ohne Plastikverpackung verkaufen.
  • Frische Waren nur in Wachspapier einschlagen
  • Tiefkühlwaren nur in Pappe verkaufen
  • Entwicklung eines einheitlichen, gut recycelbaren Kunststoffs
  • SB-Fleisch nur noch in gut Recycelbarem Plastik verkaufen
  • Biologisch abbaubare Mülltüten anstelle von Plastiktüten

Begründung

Kunststoffe verschmutzen unsere Umwelt, töten Tiere und beeinträchtigen unseren Hormonhaushalt. Jährlich werden mehr als 100 Millionen Tonne Plastik produziert, welche dann 100-500 Jahre benötigen, um zu zerfallen. Auch nehmen wir über die Nahrung einiges an Plastik zu uns. Vor Allem Plastik welches in unseren Meeren schon zu Mikroplastik zerfallen ist und dann von Meerestieren aufgenommen wird, welche dann auf unseren Tellern landen. Diese Mikroplastiken haben erhöhte Konzentrationen an Giftstoffen, welche auch freigesetzt werden, wenn diese Teilchen weiter zerfallen.

Wir kaufen viel zu viel unnötiges Zeug. Verzichten wir auf Plastik, gehen wir viel bewusster durch die Welt und kaufen, was notwendig ist.

Zusammengefasst bedeutet das Vermeiden von Plastikmüll, gerade bei Verpackungen und anderen Wegwerf-Artikeln, also, dass wir unsere eigene Gesundheit deutlich besser schützen können. Außerdem verhindern wir eine weitere Vermehrung des Plastikmülls im Meer, was wiederum Tiere und Pflanzen schont. Zudem können so evtl. schädliche Treibhausgase und Produktionsgifte vermindert werden. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass es nicht ganz vermieden werden kann, da wir dann andere Verpackungen verwenden, die aber bestenfalls mehrmals verwendet oder gut recycelt werden können. Natürlich sollten wir nicht nur das Plastik reduzieren, sondern unsern gesamten Abfall. Und jeder von uns kann etwas dazu beitragen! Verbote allein helfen hier nichts, wir appellieren an die Verantwortung der Unternehmen.

Bildquelle: Chris Jordan / CC BY 2.0/ Wikimedia Commons

Weitere Informationen: Deutschlandfunk - "Die EU und der Kampf gegen den Plastikmüll Nicht so schüchtern, bitte": www.deutschlandfunk.de/die-eu-und-der-kampf-gegen-den-plastikmuell-nicht-so.720.de.html?dram:article_id=418955

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Wolfram aus Koblenz
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Warum Menschen unterschreiben

  • am 01.06.2018

    Es wurden bereits jetzt schon sehr gut recycelbare, ebenso auch biologisch abbaubare Alternativen zu den herkömmlichen Verpackungsmaterialien entwickelt, die auch in größerem Maß zum Einsatz kommen könnten, jedoch nicht zum Einsatz kommen, weil herkömmliche Plastikverpackungsmittel - Hersteller uneingeschränkt ihre Produkte vermarkten und im Verhältnis gesehen in exorbitanten Größenordnungen bisher auch sehr gut auf dem Weltmarkt verkaufen konnten und noch können. Solange dem unverantwortlichen Plastikverbrauch keine harten gesetzlichen Grenzen gesetzt werden, solange werden auch die Plastikverpackungsmittelhersteller stets jeden Bedarf am Markt nutzen und großflächig abdecken, denn wirtschaftliches Denken kennt kein Gewissen, ist einzig gewinnorientiert.

  • am 01.06.2018

    Zwar ist es gut, dass die Regierung reagiert, allerdings sind die Maßnahmen noch zu klein!

  • am 01.06.2018

    Plastik vermüllt die Meere und ist schädlich für Pflanzen, Tiere und Menschen.

  • am 29.05.2018

    Der Umwelt zuliebe unsere Kinder sollten auch noch auf dieser Erde leben können

  • Nicht öffentlich Ransbach-Baumbach

    am 29.05.2018

    Umweltschutz ist und sollte jedem wichtig sein!

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