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Änderungen an der Petition
vor 1 Tag -
Änderungen an der Petition
am 14.10.2026
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Für ECHTE Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung –
unabhängig von Einkommen und Leistungsbezug.
Ich bin alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohnes, festangestellt und in vereinbarter Elternzeit. Ich beziehe vorübergehend Grundsicherung um meine Elternzeit als Betreuungszeit für mein Kind zu nutzen. Aktuell fühle ich mich von der Politik unfair behandelt. Ich und viele, viele andere Eltern wurden/werden dazu aufgefordert, zwischen finanzieller Absicherung und der Zeit mit unserem Kind entscheiden zu müssen.
(Erläuterung zur aktuellen Gesetzeslage s.u.)
Ich starte diese Petition nicht nur für mich, sondern für alle betroffenen Familien, die sich echte Wahlfreiheit wünschen. Denn ich bin der Meinung, dass Elternschaft endlich die Anerkennung bekommen muss, die sie verdient! Keine Mutter/ Kein Vater sollte aus finanziellen Gründen dazu gezwungen sein, ihr/sein Kind bereits vor dem dritten Lebensjahr in Betreuung zu geben.
Meine Forderungen:
Warum mir das wichtig ist – meine persönliche Geschichte:
Ich bin alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohnes und festangestellt. Mit meinem Arbeitgeber habe ich drei Jahre Elternzeit vereinbart. Ich möchte selbstverständlich wieder arbeiten – aber eben nach meiner bewusst gewählten Elternzeit von 3 Jahren und nicht weil mir sonst lebensnotwendige Leistungen fehlen. Ich habe mich dafür entschieden, die Betreuung und Erziehung meines Kindes in den ersten Jahren selbst zu gestalten.
Ich habe gearbeitet und in dieses Sozialsystem eingezahlt. Vorübergehend benötigte Unterstützung darf meine Entscheidung, mein Kind selbst zu betreuen, nicht entwerten.
Elternschaft ist keine Untätigkeit!
Die ersten Lebensjahre sind prägend. Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Nicht jedes Kind ist gleich bereit für eine längere Trennung von seiner vertrauten Bezugsperson.
Natürlich gibt es gute Krippen und auch Eltern, die früh wieder arbeiten möchten. Das ist völlig in Ordnung. Ich möchte niemandem vorschreiben, wie die eigene Familie leben soll. Ich möchte aber auch nicht, dass finanzieller Druck anderen Eltern oder mir die Betreuungsentscheidung abnimmt.
In meinem Fall wurde ich aufgefordert, mich bis zum 15. Dezember 2026 um mehrere Krippenplätze zu bemühen – obwohl meine vereinbarte Elternzeit bis Januar 2028 läuft. Dadurch entsteht für mich der Druck, mein Kind früher als gewollt fremdbetreuen zu lassen.
Ich möchte wieder arbeiten und finanziell unabhängig sein. Aber ich möchte selbst entscheiden, wann ich zurückkehre und wie ich die ersten Lebensjahre meines Kindes gestalte und vor allem, wann mein Kind für eine mehrstündige Fremdbetreuung bereit ist! Mein Plan orientiert sich vor allem an seinen Bedürfnissen.
Wie viel Raum bleibt dafür, wenn alleine das Alter und die Verfügbarkeit eines Betreuungsplatzes den Ausgangspunkt der Entscheidung bilden?
Eine vereinbarte Elternzeit muss ihren Zweck erfüllen können – auch dann, wenn eine Familie vorübergehend staatliche Unterstützung benötigt.
Warum ich eine Gesetzesänderung fordere:
Seit dem 1. Juli 2026 gilt eine Änderung des § 10 Absatz 1 Nummer 3 SGB II. Danach gilt die Erziehung eines Kindes, das den 14. Lebensmonat vollendet hat, unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr grundsätzlich als Hindernis für eine Erwerbsaufnahme, wenn die Betreuung gesichert ist. Zuvor galt grundsätzlich die Altersgrenze von drei Jahren.
Die Zumutbarkeit muss weiterhin individuell geprüft werden. Dabei müssen Kindesbedürfnisse und Familiensituation zählen – nicht allein das Alter und die Verfügbarkeit eines Betreuungsplatzes.
Frühe Fremdbetreuung kann sinnvoll oder notwendig sein; für andere Kinder passt eine längere Betreuung durch ihre vertraute Bezugsperson besser. Deshalb braucht es eine Einzelfallprüfung am Kindeswohl. Ich lehne weder Arbeit noch Krippen ab. Familien sind unterschiedlich und dürfen nicht pauschal beurteilt werden.
Liebe Regierung:
Ein Sozialstaat muss Menschen sehen.
Ihre Behörden bearbeiten nicht einfach nur Zahlen und Anträge. Sie arbeiten mit Menschen, Schicksalen, Familien und Individuen.
Hinter jeder Akte steht eine Lebensgeschichte. Entscheidungen können bis in die ersten Lebensjahre eines Kindes hineinwirken.
Ein Sozialstaat sollte Menschen in schwierigen Lebensphasen unterstützen, statt sie pauschal zu beurteilen. Wer vorübergehend Unterstützung braucht, darf dadurch nicht seine Selbstbestimmung als Elternteil verlieren.
Ich fordere keinen Freibrief, niemals arbeiten zu müssen. Ich werte weder Krippen noch Eltern ab, die früh zurückkehren. Ich fordere echte Wahlmöglichkeiten und dass die Bedürfnisse kleiner Kinder ernst genommen werden.
Kinder sind keine Zahlen. Mütter und Väter sind nicht bloß Arbeitskräfte. Menschen, die vorübergehend staatliche Unterstützung benötigen, verdienen Unterstützung statt pauschaler Beurteilung.
Ich fordere die Rückkehr zur Altersgrenze von drei Jahren, Schutz für vereinbarte Elternzeit, verbindliche Entscheidungen am Kindeswohl und faire finanzielle Unterstützung für selbstbetreuende Familien.
Keine Familie sollte ihre Betreuungsentscheidung allein aus Angst vor finanziellen Konsequenzen treffen müssen.
Ich finde, dass es Zeit wird, dass sich etwas am System ändert!!!
Wenn auch du findest, dass Eltern echte Wahlfreiheit brauchen, unterstütze diese Petition und hilf, das Anliegen sichtbar zu machen.
Rechtliche Grundlagen und weitere Informationen
Petition gestartet:
12.10.2026
Sammlung endet:
11.04.2027
Region:
Deutschland
Kategorie:
Familie
Für ein Kind, das sich verbal noch nicht ausdrücken kann , dessen Bedürfnisse werden nur durch seine Mutter verstanden. Kein noch so gutes Kindergartenpersonal kann fremde Babys lesen. So etwas mutet der Staat Eltern und Kindern zu? Der Staat soll die Rahmenbedingungen schaffen, damit jede Familie nach ihren Wünschen wählen kann! Und bitte nicht immer wieder gegen die Interessen der Frauen regieren! Wir leben in 2026, massive Geburtenrückgänge und die Polotik wundert sich allen ernstes? Was kommt hierzu eigentlich von unseren weiblichen politischen Vertretern ? Nichts zu hören von euch ! Was sagen eure Töchter zu alledem???
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Weil ich kämpfen möchte für die Elternschaft, es ist wichtig das Eltern für die Kinder da sind und nicht sofort arbeiten gehen müssen vorallem der Staat darf nicht entscheiden.