• Von: Jens Schmidt mehr
  • An: Oberbürgermeister Sören Link
  • Region: Duisburg mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 762 Unterstützer
     Sammelziel erreicht

Faellung der Alleebaeume an der Mercatorstrasse verhindern!

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Die politisch unabhaengige Facebook-Initiative Occupy Mercator wendet sich - ebenso wie der BUND (Bund fuer Umwelt- und Naturschutz in Deutschland) und die Gruenen - dagegen, dass die alten Platanen vor dem Duisburger Hauptbahnhof zerstoert werden und damit der Alleecharakter der Mercatorstrasse verloren geht.

Begründung:

Im Gegensatz zu vielen anderen Metropolen hat Duisburg ein intaktes Bahnhofsumfeld. Kein schmuddeliges Bahnhofsviertel mit Rotlicht - saemtliche Wohnviertel im Umkreis des Hauptbahnhofs (Dellviertel, Wasserviertel, Neudorf, Duissern) gelten als gute Wohnlagen. In welcher Metropole findet man das schon heutzutage?

Auch wenn Duisburg im Gegensatz zu Duesseldorf nie Residenzstadt war, über keinen Kurfuersten Jan Wellem und keinen Gartenkuenstler namens Maximilian Friedrich Weyhe verfuegte, der die Koe und den Hofgarten gestaltete, und keine riesige Messe wie die GeSoLei in der Weimarer Republik hatte, der die Tonhalle, der Ehrenhof und die Rheinterrasse zu verdanken sind, hat Duisburg auf ganz natuerlich gewachsenem Wege einen Gartenstadt-Charakter entwickelt. Mercatorstrasse, Koenigstrasse, Friedrich-Wilhelm-Strasse, Kantpark, Duesseldorfer Strasse und Boeningerpark zu der einen Seite, Muelheimer Strasse, Schweizer Strasse und Kaiserberg zur anderen Seite bilden einen zusammenhaengenden Gruenzug.

Dieses praechtige staedtebauliche Ensemble in seiner grosszuegigen Raumwirkung darf nicht zerstoert werden! Wir muessen uns wieder mehr ins Gedaechtnis rufen, welche Schaetze Duisburg zu bieten hat und dass es mitten im Stadtzentrum eine lebenswerte Stadt der Gruenoasen ist. Die Planer des Projekts Duisburg2027 haben dieses enorme Potenzial unserer Stadt in ihren Veranstaltungen immer wieder betont. Gerade deshalb muessen wir dringend an sie appellieren, dass sie die erste Visitenkarte der Stadt - den Bahnhofsvorplatz - nicht verhunzen und kurzfristigen Investoreninteressen opfern. Graue Ausfallstrassen - und so wuerde die Mercatorstrasse nach dem Raubbau aussehen - sind ein veraltetes Rezept der Nachkriegszeit und des Kalten Krieges und haben nichts in der Stadtplanung des 21. Jahrhunderts verloren!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Duisburg, 25.06.2013 (aktiv bis 01.07.2013)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, da von Seiten der Stadtspitze leider kein Einlenken in Sicht war, habe ich (als Gründer der Facebook-Seite "Occupy Mercator") gestern gemeinsam mit den BUND-Mitgliedern Wolfgang Rovers und Gerd Schwemm ein ...

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Debatte zur Petition

PRO: Der stadtökologische Wert von 30 alten Straßenbäumen ist immens hoch 30 ausgewachsene Bäume verdunsten an einem heißen Sommertag bis zu 12.000 l Wasser 30 ausgewachsene Bäume binden chemisch so viel CO2, wie ein großer Mittel- klassewagen oder zwei Kleinwagen ...

PRO: Die 20 Mio Euro Fördergelder wären in den städtischen Kindergärten viel besser investiert, als in einer baumlosen Prachtstraße. Darüber sollte man mal nachdenken.

CONTRA: Es geht hier - leider - auch um rund 20 Mio Euro Fördergelder für den gesamten Bereich des ausbau Mercatorstraße. Es geht auch um Vertragstreue. Die Verwaltung unter dem CDU Bürgermeister hat mit der Multi Development verbindliche absprachen getroffen. ...

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Petitionsverlauf

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