Städte sind für Autos eingerichtet. Es gibt aber auch Menschen, die zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Sie alle drängeln sich auf zu wenig Platz. Das ist unfair! Es ist höchste Zeit, durch kluge Parkraumpolitik den öffentlichen Raum wieder wertvoll zu machen – als einen lebenswerten Ort für Menschen.

Wir fordern von den Entscheidungstragenden in Deutschlands Städten, dass sie für mehr Flächengerechtigkeit sorgen, damit öffentliche Räume wieder zu Orten des Spielens, Begegnens und Erholens werden können.

Klimafreundliche Mobilität muss Vorrang vor dem Individualverkehr haben. Anders als geplant ist der CO2 Ausstoß des Autoverkehrs seit 1990 nicht gesunken. Autos sind heute zwar effizienter als 1990, aber ihre Anzahl ist gestiegen, sie sind schwerer, und wir legen immer mehr Kilometer mit ihnen zurück. [1] Aber klimafreundliche Mobilität ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gerechter: Saubere Luft zum Atmen ist für uns alle besser.

Begründung

Die Zeit drängt: Wir können nicht weiter abwarten, wenn wir unser Klima retten wollen. Die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs, des ÖPNV und die Stärkung von Car Sharing Systemen senkt die Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen, sie mindert den Lärm und die Flächeninanspruchnahme.

Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe! Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den öffentlichen Druck auf die Entscheidungstragenden zu erhöhen. Sie sollen endlich konkrete Schritte für eine gerechtere Verteilung des vorhandenen Raums einleiten, denn viele sind bereit für eine Verkehrswende. Sie wollen umsteigen. Die Politik muss dies anerkennen.

90 % der Deutschen möchten nach einer repräsentativen Befragung weniger auf Autos angewiesen sein. [2] Warum tun sie es nicht? Menschen fahren nicht mit dem Rad, weil enge, schlecht ausgebaute Fahrradwege nicht ausreichend Schutz bieten. Laufen ist unattraktiv, flüssiges Gehen ist auf zu engen Gehwegen selten möglich, Straßenüberquerungen sind rar und Ampeln haben zu lange Rotphasen.

Mit einer gerechteren Flächenverteilung würde sich das ändern. Fuß- und radfreundliche Straßen könnten das vorhandene Potential für eine Verkehrswende in der Bevölkerung ausschöpfen und unsere Städte lebenswerter machen.

Quellen:

[1] Mitteilung des Umweltbundesamts Nr.08/2018: www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/klimabilanz-2017-emissionen-gehen-leicht-zurueck

[2] Umweltbundesamt 2017: Umweltbewusstsein in Deutschland www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2016

[3] Weiterführende Links: www.openpetition.de/petition/blog/flaeche-fair-teilen/1

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Neuigkeiten

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Seit über zehn Jahren kämpfen wir für eine dichtere Taktung und einen besseren Anschluss unseres Stadtteils an das ÖPNV-Netz, werden aber beständig ignoriert. Die S- und U-Bahnen werden zu menschenunwürdigen Viehtransportern und sind regelmäßig unpünktlich. Das gilt in gleichem Maße für den Fernverkehr. Wir brauchen das Auto und solange sich die Situation nicht ändert, werde ich auch nicht für weitere Einschnitte im Individualverkehr stimmen. Wäre es eine Petition für einen guten, zuverlässigen, schnellen, bequemen und bezahlbaren ÖPNV, sähe die Sache natürlich anders aus.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 11 Std.

    weil sie uns alle betrifft

  • Claudia Peter Ebersberg

    vor 20 Std.

    Ich bin seit 25 Jahren Carsharerin. Autoteilen schützt nicht nur die Umwelt, es erhöht die Lebensqualität und spart unglaublich viel Geld.

  • vor 1 Tag

    weil der verkehr viel zu autofreundlich ist!!!

  • vor 3 Tagen

    Ich wohne in Berlin, ich weiß, was "Großstadt" bedeutet, und ich kenne eine Reihe anderer Großstädte, in denen die übergroße Präsenz von Autos auf Grund der engeren Straßen das Wohnen und die Freiheit der Bewegung füf Fußgänger und Radfahrer nocht mehr beeinträchtigt. Unsere Städe müssen sich nach und nach grundsätzlich verwandeln. Winfried Paarmann

  • vor 3 Tagen

    Ich bin selbst Fahrradfahrer und selbst das Atmen fällt schwer bei dem ganzen Verkehr.

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