Für den Erhalt der artenreichen Natur im windarmen Rammert! Nein zu falsch verstandenem Klimaschutz!

Petition richtet sich an
Regionalverband Neckar-Alb, Landratsamt Tübingen, Stadtwerke Tübingen

1.429 Unterschriften

29 %
5.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
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Petition richtet sich an: Regionalverband Neckar-Alb, Landratsamt Tübingen, Stadtwerke Tübingen

Die Stadtwerke Tübingen haben im Juni 2025 Genehmigungsanträge für 13 Windenergieanlagen gestellt, die alle im Rammert errichtet werden sollen. Jede einzelne Anlage wird eine Gesamthöhe von bis zu 262,5 m erreichen und damit deutlich höher sein als der Stuttgarter Fernsehturm! Die dafür notwendige Rodung von gesundem, zusammenhängendem Mischwald im Süden von Tübingen würde eine Fläche von etwa 65.000 m² betreffen, das entspricht etwa zehn Fußballfeldern.
Quelle: enbw - Windkraft im Wald

Der Regionalverband Neckar Alb (RNVA) wird in den nächsten Wochen voraussichtlich die Vorranggebiete für Windkraft ausweisen und danach wird das Landratsamt Tübingen über die von den Stadtwerken Tübingen gestellten Anträge entscheiden. Wir unterstützen die dringend notwendige Energiewende.

Einen der größten Windindustrieparks der Region in einem ökologisch besonders wertvollen Gebiet zu errichten, welches windschwach und die nähere Umgebung zudem dicht besiedelt ist, widerspricht unseres Erachtens dem Gedanken des Klimaschutzes. Es wäre das Gegenteil einer vernünftigen, ressourcenschonenden, nachhaltigen und kosteneffizienten Klimapolitik! Wir fordern daher die Entscheider beim RVNA, im Landratsamt Tübingen und bei den Stadtwerken Tübingen auf: Bauen Sie erneuerbare Energien sinnvoll und an den am besten geeigneten Standorten aus! 

Begründung

Die Erhaltung und Schonung unserer Wälder ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutz. Die Zerstörung der Wälder heizt die Klimakrise weiter an. 

Quellen: „Insgesamt wird deutlich, dass die Etablierung von Windenergieanlagen im bestehenden Wald und insbesondere in älteren Beständen die Ziele des natürlichen Klimaschutzes konterkariert und den Vorgaben des Klimaschutzgesetzes widerspricht.“
Ursachen des Klimawandels

Auch Greenpeace fordert: „Geschützte und ökologisch wertvolle Laub- und Mischwälder sind beim Ausbau von Windenergieanlagen ganz ausgeschlossen. 

Der Rammert ist ein gesunder Mischwald mit nahezu keinen Schadflächen. Er ist Klimaschutzwald sowie Frischluft- und Kaltluftentstehungsgebiet für die Innenstadt, Kohlenstoff- und Niederschlagswasserspeicher.   Wälder dieser Art sind selten und sollten daher nicht geopfert werden.
Quelle: Waldmonitor Deutschland ; Rammert im Vergleich zu anderen Wäldern

Artensterben nicht beschleunigen!
Wir erleben gerade den weltweiten, rasanten Verlust von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt, der das ökologische Gleichgewicht und die menschliche Lebensgrundlage bedroht. 
Quelle: Verlust der Biodiversität
 
Der Rammert beherbergt viele bedrohte, teilweise streng geschützte Arten wie windkraftsensible Großvogel-, mehr als 15 Fledermaus- und Amphibienarten. Der geplante Windpark würde das bestehende ökologische System im Rammert in Teilen unwiederbringlich zerstören: BUND, LNV und NABU – Befürworter des Ausbaus erneuerbarer Energien - haben sich gemeinsam klar gegen den Bau von WEA im Rammert ausgesprochen, da der ökologische Schaden zu groß und unverhältnismäßig wäre!
Quelle: NABU: Stellungnahme Windkraft in der Region

Windkraft an besser geeigneten Standorten!
Die gesetzlichen Ausbauziele für Windkraft können in der Region Neckar-Alb ohne Weiteres ohne das Gebiet im Rammert erreicht werden. Es gibt ausreichend Flächen mit höherem Windaufkommen und deutlich weniger Konfliktpotential. Aus der Strategischen Umweltprüfung des Regionalverbands ergibt sich: Von den 32 geprüften Gebieten, weisen die Gebiete TÜ-01 (Rammert) und RT-01 das höchste Konfliktpotential auf. Tü-01 liegt zudem beim Windaufkommen auf dem vorletzten Rang.
Quellen: Regionalplan Neckar-Alb Teilregionalplan Windenergie; Ranking nach Belastung der Schutzgüter; Ranking nach Windhöffigkeit

Kosteneffiziente Energiewende!
Die deutsche Energiewende wird wohl nur funktionieren und akzeptiert werden, wenn sie bezahlbar ist. Das schrieb auch Oberbürgermeister Palmer.

Quellen: OB Palmer in: „Meinung“ in der Welt: „Es ist daher im Sinne des Klimaschutzes Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme (…) und eine starke Fokussierung auf Kosteneffizienz.“
OB Palmer in: Markus Lanz ab Minute 23: „Wir müssen Win-Win Situationen herstellen, d.h. wir müssen es schaffen, dass Wirtschaft, Lebensqualität, Wohlstand und Klimaschutz gemeinsam vorankommen, nur dann hat es einen Wert.“
 
Ein Windpark im windschwachen Rammert würde vermutlich wenig kosteneffizient sein, da die WEA zur Konfliktvermeidung (Lärm- und Artenschutz) wohl regelmäßig gedrosselt oder abgeschaltet werden müssten. Laut einer Aussage der swt kostet jedes der 13 WEA im Windpark Rammert rund 10 Mio. €.
Quelle: Interview mit Ortwin Wiebecke v. 25.11.2025, Südwestpresse

Herr Palmer rechnet damit, dass jedes Windrad der Stadtkasse vermutlich jährlich, 250 T€ einbringt. 
Quelle: OB Palmer in Markus Lanz der Talk ab Minute 67

Die swt deuteten an, dass sich ein Windpark im Rammert wohl nur mit EEG-Vergütungen wirtschaftlich ist. Über die Laufzeit der WEA ( gut 20 Jahre) würden dann von Steuergeldern mitfinanzierte Subventionen nach Tübingen geleitet. Das würde dem Tübinger Gemeindehaushalt nutzen, belastet aber nachhaltig übergeordnete Haushalte auf unsolidarische Weise.

Gesundheit der Anwohner schützen!
Einige der WEA sind in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung geplant. Die Hanglage und Kumulierung der geplanten Standorte erfordert einen deutlich größeren Abstand . Anhaltender Lärm stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar.
Quellen: Bundesminsterium für Gesundheit; Umfrage betroffener Anwohner ; Krankmachender Schall (Achtung, Titel irreführend: Es geht um Lärm, nicht um Infraschall)
 
Im Rammert soll nicht einmal einen Abstand von 1.000 m für alle WEA eingehalten werden, wie in anderen Gebieten unserer Region. Bis heute haben die Anwohner von der swt keine Informationen zur erwartenden Lärmbelastung erhalten.

EIN WINDPARK IM RAMMERT UM JEDEN PREIS?
Wir sind Tübinger Bürger und befassen uns intensiv mit dem geplanten Windpark, den Auswirkungen auf Mensch und Natur sowie dessen Beitrag zu sinnvollem Klimaschutz. Unterstützen Sie uns bei unserer Forderung nach einer offenen Diskussion sowie nach mehr Natur-, Arten- und Anwohnerschutz. Helfen Sie uns den Klimaschutzwald Rammert zu erhalten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürger für Bürger, Tübingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.12.2025
Sammlung endet: 22.06.2026
Region: Baden-Württemberg
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

Noch kein PRO Argument.

Die zitierte EU-Quelle zur Entwaldung wird hier irreführend genutzt. Zwar setzt Abholzung CO₂ frei, daraus pauschal eine Klimaschädlichkeit von Windkraft im Wald abzuleiten, verdreht die Tatsachen. Laut Umweltbundesamt spart Windenergie im Wald über ihren Lebenszyklus deutlich mehr CO₂ ein, als durch die Rodung der benötigten Fläche verloren geht. Die Klimabilanz ist klar positiv.

Warum Menschen unterschreiben

Ich liebe den Rammert und möchte nicht, dass er durch den Bau von Windrädern zerstört wird, zumal die geringe Effizienz und weitere Nachteile von Windrädern bereits bewiesen sind.

Mitten im wunderschönen Rammert , einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Ba Wü sollen riesige Windkraftanlagen entstehen- ausgerechnet dort wo wenig Wind herrscht . Um diese Anlagen überhaupt errichten zu können müssten breite Schneisen in denn Wald geschlagen werden damit schwere Maschinen , Bagger und Transportfahrzeuge ZUgang haben. Was bleibt ist nicht Fortschritt sondern ein massiver Eingriff in ein einzigartiges Ökosystem.Die Zerstörung gewachsener Natur läßt sich nicht einfach gegen den Ausbau erneuerbarer Energien aufrechnen.Nachhaltigkeit bedeutet auch sensible Langschaften zu schützen , anstatt sie zu opfern.Gerade bei Windkraft braucht es Standorte mit ausreichend Wind, nicht solche , die nur mit überdimensionalen Anlagen funktionieren können und erhebliche Eingriffe und Zerstörung bedeuten.

Ich halte diese Art der Energiegewinnung für besonders umweltschädlich bezüglich des Schutzes von Vögeln, Landschaftsverbrauch und Naturzerstörung. Ganz zu schweigen von der Vernichtung des Landschaftsbildes wie man es leider im Schwarzwald erleben muss zum Bsp. auf dem Brandenkopf.

Ich stehe für den Erhalt wichtiger Natur-Ressourcen!

Der Wald als direktes Erholungsgebiet vor Ort ist uns wichtig, für die Windräder gibt es geeignetere Plätze als am rammert.

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