Zum 01.01.2017 soll die Geburtshilfestation in Bühl geschlossen werden. Wir fordern den Erhalt dieser für uns so wichtigen Einrichtung. Lieber Herr Jung, Lieber Herr Landrat Bäuerle, Lieber Herr Bürgermeister Schnurr, setzen Sie sich dafür ein, dass eine einwandfreie medizinische Versorgung wieder möglich wird, anstatt diese wichtige Einrichtung aufzugeben.

Begründung

Mit der Entbindungsstation verlieren die Bühler Frauen und Schwangere aus den Umlandgemeinden die Möglichkeit ihr Kind wohnortnah und in einer familiären Umgebung zur Welt zu bringen. Die Geburtshilfestation in Bühl wird von vielen Familien besonders wegen ihrer eins-zu-eins-Betreuung geschätzt. Die Frauen fühlen sich dort sicher. Selbst bei der aktuellen wohnortsnahen Kliniksituation gibt es circa fünf Frauen pro Jahr die ungeplant zu Hause oder im Auto ohne Hebamme gebären. Aufgrund des weiteren Anfahrtsweg wird sich diese Anzahl erhöhen und somit auch das Risiko von Komplikationen. Die Geburt ist ein natürlicher Prozess. Viele Frauen wünschen sich daher ihr Kind, wenn schon nicht zu Hause, dann wenigstens wohnortnah gebären zu können. Mit der Schließung geht somit eine weiter Wahlmöglichkeit verloren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe/r Unterzeichner/in,

    leider wird die Geburtshilfe in Bühl Ende dieser Woche geschlossen.
    Das Ende war nach der Entscheidung im Kreisrat absehbar, dennoch ist die Enttäuschung groß.

    Wir vom s`Bühler Kind werden uns weiter dafür einsetzen, dass junge Familien gerade bei der Geburt optimale Unterstützung finden. Dafür braucht es ein differenziertes, auf die verschiedenen Bedürfnisse junger Eltern abgestimmtes, Angebot. Wir hoffen außerdem, dass die Mitarbeiter des Klinikums in Zukunft besser in Umstrukturierungen mit einbezogen werden und ihre jahrelange Erfahrung gewürdigt wird. Ihr Know-How sollte bei allen Entscheidungen gefragt sein.
    Zuletzt würden wir uns freuen, wenn der Bürger frühzeitig informiert wird und damit eine Chance bekommt, sich bei politischen Entscheidungen umfassend eine Meinung bilden und einbringen zu können.

    Wir hoffen weiterhin auf Ihrer Unterstützung.

    Viele Grüße

    s`Bühler Kind

    Die Stellungnahmen der Bühler Gemeinderäte finden Sie hier
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/fuer-den-erhalt-der-geburtshilfestation-buehl


  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Gemeinderat Bühl geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.



    Bisher haben 11 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/fuer-den-erhalt-der-geburtshilfestation-buehl


  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Gemeinderat Bühl eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 630 Unterschriften aus Bühl erreicht hat.



    Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/fuer-den-erhalt-der-geburtshilfestation-buehl



    Was können Sie tun?


    • Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    • Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


Pro

Die Geburt als natürlicher Vorgang, der seine Zeit braucht, bleibt ebenso auf der Strecke wie eine gediegene Stillberatung und –förderung, wie sie bisher in Bühl nachweislich vorbildlich gewährleistet war. Dem Trend hin zu eingeleiteten Geburten und geplanten Kaiserschnitten am Fließband wird mit der beabsichtigten Schließung weiter Vorschub geleistet. Dass die Würde des Menschen im Mittelpunkt stehe, ist ein viel bemühter Leitsatz in den Leitbildern unserer Kliniken. Die Entscheidung über die Zukunft der Geburtshilfe ist ein echter Testfall dafür, ob solche Sätze das Papier wert sind.

Contra

Eigentlich nur, daß die Verantwortlichen, also der Bürgermeister, die Kreisräte, der Landrat und der Krankenhausdezernent selbst aktiv werden müßten. Dann bräuchte es diese Petition nicht.