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Gebärdensprache umsetzen! Bilingual - bimodal - endlich normal!*

  • Von: Magdalena Stenzel mehr
  • An: Petitionsausschüsse der Landtage & des ...
  • Region: Sachsen mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 118 Tage verbleibend
  • 4.912 Unterstützende
    49% erreicht von
    10.000  für Sammelziel

Gebärdensprache umsetzen! Bilingual - bimodal - endlich normal!*

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English petition

Die Landtage als auch der Deutsche Bundestag mögen Artikel 24 Abs. 3 und 4 der UN Behindertenrechtskonvention umsetzen, um das Thema Gebärdensprache auf allen Ebenen des Bildungswesens im deutschsprachigen Raum voranzubringen.

Begründung:

Gehörloses Mädchen: „Ich wünsche mir, dass meine Lehrer in Gebärdensprache unterrichten!“

Betroffener Vater: „Wird mein Kind zum Schulstart seine Lehrerin und die anderen Kinder verstehen?“

Zitat aus dem Petitionsvideo auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=s0kn0uJT8Xk

Aktuell besteht sowohl in Gehörloseneinrichtungen, als auch in Regeleinrichtungen ein dramatischer Mangel an barrierefreien Bildungsangeboten für gehörlose Kinder!

Leider mangelt es ebenso an den Voraussetzungen für einen gleichberechtigten Schulstart, da auch in der Frühpädagogik gebärdensprachliche Angebote nicht verankert sind. Das müsste nicht sein!

Eigentlich ist rechtlich alles klar - Mit der UN Behindertenrechtskonvention haben gehörlose Kinder und Erwachsene seit 2009 in Deutschland ein Recht auf:

  • Gebärdenspracherwerb
  • Bildung in Gebärdensprache
  • Gebärdensprachpädagog_innen

=> Auf allen Ebenen des Bildungssystems

Die Diskriminierung ist nicht neu! Seit rund 140 Jahren (siehe Geschichte der Gehörlosen „Mailänder Kongress“) halten viele Pädagogeninnen, Fachärztinnen und Sachbearbeiterinnen Gebärdensprache für minderwertig und Gehörlosigkeit für ein bemitleidenswertes Leiden. Davon ist der gesamte deutschsprachige Raum betroffen. Ein fataler Irrtum, der mit der UN Behindertenrechtskonvention schon 2009 rechtlich behoben wurde. Nun bleibt die konkrete Umsetzung aber Ländersache.

Liebe Leserinnen – auch Sie können etwas beitragen! Unterschreiben Sie diese Petition - für barrierefreie Bildung für die gehörlosen Kinder im Video, Jugendlichen und Erwachsenen, Mütter und Väter - und alle weiteren Betroffenen.

Liebe Beamtinnen, Ministerinnen und Sachbearbeiterinnen – reduzieren Sie Barrieren für Bildung und Gesellschaft! Ermöglichen Sie barrierefreies Lernen und Leben! Setzen Sie Artikel 24 Abs. 3 u. 4 der UN BRK in Sachsen um.

Als Netzwerk BilingualERleben, bestehend aus Fachkräften und Betroffenen, sind wir sehr gern zum Austausch bereit!

Mit freundlichen Grüßen, Netzwerk BilingualERleben; Sprecherin Magdalena Stenzel

Erstunterzeichnerinnen:

  • Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.

  • Deutscher Gehörlosenbund

  • Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik der RWTH Aachen

  • Dresdner Stadtverband der gehörlosen e.V.

  • Dresdner Gehörlosen Sportverein 1929 e.V. (GSV)

  • Prof. Dr. Rathmann

  • Prof. Dr. Helen Leuninger

  • PhD BSc Gisela Szagun

*) meint deutsche Gebärdensprache und Deutsch als Lautsprache bzw. Schriftsprache


Hintergrundinformationen zum Thema gehörlose Kinder/Gebärdensprache/CI

  1. Gebärdensprache wird häufig abgelehnt, ein kurzes Beispiel: www.mdr.de/investigativ/keine-hilfe-fuer-hoergeschaedigten-100.html

  2. CI und Gebärdensprache? Ein Beispiel Gebärdensprache und Cochela Implantat - bilingual www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/gehoerlose-kinder-stumm-in-zwei-welten-12780690.html

  3. Ein Beispiel Gebärdensprache und Schriftspracherwerb - bilingual: biling-ev.de/die-sprachliche-deprivation-tauber-kinder-bedeutet-eine-kindeswohlgefaehrdung-nicht-die-erziehung-in-dgs/

  4. Was ist ein CI/ Spannungsfeld Mensch-Medizin-Industrie: www.ardmediathek.de/tv/Selbstbestimmt/Ersatzteil-im-Kopf/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545356&documentId=44016826

  5. Ablehnung Gebärdensprache...weiteres aktuelles dramatisches Beispiel biling-ev.de/rechtsstreit-mit-jugendamt-weil-es-keine-gebaerdensprachkurse-fuer-die-eltern-genehmigt/

  6. Aktueller Streit zum Thema Zwangsimplantation: www.br.de/mediathek/video/online-spezial-kein-cochlea-implantat-als-kindeswohlgefaehrdung-av:5a3d297def719c00188af23e

  7. "Elternrechte stärken – Zwangsimplantation verhindern" von MdB Corinna Rüffer www.corinna-rueffer.de/mf-ci-zwangsimplantation-verhindern/

  8. Wissenschaftlicher Beitrag: Warum Gebärdensprache www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2014/Humphries_endg_98.pdf

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dresden, 15.01.2018 (aktiv bis 15.06.2018)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützende, heute geht die Petition ”Gebärdensprache umsetzen! Bilingual - bimodal - endlich normal!*” bundesweit! Alle Landtage und der Bundestag sollen sich zukünftig mit dem Thema Bildung und Gebärdensprache befassen. Daher benötigen wir ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Gehörlosen Kindern muss die Deutsche Gebärdensprache (DGS) und Deutsch (in Laut- und/oder Schriftsprache) nicht nur in der Theorie (also per Gesetz) angeboten werden, sondern auch in der Praxis (Bewilligung von Hausgebärdenkursen für die ganze Familie, ...

PRO: Ich bin schwerhörige Lehrerin und möchte gerne Gebärdensprache lernen, was extrem schwierig ist: In meiner Stadt gibt es keine DGS-Kurse. Ich bin 3 Stunden unterwegs, um einen Kurs von 90 min zu besuchen. Das ist anstrengend - ich arbeite "nebenbei". ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

IcH weiß, daß gehörlose Kinder ohne Unterricht in Gebärdensprache extrem benachteiligt sind, kognitiv und psychisch verkümmern. Gebärdensprache muss als gleichwertige Kommunikation gegenüber der Kommunikation von Hörenden anerkannt und gepflegt we ...

Angebote in Gebärdensprache müssen Standard werden, sowohl für hörgeschädigte als auch hörende Menschen, damit wir hier echte Barrierefreiheit erreichen können.

Ich finde, dass jeder gleiche Chancen verdient hat. Da Begriffsbildung im Wesentlichen über Sprache funktioniert halte ich es für entscheidend, gehörlosen Kinder frühzeitig Kompensationsmöglichkeiten anzubieten.

Weil Inklusion wichtig ist und die Gebärdensprache einfach mal als Sprache der Gesellschaft toleriert werden soll!

Ganz wichtig für die Schwerhörigen und für mich, sind die ganz genauen Wortwiedergabe, so wie es gesprochen wird. Bitte keine einfachen Sätzen, sonst belastet ihr uns Schwerhörigen noch mehr. Es irritiert uns noch mehr. Ich bin für Untertitel nur mi ...

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  • Nicht öffentlich Graz | Österreich vor 2 Std.
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