Wir fordern den Stop für die Bebauungspläne der Drachenwiese in Hildesheim, Ortsteil Itzum

Begrundelse

Durch die geplanten 600 Wohneinheiten (100 auf dem Südfriedhof und 500 Wohneinheiten auf dem Wasserkamp) ergeben sich für die Bewohner Itzums viele Nachteile:

Bei einer normalen deutschen Familie mit schätzungsweise 4 Personen pro Haushalt ergibt eine Hochrechnung auf 600 Wohneinheiten einen zusätzlichen Bevölkerungszuwachs von 2400 Menschen auf engstem Raum. Das bedeutet einen schlagartigen Bevölkerungszuwachs um ca. 1/3 der Gesamtbevölkerung von Itzum. Denn nach einer Angabe der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung soll Itzum Ende 2016 8439 Einwohner umfasst haben (www.hildesheimer-allgemeine.de/itzum-marienburg.html).

Bei einem derartigen Zuwachs ist mit einem vielfach erhöhten Verkehrsaufkommen und damit mit einem noch wesentlich stärkeren Verkehrschaos zu rechnen. Wer die Straße mal beim morgendlichen Arbeits- oder Feierabendstau erlebt hat, will bestimmt keine Zugabe…

Zudem würde selbst ein zusätzlicher Bau eines Supermarktes nicht ausreichen, um den vermehrten Einkaufbedürfnissen- allein für die zugewanderten Menschen- gerecht zu werden. Dies bedeutet für alle vermehrt Warteschlangen, schneller ausverkaufte Angebote und überfüllte Gänge. Auch das Parken vor den Supermärkten und den eigenen Wohnräumen wird erschwert, weil die Parkplätze nicht mehr ausreichen.

Darüber hinaus verursachen mehr Bewohner auch mehr Lärm, nicht zuletzt auf den Straßen durch ihre Autos. Zusätzlich eingesetzte Busse verstärken nur diesen Effekt, können aber nicht die Masse an Menschen abdecken, die den Bus als öffentliches Verkehrsmittel nutzen wollen.

Weiterhin nimmt die Feinstaubbelastung zu, die unsere Lungen schädigen, wie Studien belegen, da die Natur, die die Luft reinigt, zerstört wird.

Die ZEIT hat erst am 20. Oktober 2017 online einen Artikel darüber veröffentlicht, wie sich Todesfälle in Form von Herzerkrankungen, Schlaganfällen und sogar Lungenkrebs, da Kohlenwasserstoffverbindungen auch krebserregend sind (de.wikipedia.org/wiki/Smog)), v.a. durch Schadstoffe in der Luft weltweit vermehrt haben (www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/umweltverschmutzung-krankheiten-todesfaelle-studie). So hieß es: „Allein die Luftverschmutzung (…) stehe in Zusammenhang mit 6,5 Millionen Todesfällen“.

Zudem gelangen Mikropartikel über die Atemwege in die Lunge und führen häufig auch in der Folge zu chronischen Lungenerkrankungen wie z.B. Asthma.

Dabei muss man sich gar nicht erst vormachen, dass man selber davon unberührt bleibt. Dies betrifft nicht nur Länder wie China mit ihrem rapiden Industrieausbau, sondern auch uns. Wenn wir zulassen, dass alle luftreinigenden Pflanzen zerstört werden und an ihre Stelle tausende Menschen mit jeweils einem eigenen Auto pro Person auf die Welt und insbesondere verdichtet auf Itzum losgelassen werden, können die Schadstoffgrenzwerte schneller überschritten werden, als uns lieb ist, was letztendlich der Gesundheit von jedermann schadet.

Denn der Verkehr stößt viele Schadstoffe aus und wir brauchen definitiv keine Zustände wie in Neu Delhi in Deutschland. Auch in einem Video zu Neu Delhi wurde bei Galileo.tv als Grund für die schlechte Luft als Gründe genannt: „Weil es hier keine Bäume und Wälder gibt, haben wir hier so schlechte Luft“ und „Starker Verkehr ist ein Hauptgrund für die schlechte Luftqualität“ (zu finden unter www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2017313-smog-alarm-in-neu-delhi-clip).

Gerade Asthmatiker würden für frischere Luft alles geben, da gerade im Winter die Atemnot zunimmt, weil kühlere Luft den Smog aus Wärmekraftwerken, Holzfeuerungen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren nach unten drückt und sich dadurch länger auf Atemhöhe hält.

Und seien wir mal ehrlich: Man wird nicht gerade jünger und gesünder…

Außerdem wird unser schützenswertes Landschaftsbild zerstört. Auch Spaziergänge in der unmittelbar gelegenen Natur werden unmöglich, da in der ganzen näheren Umgebung die Natur weggerissen wird. Es müssen weitere Wege in Kauf genommen werden, um frische Luft zu atmen. Eine Nutzungsmöglichkeit bei der Drachenwiese zu Erholungszwecken für Mensch und Tier wird genommen.

Der Lebensraum für die wildlebenden Tiere wird zunehmend eingeschränkt und sorgt für deren Aussterben. Die Sichtung von Rehen mit ihren Kitzen, Feldhasen, etc. wird dadurch erschwert.

Um unser gemeinsames Ziel durchzusetzen, brauchen wir deine Unterschrift. Jede einzelne Unterschrift hilft uns weiter. Auch die Weiterleitung an Freunde und Bekannte würde weiterhelfen, damit auch die anderen, die davon noch nicht wissen, uns unterstützen können.

Für weitere Informationen hat auch die Bürgerinitiative für eine lebenswertere Marienburger Höhe freundlicherweise zahlreiche weitere Informationen unter: www.bi-marienburger-hoehe.de zusammengestellt.

Es geht um unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und Tiere!

Bitte nicht vergessen, nach der Unterschrift noch einmal in der E-Mail-Adresse die Unterschriftenabgabe zu bestätigen. Vielen Dank an die

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jana-Jasmin Theuner Fra Hildesheim
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Nyheder

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Rat der Stadt geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 12 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gegen-die-bebauung-der-drachenwiese-in-hildesheim-itzum-wasserkamp

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Rat der Stadt eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gegen-die-bebauung-der-drachenwiese-in-hildesheim-itzum-wasserkamp

    Warum fragen wir das Parlament?

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Debatter

Pro

Weil wir alle betroffen sein werden zunächst durch das nochmal erhöhte Verkehrsaufkommen nach dem wiederholten Eingriff in die wunderschöne Natur dort oben...

Contra

Es fehlt an Wohnungen für die sozial Schwachen. Der Rat der Stadt Hildesheim hat beschlossen, dass in neuen baugebieten 20 % sozialer Wohnungsbau erfolgen soll. Neue Baugebiete bedeuten also gerade mehr sozialer Wohnungsbau. Es gibt aber nicht genügend Baugebiete.