Wir sind dagegen, dass in Zukunft Parkgebühren für den Messeplatz bei der Ringallee erhoben werden! Diese Änderung geht vor allem zu Lasten der Studierenden der THM. Die Stadt sollte uns Studierende fördern, oder möchten Sie, dass die Möglichkeit zu studieren noch mehr durch das Thema Geld eingeschränkt wird? Bildung sollte keine Frage des Geldes sein!

Im folgenden Artikel des Giessener Anzeigers finden Sie weitere Informationen über die Höhe der Gebühren:

www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/stadt-giessen-schafft-parkscheinautomaten-fuer-messeplatz-und-ringallee_17715060.htm

Begründung

Die Parkplätze der THM reichen in keinster Weise für die Studierenden dort aus. Eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn im ersten Block sind in der Regel bereits ALLE Parkplätze in den von der THM zur Verfügung gestellten Parkhäusern belegt. Ist zu einem späteren Zeitpunkt Beginn, braucht man dort meist nicht mal mehr schauen, ob es noch Parkplätze gibt... Öffentliche Verkehrsmittel sind oft maßlos überfüllt und/oder unzuverlässig. Pendler dagegen haben oft nicht mal die Möglichkeit mit dem Zug zu kommen, da die Verbindungen sonst mehrere Stunden Fahrt in Anspruch nähmen. Alternativ nach Gießen zu ziehen, ist für viele finanziell auch nicht möglich, zumal die Wohnungssituation hier ebenfalls höchst schwierig ist! Aus diesen Gründen wird der Parkplatz in hohem Umfang von Studierenden der THM genutzt.

Möchten Sie, dass Studierende finanziell noch mehr belastet werden? Diese Maßnahme geht auf Kosten von uns Studierenden. Gießen als Universitätsstadt sollte sich seiner Pflicht die Bildung zu fördern bewusst sein! Für das tägliche Parken aufzukommen, kann sich sicher kaum ein Student leisten. Wir wünschen uns daher, dass der Messeplatz weiterhin gebührenfreies Parken erlaubt und somit neben uns auch Berufstätigen die Möglichkeit gibt, ihre Anreise mit dem Auto zu gestalten, denn in Gießen gibt es generell nicht mehr viele Möglichkeiten gebührenfrei zu parken, wenn man täglich zum Arbeiten oder Studieren in die Stadt muss.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jessica Hormann aus Gießen
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Pro

Ein Umstieg auf den ÖPNV ist einfach zu unbequem. da müsste so mancher morgens 5 Minuten früher aufstehen. Die Gießener sollten die Parkplätze wie bieher für die Pendler aus dem Umland bezahlen. "Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren" ist ein Grundprinzip der Umverteilung von unten nach oben. Warum sollte es nicht auch beim Parken angewandt werden? Wenn diejenigen für Parkplätze zahlen sollen, die sie auch nutzen, hört sich das einfach zu gerecht an. Da hat doch der einzelne Autofahrer keinen Vorteil mehr gegenüber den Geringverdienern, die sich kein Auto leisten können.

Contra

Die Studierenden haben ein Semesterticket und ab 1.1.2018 haben auch die Beschäftigten der Justiz & THM ein kostenloses Jobticket. Die Schüler haben ein günstiges 365-Euro-Jahresticket. Von daher ist es fast allen Betroffenen möglich mit dem Auto zum nächsten Bahnhof oder zur Endhaltestelle des Stadtbusses zu fahren, wo man kostenlos parken kann. Es ist angesichts der Luftschadstoffe richtig, dass die Stadt über Preise versucht, nur noch den Autoverkehr in die Stadt zu lassen, der wirklich auf Parken am Zielort angewiesen ist. Ansonsten kommen bald Fahrverbote für alle wie in Stuttgart.