Wir wollen ein Semesterticket für den Gesamtraum des VGN, das den Namen verdient. Das bedeutet ein Preis, der dem studentischen Geldbeutel angemessen ist und während des gesamten Semesters gültig ist! SchülerInnen müssen derzeit tiefer in die Tasche greifen als StudentInnen - SchülerInnen müssen kostenlose Tickets zur Verfügung gestellt bekommen.

Begründung

Semestertickets in Nürnberg sind Mobbing für StudentInnen Aufgrund der Wohnsituation in Erlangen sind viele StudentInnen gezwungen in Nürnberg zu wohnen. Dies hat fatale Folgen für den Geldbeutel. Ein Semesterticket kostet für den Raum Nürnberg – Fürth – Erlangen nette 251,90 Euro. Das sind etwa 60 Euro im Monat. Damit aber noch nicht genug. Das Semesterticket darf kein Vorlesungsticket sein Die Gültigkeitsdauer eines Semestertickets beschränkt sich im VGN Gebiet leider auf den Vorlesungszeitraum und ignoriert dabei gänzlich die Prüfungs- und Lernzeiten der StudentInnen. Prüfungen finden meistens in der vorlesungsfreien Zeit statt. Desweiteren werden die jungen Menschen dazu aufgefordert in der vorlesungsfreien Zeit zu lernen und ihre Seminararbeiten zu schreiben. Hierfür ist der Zugang zur Uni- Bibliothek notwendig. Sieht man sich die Zeitspannen von Vorlesungszeit, 4 Monate, und Vorlesungsfreier Zeit, 2 Monate an, so bemerken wir, dass dies ein Betrug um 2 Monate ist. Ein Semester ist 6 Monate lang. War es immer und wird es vermutlich auch noch eine Weile bleiben. Wir dürfen diesen Unfug nicht länger tolerieren. Der VGN muss seine Preispolitik der tatsächlichen Situation anpassen und darf sich nicht zulasten der Lernenden bereichern Schüler zahlen mehr als Studis – Ausbeutung stoppen Eine Monatsmarke für SchülerInnen kostet momentan 77,90 Euro. Für Nürnberg – Fürth 47,70 Euro. Wir fragen uns wie es sein kann, dass Schülerinnen mehr als Studentinnen zahlen müssen? Hier ergibt sich eine klare Abhängigkeit des Bildungsniveaus vom elterlichen Einkommen. Ausbildung sollte in unserer modernen Gesellschaft kein Faktor von Kapital mehr sein. Die Situation fördert nur die soziale Ungleichheit in der Bevölkerung. Bis zur 10. Klasse werden die Kosten von den Städten übernommen. Wer eine höhere Schulbildung erwerben will muss sich das leisten können. Stoppt die Ungleichbehandlung – kostenloser ZUGang zur Bildung für alle

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Mittwoch 13 Uhr Flashmob für Semesterticket am Plärrer

    Liebe*r Unterstützer*in unserer Petition,

    Ob mit Rikscha, Fahrrad, Skateboard oder Leiterwagen in die Hochschule – immer noch lieber als mit dem VGN!
    Unter diesem Motto findet am Mittwoch, 29.01.2014 um 13 Uhr ein Flashmob für ein bezahlbares Semesterticket statt. Organisiert wird dieser unter anderem von der Studierendenvertretung. Wir als Grüne Jugend unterstützen den Aufruf und freuen uns auf viele Menschen.

    Weitere Informationen gibt es hier: www.facebook.com/events/494817023968094/
    Es ist an der Zeit deutliche Zeichen zu setzten! Sollte eine weitere große Aktion geplant werden informieren wir euch wieder. Ansonsten darf die Petition (www.openpetition.de/petition/online/gesamtraum-semesterticket-im-vgn-jetzt-schuelerinnen-nicht-vergessen) gern nochmal weiterverbreitet werden.

    Solltest du Lust haben dich mehr zu engagieren, schreib uns eine Mail (jonas.baumgartner@gj-bayern.de). Jede Hilfe ist willkommen, ob Flyer verteilen, Vorträge halten, Spenden oder auch nur eine Mail die uns motiviert weiterzumachen.

    Wir freuen uns auf dich!

Pro

Ich möchte mich gerne zu der Situation äußern, die nur den Raum Nürnberg/Fürth betrifft. Ich bin in jedem Fall für einen angemessen Preis für uns Studenten....wenn nicht sogar für einen kompletten Null-Tarif!!! In vielen deutschen Großstädten (z.B. Augsburg) funktioniert das wunderbar und keine der öffentlichen Verkehrsunternehmen ist bisher bankrott gegangen. Die VGN hat eine Politik, die für mich viele Verbesserungen nötig hat. Tolles Beispiel -Arbeitslose zahlen mit Nürnberg Pass (bekommt man nur als Sozialhilfeempfänger) ca. 30,-? mtl für N/Fü wieso klappt es da im Preis etwas zu "machen"?

Contra

Weitere Gruppen Bed?rftiger in die Verhandlungen zum Semesterticket die von Studenten gef?hrt werden einzubeziehen verkompliziert die Verhandlungen immens, bindet Personal und Mittel und wird bei den Studenten vermutlich wenig Unterst?tzung finden. Eine separates Sch?lerinnenticket h?tte mehr Chancen ein sinnvolles Ergebnis zu erreichen und w?rde die laufenden Verhandlungen der Studenten nicht torpedieren.