• Von: Daria H. Zagorski mehr
  • An: Bundespräsident Herr De Maiziere
  • Region: Bundesweit
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 9 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Gesetz für Gesellschaftliche Perspektiven schaffen für und von Menschen ohne Perspektiven

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Sehr geehrter Bundespräsident Herr Gauck,

ich grüße Sie.

aus dem Anlaß, daß sich vieles im Um- und Aufbruch befindet und auch wegen der vielen Flüchtlingsströme, die nicht enden werden, schreibe ich Ihnen heute und nicht zuletzt wegen der Geschichte der Menschheit und dem Lauf der Welt.

Ich habe mir wirklich mit meinen 37 Jahren sehr viele Gedanken zum Leben gemacht, oftmals auch unter den schwierigsten Umständen und Erniedrigungen, die man sich nur vorstellen kann. Das Einzige was meinen Lebensweg noch toppen würde, wäre körperlich vollstens behindert zu sein und das Szenario der Kreuzigung, wie Jesus sie auf sich nahm für einen Neubeginn in den Menschen.

Fast immer bin ich mutterseelenallein in meiner Wohnung und lebe von meiner schmalen Rente, schreibe Online-Petitionen, schaue Nachrichten, höre Musik, denke über meine nächsten Schritte und Erledigungen nach.

Mein Leben ist nicht so wie es sein könnte oder sollte und doch trage ich viel mehr gesellschaftlich zum Leben bei als jeder Politiker in ihren Reihen, davon bin ich wohlwissend mit traurigem Gefühl überzeugt.

Ich war trotz Extremer Niederlagen, immer aufrecht auf meinem Weg.

Doch ich sehe nicht, daß es richtig ist, gut zu sein, in einer Welt, die die Kinder hoch preist und den Menschen mit ihrem Wirtschaftskreislauf gesundheitlich in den Ruin und in die Knie zwingt. Es gibt Kulturen, die trotz Armut, ein lachendes Herz haben.

Was ich damit sagen will, ich kann mich bis in den Tod verändern, es nützt ja doch nichts.

Vermutlich muß ich mein Heimatland hinter mir lassen, weil die Politiker nie lernen wollen, welche Priorität von erstem Rang ist in einem Entscheidungsmarathon.

Oder soll ich besser sagen, es wird am liebsten schnell und zu Kosten des Kleinbürgers entschieden, da die Allgemeinheit ja stärker ist, allein an der Anzahl.

Dass diese Entscheidungsabsicht aber nur in verheerende wirtschaftliche und demographische Verhältnisse geführt hat, wird verharmlost, weil weiterhin so verfahren wird.

Ich will weg von Deutschland, wollte ich schon als Kind.

Deutschland ist Scheiße. Hier geht es nur noch um Macht und Geld, was die wenigsten haben.

Ich finde es schrecklich, daß ein Mensch wie ich, der mit irre viel Herzblut bestrebt ist, für eine bessere Welt einzustehen, selbst keine fairen Unterstützungsangebote wahrnehmen darf, die stimmig sind mit der eigenen Person und dem eigenen Lebensweg. Besser gesagt, es gibt gar keine fairen Unterstützungsangebote für Menschen, wie mich.
Menschen wie ich, die NACHTS NICHT MEHR SCHLAFEN KÖNNEN UND ONLINE-PETITIONEN SCHREIBEN FÜR EINE BESSERE WELT.

Ich kann nur jedem abraten nach Deutschland zu kommen und Kinder hier aufzuziehen.

Deutschland und der Weltenkreislauf schadet mir auf alle Arten und Weisen, ich habe verlernt ich selbst zu sein, aus Gründen des Überlebens.

Ich weiß nicht was passiert, ich denke und denke nicht darüber nach.
Was für eine Welle braucht es, daß alle Veränderungen, die wir in Deutschland brauchen allen Menschen, ob in Machtposition oder Ohnmacht durch die Glieder geht
und es ein Ende ohne Schrecken gibt.

Vereinfacht die Politik !
Macht Euch nicht so wichtig !
Konzentriert Euch auf die Atomfragen und hört Euren Bürgern mit aller Aufmerksamkeit und so oft wie möglich zu !

Ich habe keine Kraft mehr alt zu werden in einer Gesellschaft, in der sich noch nicht einmal jeder selbst der Nächste ist. Das wäre ja noch was.

Soll jeder seinen eigenen Generationenlauf bearbeiten und arbeiten und ehrenamtlich gefordert werden, am besten als verpflichtendes Ehrenamt,
weil viele Menschen vergessen was der Mensch ist.

Ich wurde auch getrieben in meinem Leben und gezwungen zu so vielem, warum dann nicht auch die Anderen ?

Ihr macht Euch alle strafbar gegen mich.
Verändert Euch !
Arbeitet an Euch !
Stellt Euch den Wahrheiten, den Echtheiten und den Wirklichkeiten !

Ich kann nicht mehr.
Ich muß tagsüber schlafen, weil ich nachts keine Ruhe mehr finde.
Und das geht schon sehr viele Jahre lang so mit mir.

Begründung:

Kein Menschenleben hat es verdient in der Perspektivlosigkeit zu coexistieren.

Auch benachteiligte Gesellschaftsschichten sind wertvoll und können mit den Flüchtlingen in Austausch sein über alles Wichtige wie Banale.

Ich könnte wieder sterben oder schwer verunglücken bei so viel Einsamkeit und Sorgen.

Warum wurde ich verfolgt, gehetzt, getrieben, allein gelassen ?
Mit welchem ZIEL ?

Jemand, den ich einmal in meinem Leben auf meinem Weg kennengelernt habe, hat mir gesagt:

"Der Mensch ist eine Ruine an seinem Lebensende."

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mutterstadt, 18.05.2016 (aktiv bis 17.11.2016)


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