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Bild zur Petition mit dem Thema: Gesetzliche Krankenversicherung - Beiträge - - Kostenlose Kranken- und Pflegeversicherung für Studenten Gesetzliche Krankenversicherung - Beiträge - - Kostenlose Kranken- und Pflegeversicherung für Studenten
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 351 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Gesetzliche Krankenversicherung - Beiträge - - Kostenlose Kranken- und Pflegeversicherung für Studenten

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Studenten unabhängig von ihrem Alter kostenlos kranken- und pflegeversichert werden. Die kostenlose Kranken- und Pflegeversicherung soll nur für die Zeitdauer des 1. Studiums im Umfang von 10 Semestern gelten.

Begründung:

Momentan endet mit der Vollendung des 25. Lebensjahr (bzw. nach weiteren 9 Monaten, falls Wehr- oder Zivildienst geleistet wurde) die Möglichkeit der Krankenversicherung über die Familienversicherung der Eltern. Dieses Alter ist willkürlich und heute nicht mehr zeitgemäß. Falls nach dem Schulabschluss eine Ausbildung abgeschlossen wurde und erst mit z.B. 25 ein Studium begonnen wird, so muss der Student sich das gesamte Studium über selbst versichern, auch wenn er kein Einkommen hat. Ein Student, der mit 20 (Einschulung mit 7 + 13 Jahre Schule) die Schule beendet hat, danach 1 Jahr im Ausland war (sich dort selbst privat versichert hat und keine Leistungen der Familienversicherung erhalten hat) ist 26 Jahre bei einem Studium in Regelstudienzeit von 10 Semestern. Das gesamte letzte Jahr muss dieser Student Krankenkassenbeiträge zahlen, obwohl er kein Einkommen besitzt. Obige Beispiele sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel: Durchschnittsalter Studienanfänger: 22,0 Jahre (2011, Statistisches Bundesamt), Durchschnittsalter Master-Absolventen: 28,1 Jahre (2010, iwköln). Da Studenten komplett von ALG II und Wohngeld ausgeschlossen sind, ist die finanzielle Situation für die meisten nicht Bafög-Empfänger sehr schwierig. Mit dem 25. Lebensjahr wird durch den zusätzliche Krankenkassenbeitrag das Studium teilweise unmöglich gemacht, oder sehr stark verzögert, wenn zur Finanzierung der Krankenkasse z.B. die Stundenzahl im Nebenjob erhöht werden muss. Die Altersgrenze wird zumeist gerade in der Studiumsabschlussphase überschritten, in der es aufgrund von Master-/Magister-/Staatsexamensarbeit meistens unmöglich ist nebenher zu Arbeiten. Ein gesellschaftlicher Konsens besteht darin, alle Jugendlichen so gut wie möglich auszubilden und ein Studium zu ermöglichen. Dieses Ziel kann aber nur erreicht werden, wenn ein Studium im Normalfall auch finanzierbar ist. Gerade diejenigen, die gerade kein Bafög bekommen haben es finanziell sehr schwer, da sie zumeist von den Eltern weniger als den Baföghöchstsatz von ca. 620 Euro gezahlt bekommen. Rund ein Viertel aller Studenten hat weniger als 600 Euro Einkommen pro Monat und liegt damit unter dem Bafögsatz. Eine zusätzliche Beslatung von rund 80 Euro durch Kranken- und Plegeversicherung führen bei der Altersgrenzenüberschreitung zu erheblichen Einbußen im Einkommen.

23.05.2012 (aktiv bis 10.07.2012)


Neuigkeiten

Pet 2-17-15-8272-038425Gesetzliche Krankenversicherung - Beiträge - Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 06.06.2013 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. Begründung Mit ...

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Debatte auf openPetition

PRO: Studenten sollten zumindest bis zum Abschluss ihres Studiums den ermäßigten Beitrag zahlen. Bisher müssen sie ab dem 30. Lebensjahr oder nach Vollendung von 14. Fachsemestern d. vollen Beitrag zahlen. Ich bin eine Studentin m Migrationshintergrund, die ...

CONTRA: Einfach schon mal während des Studiums daran gewöhnen, dass nicht alles im Leben gratis ist. 80 EUR sind im Vergleich zu den bis zu 700 EUR die später monatlich fällig werden, eh ein Witz. Dieser Wirklichkeitscheck kann nicht schaden: willkommen im Leben!

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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags

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