Am Nikolaitor in Eisenach soll im Rahmen der Sanierung der Stützmauer die mehr als 100 Jahre alte Roßkastanie gefällt werden. Bis heute gibt es für diesen Baum keine Fällgenehmigung. Gutachter des BUND bescheinigen der Kastanie einen sehr guten Erhaltungszustand, er ist gesund!!!.

Zwischenstand: Am 11. Juli 2016 zur öffentlichen Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses habe ich bereits mehr als 1200 Unterschriften an Herrn Dr. Möller / Baudezernent in Eisenach für den Erhalt des Baumes übergeben.

Begründung

Die Roßkastanie ist für unsere geliebte Heimatstadt Eisenach ein stadtbildprägender Baum, das ist unstrittig. Ein Baum dieser Größe liefert im Jahr bis zu 3 Millionen Liter Sauerstoff und beeinflußt auch wesentlich das Stadtklima. Wenn ihr wollt, dass eure Kinder und Enkel unter diesem Baum auch noch in vielen Jahren Kastanien und Blätter sammeln, dann unterschreibt die Petition. Lassen wir nicht zu, dass das Schicksal eines so alten Baumes besiegelt wird und dabei gegen Gesetze des Naturschutzes verstoßen wird (z. B. Fällzeit, Baumschutzordnung u.ä.). Dieser Petition haben sich bereits namhafte Persönlichkeiten Eisenachs angeschlossen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

Ich möchte humorig für den Erhalt der Rosskastanie plädieren. Manche Inder heiraten nach der zweiten Ehe einen Baum. Vielleicht die glücklichste Ehe die sie hatten, Man sollte also nicht eine potentielle Braut mit Blättern niedermachen. Spass beiseite. Die Sanierung kann ja um den Baum herum erfolgen. Es ist auch eine grosse Freude für Eltern mit Kindern Rosskastanien zu sammeln und kleine Figuren daraus zu basteln. Deswegen bin ich dafür dass die Rosskastanie bleibt.

Contra

Am 29.07.2016 erreichte mich eine Email von Herrn Dr. Möller. Ich stelle folgende Aussage als CONTRA-Argumentation allen Unterzeichnern zur Verfügung: 1. Falsch und unwahr ist Ihre Behauptung: „Obwohl es auch eine sogar preiswertere Sanierungsvariante mit Erhalt des Baumes gibt …“. 2. Falsch und unwahr ist Ihre Behauptung: „… hat Dr. Möller ohne Absprachen mit Fachämtern im Alleingang Entscheidungen getroffen.“ Ich hatte unsere Abstimmung so verstanden, dass von Ihnen ohne Verzug zumindest die zwei falschen Tatsachenbehauptungen korrigiert werden. Regina Seestern-Pauly