Sehr geehrte Frau Merkel,

ich fordere Sie dazu auf, den CO2-Ausstoß drastisch zu senken und die Klimaziele vehement zu verfolgen.

Am 30. Oktober wurde in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel veröffentlicht, in dem erklärt wurde, dass der Kohlendioxid-Anteil in der Atmosphäre so schnell ansteigt, wie nie. Schon viele Wochen zuvor veröffentlichte das World Economic Forum eine ähnliche Information.
(Quelle: www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-kohlendioxid-anteil-in-der-atmosphaere-steigt-so-schnell-wie-nie-1.3730382)

Eine bisherige Entwicklung lässt erkennen, dass ohne Verantwortung weiterhin in Massen produziert wird. In absehbarer Zeit ist der CO2-Gehalt in der Luft so hoch, dass die Klimaerwärmung nur noch zusätzlich angeheizt wird. Ein vergleichbares Modell ist auf dem Planeten Venus erkennbar, auf dem mit extrem hohen CO2-Werten eine Temperatur von mehreren Hundert Grad herrscht. Der CO-Anstieg muss gedrosselt werden, um das Wohl der Bürger auch weiterhin zu gewährleisten.

Ich bin der Ansicht, dass ein Volksvertreter in der Verantwortung steht, auch global für das Wohl der Menschen zu sorgen und nicht allein die Interessen der Wirtschaft zu verfolgen. Es gibt zahllose Wirtschaftmodelle, die die Interessen aller zufriedenstellen. Genannt seien nur das Modell Grundeinkommen oder eine auf Ressourcen basierte Ökonomie. Ein drohender Untergang der Menschheit kann nicht im Interesse aller Volksvertreter stehen. Hierfür wurden die Volksvertreter nicht gewählt und verstoßen somit gegen die Ethik ihres Amtes.

Zu Beginn des Monats September zum Beispiel haben die Medien bekannt gegeben, dass die Bundesregierung ihr Klimaziel für 2020 verfehlt. Die Emissionen sind zu hoch und auf Grund der positiven Wirtschaftsentwicklung wird das Verfolgen der Klimaziele wohl nicht möglich sein. Bereits im Juli war im Internet von zahlreichen Umweltorganisationen das Aufbrauchen aller vorhandenen Ressourcen genannt worden. Mit dem Überschreiten dieser Grenze wurde auch das Erreichen des Klimazieles verfehlt.

Frau Merkel, besinnen Sie sich auf Ihre Pflichten hinsichtlich aller Bürger. Die Interessen der Konzerne und Lobbyisten können nicht das Wohl aller Bürger gefährden. Zumal deren Anspruch, ein gesundes Leben zu führen mit dem Überschreiten der Emissionsgrenzen in keiner Weise Genüge getan ist. Hierin liegt ein starker Widerspruch. Zufriedenheit und Wohlstand liegen nicht darin, Geld in einer Geldanlage zu horten, während außen herum der globale Kollaps droht. Werden Sie aktiv.

Mit freundlichen Grüßen, Stefanie Pölzl und die Unterzeichner dieser Petition

Begründung

Zunächst einmal soll eine Möglichkeit für den Menschen bestehen, den Klimawandel zu überleben. Darüber hinaus bleibt die Verantwortung bestehen, dass der Mensch nicht den gesamten Planeten unbewohnbar hinterlässt oder vollständig vernichtet, falls es zu einem Massensterben kommen sollte. Atomkraft und ein Anstieg der CO2-Konzentration gefährden dieses Ziel ganz massiv. Rund 460 Atomkraftwerke weltweit gefährden allein bei einem Anstieg der Meeresspiegel jede Existenz auf dem Planeten. Der CO2-Anstieg selbst muss durch ein Einhalten der Klimaziele strikt verhindert werden. Jeder Bürger auf diesem Planeten hat laut Grundrechtsvereinbarungen, der UN-Menschenrechts-Charta und weiterer Verträge zum Schutz der Grundrechte des Menschen ein Recht auf den Stopp des Klimawandels. Es gibt zahlreiche wirtschaftliche Modelle und Einschränkungen, die das Ziel realistisch umsetzbar machen. Genannt sei nur das Modell Grundeinkommen. Eine Massenproduktion und ein Handel in der Form der vergangenen Jahrzehnte erscheint in diesem Zusammenhang nicht nur ziellos, sondern bar jeden Verstandes.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefanie Pölzl aus Hamburg
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Ich unterstütze natürlich Ihre Petition! Es müssen Gesetze und Verbote her! Abschaffung der Kohlekraftwerke, Einschränkung von Flug- und Pkw-Verkehr, Ausbau der Erneuerbaren Energien, Massnahmen zum Energiesparen... Aber - fassen Sie sich an die eigene Nase und fangen Sie schon mal an: Heizung runterdrehen, Bezug von reinem Ökostrom, Radfahren und ÖPNV statt Autofahren, regional + saisonal einkaufen und selber kochen, Urlaub mit der Bahn in Deutschland, kein Riesenflachbildschirm, kein überflüssiger Konsum, sondern am besten Secondhandwaren, Teilnahme an den COP 23 Demos in Bonn!

Contra

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