Macron: Tempolimit + Erhöhung der Steuer auf Kraftstoffe = Gelbwesten. Warum? Die Mieten in den Städten sind zu teuer, die untere Mittelschicht zieht auf's Land und pendelt und wurde in Frankreich dabei durch Tempolimit und Kraftstoffkostensteigerung gequält.

Trotzdem will man bei uns aus dem Beispiel im Nachbarland nicht lernen! "Regierungskommission schlägt Tempolimit auf Autobahnen vor" hieß es am 18.01.2019 in den Zeitungen. Autofahrer sollen nach dem Willen einflussreicher Regierungsexperten mehr für den Klimaschutz tun. Die Berater fordern eine Geschwindigkeitsbegrenzung - und höhere Steuern auf Benzin und Diesel.

Dagegen gilt es sich frühzeitig zu wehren! Hört auf, die untere Mittelschicht zu ärgern, die aufgrund galloppierender Mieten Jahr für Jahr als einzige Gruppe unserer Gesellschaft Wohlstandsverluste hinzunehmen hat!

Begründung

Jeder, der der unteren Mittelschicht angehört, hat Grund mitzumachen. Umweltschutz ist gut. Aber wer will sich zukünftig bei jedem Tanken über Spritpreise von 2 EUR pro Liter ärgern? Niemand! Strengt Euch mal an, Ihr Politiker und Ingenieure, die Energiewende kostenneutral hinzubekommen! Wohlstandsverluste fūr die untere Mittelschicht fördern auf Dauer den politischen Extremismus und bedrohen die Demokratie! - Auch wenn Sie nicht der unteren Mittelschicht angehören, Ihnen hohe Spritpreise nicht weh tun, haben Sie trotzdem Grūnde genug, die Petition zu unterstūtzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jörg N. aus Freiburg
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,

    zum Erfolg: Unser Thema ist brandaktuell und trotzdem kommt unsere Petition nicht so recht in Fahrt. Ich glaube, die Ideen der "Verkehrsexperten" werden von vielen Bürgern als so abwegig empfunden, dass sie sich gar nicht vorstellen können, dass so etwas Gesetz werden kann. Die Gefahr besteht aber, dass die Vorschläge Realität werden!

    Ich habe ca. 300 Instutionen und Personen angeschrieben, von denen ich dachte, sie wären besonders geeignet, die Petition zu verbreiten. Und es tut sich ja auch was. Vielen Dank vor allem nach Nordrhein-Westfalen und nach Rheinland-Pfalz! Trotzdem sind wir nach einer Woche erst 30. Keine so gute Quote. Besser wäre es, wir wären schon 3000:-)

    Woran liegt es? Ich mache das zum ersten Mal. Von mir wurden Parteien und Politiker, Zeitungen, Gewerkschaften, Autohersteller und Automobilclubs, Mieterhilf- und Motorsportvereine, sowie Auto- und Motorradforen angeschrieben. Nicht zu vergessen alle deutschen Gelbwesten-Adressen, die ich gefunden habe. Wenn Euch noch etwas einfällt, z. B. ein Influencer mit Benzin im Blut o. ä. bitte melden. Vielen Dank im Voraus!

    Weitere Gedanken zum Thema:
    Den Klimawandel nehme ich vorsichtshalber ernst und bemühe mich, schließlich habe ich vier Kinder! Aber die Menschen, die hart arbeiten und seit 20 Jahren aufgrund von Mieten und hohen, schleichend steigenden Steuern immer weniger in der Tasche haben, nehme ich auch ernst. Und da stehe ich vor einem Dilemma.

    Zu sagen, ab 2030 nur noch EAutos und bis 2050 kein Ausstoß von CO2 mehr (inklusive Heizung und Industrie!), ist einfach. Papier ist geduldig! Aber die dann notwendige, 20fache - in Worten: zwanzigfache - Menge an Strom CO2-neutral UND ZU EINEM KOSTENNEUTRALEN bzw. WOHLSTANDSNEUTRALEN PREIS zu produzieren, ist ein Kunststück, dessen Gelingen bisher nicht in Sicht ist! Und Klimaschützer und Autoindustrie sagen jetzt ja auch unisono: Autofahren wird/muss teurer werden.

    Einen weiteren Wohlstandsverlust werden die Menschen aber nicht mehr hinnehmen (s. Frankreich). Und das "Schönste": Mit der höheren Benzinsteuer sollen die EAutos subventioniert werden. Diese stoßen aber mehr CO2 aus als Verbrenner, wenn sie mehr als 150 Km Reichweite haben und die Riesen-Akkus nicht CO2-neutral produziert werden. Letzteres ist derzeit bei keinem EAuto der Fall! TESLA und BMW planen die CO2-neutrale Herstellung mit der Folge, dass der Preis von EAutos weiter steigen wird! Bereits derzeit sind sie ca. doppelt so teuer wie vergleichbare Verbrenner. D. h. wer bisher einen VW Passat fuhr, fährt morgen einen Polo. Und wer bisher einen Polo fuhr, wird sich gar kein Auto mehr leisten können.

    Das alles sind harte Fakten und nicht mehr einsichtig und sie werden die Stimmung nicht beruhigen, wenn die Vorstellungen der Experten umgesetzt werden sollten. Gewalt und Aufstände sind aber geeignet, den Wohlstand weiter zu mindern (s. Frankreich). Deshalb lohnt es sich jetzt zu kämpfen und Erfolg zu haben!

    Noch kurz zum Tempolimit: Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Und Freiheit ist keine Metapher! Für eingefleischte Klimaschützer sind das Fremdworte, wenn es um unser Thema geht. Aber die Freiheit ist ganz real und kann ganz real beschnitten werden. Wenn man z. B. das Motorradfahren verbieten würde, würden auf einen Schlag 700 Menschen pro Jahr weniger sterben. 10 mal so viel, wie ein Tempolimit brächte! - Ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad. - Und wenn man den Verkehr ganz verbieten würde, gäbe es gar keine Verkehrtoten. Dafür gäbe es Millionen Hungertote, weil wir die Lebensmittel nicht mehr verteilen könnten. D. h. die Argumente der Sicherheit sind gar nicht so überzeugend, wie von ihren Vertretern gerne angenommen wird. Die Freiheit, die Eigenverantwortung und die schlichten Notwendigkeitn des Güter- und Personentransports sind immer gegeneinander abzuwägen.

    Schöne Grüße aus Freiburg

    Jörg Nathusius

Pro

Die Umweltgesamtbilanz wird überhaupt nicht betrachtet. Schön, dass ein Elektroauto in der Stuttgarter Innenstadt keine Abgase ausstößt, aber in welchem Kernkraft- oder Kohlekraftwerk wird der Strom produziert?

Contra

Liebe Leute, wir müssen halt lernen in Grosszusammenhängen zu denken! Es steht schon längst fest, dass E-Autos über die gesammte lebensdauer des Autos viel weniger CO2 Ausstoss verursachen. Es wundert mich deswegen nicht, dass es bisher nur so wenige Unterschriften für dieses Thema gibt. Das Argument, dass es zu wenig Stromstrasse gebe, halte ich für naiv: das wäre so etwas wie am Anfang des 20. Jahrhunderts zu behaupten, dass Autos keine Zukunft hätten, weil es zu der Zeit noch kaum Parkplätze gegeben hatte.

Warum Menschen unterschreiben

  • Markus Dahl Drolshagen

    vor 1 Tag

    Wir werden genug betrogen

  • Nicht öffentlich Bienenbüttel

    am 09.02.2019

    Weil höhere Steuern reine Abzocke sind. Der moderne Diesel ist so sauber wie nie. Der Diesel ist sehr effizient, er muss bleiben.

  • Mark Neser Nürnberg

    am 04.02.2019

    Weil wir inzwischen eine Verbotswut im Land haben die ohne gleichen ist.

  • am 29.01.2019

    Ich beobachte eine kontinuierliche Verschärfung der Verkehrsgesetzgebung. Verbote und Strafen haben in den letzten 20 Jahren stark zugenommen. Zudem bemerke ich, dass in dem selben Zeitraum der Anteil von Verkehrsteilnehmer mit egoistischem oder aggressivem Fahrverhalten ebenfalls zugenommen hat. Ich vermute einen Zusammenhang als Reaktion auf den Verlust an Vertrauen, Freiheit und Selbstbestimmung der Kraftfahrer. Diese Entwicklung halte ich für gefährlich für unsere Gesellschaft und spreche mich daher für mehr Freiheit und mehr gemeinsame Rücksichtnahme im Straßenverkehr aus.

  • am 29.01.2019

    Ich empfinde das Handeln des Staates derzeit als unverschämt. Es werden wichtige Themen in den Hintergrund gedrengt und ein solcher Unfug resultierend aus Unwissenheit in den Mittelpunkt gestellt.

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