Region: Berlin

Keine Kraftfahrzeugpiste im Mauergrünzug LSG-52!

Petition richtet sich an:
Abgeordnetenhaus von Berlin - Petitionsausschuss

96 Unterschriften

1 %
82 von 11.000 für Quorum in Berlin Berlin

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  1. Gestartet 18.08.2026
  2. Sammlung noch 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Abgeordnetenhaus von Berlin - Petitionsausschuss

Der künftige Bahnübergang an der CVJM-Baracke zwischen dem Märkischen Viertel und Rosenthal sollte lt. Vertrag des Bezirksamtes Pankow mit der Niederbarnimer Eisenbahn vom 27.11.2020 eine "öffentliche Zuwegung zum Bahnübergang durch den Bezirk Pankow" erhalten.
In der Stellunnahme des Bezirkes Pankow zu den Vorentwurfsplanung für die Wiederinbetriebnahme der Strecke Berlin-Basdorf der NEB - DS VIII-0956 vom 11.09.2019 ist explizit von einem "Fußgänger-Bahnübergang Friedhof Pankow VII/Jugendfreizeitstädte (CVJM) Reinickendorf km 1,7" die Rede. Auf der Seite des Märkischen Viertels wird der Bahnübergang an einen schmalen asphaltieren Privatweg angebunden. Dieser Wegabschnitt ist Bestandteil des Berliner Mauerweges sowie des (zwischenzeitlich mehrfach verlegten) Berliner Hauptwanderweges Nr. 16 Humboldtspur und für Kraftfahrzeuge gesperrt.
Statt den Umweg über den bestehenden Bahnübergang am verkehrsreichen Wilhelmsruher Damm zu nehmen, könnte die Humboldtspur künftig den neuen Bahnübergang an der CVJM-Baracke nutzen.

Nun sieht die Ausführungsplanung des Büros Stefan Wallmann vom 11.06.2026 stattdessen vor, dass der Bahnübergang auf der Ostseite durch eine Schotterpiste für Kraftfahrzeuge erschlossen werden soll!
Außerdem sollen Betonplatten, die von den Professoren Axel Klausmeier und Leo Schmidt als Reste der Grenzbefestigungen - Grundplatten eines Kommandopostens - identifiziert wurden, laut obiger Aufführungsplanung entfernt werden!

Wir fordern:
1) die geplante Piste als nicht versiegelten Rad- und Fußweg auszuführen.
2) Die genannten Überbleibsel des Mauerregimes an ihrem authentischen Ort zu belassen.
3) Eine kürzere Wegführung zum Eingang des Friedhofes zu prüfen.
4) Die Ablagerung von Müll mittels Kraftfahrzeugen in das Innere des Landschaftsschutzgebietes mit geeigneten Mitteln (Poller...) zu unterbinden.

Begründung

Die DB InfraGO hat 2025 die ertüchtigte Bahnstrecke Berlin-Südkreuz - Blankenfelde-Mahlow (Teil der Dresdner Bahn) in Betrieb genommen.
Für die Inanspruchnahme von Natur bei diesem Bauvorhaben wurde festgelegt, dass 10 "trassenferne Ausgleichsflächen" im Mauergrünzug von Pankow umgestaltet werden. Das Projekt- und Baumanagement wurde an das Landesunternehmen Grün Berlin GmbH übertragen.
Auf https://gruen-berlin.de/projekte/urbane-freiraeume/mauergruenzug/ueber-das-projekt ist zu lesen: "Dazu gehören naturnahe Pflanzungen, Rückbau nicht mehr benötigter Versiegelungen sowie punktuelle Angebote, beispielsweise ein Hundeauslauf oder ein kleiner Naturerfahrungsraum. Diese Weiterentwicklungen stärken die ökologische Vielfalt und schaffen alltagstaugliche Orte, die für die Nachbarschaft gut erreichbar sind..."
Grün Berlin wolle "Historische Spuren im Alltag erlebbar machen"

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Arnd Moritz August Mosig, Berlin
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.08.2026
Sammlung endet: 13.11.2026
Region: Berlin
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Grün Berlin nennt auf seiner Seite nur folgende drei Akteure:
     
    „Bauherrin (DB InfraGO AG)
     Projekt- und Baumanagement (Grün Berlin GmbH)
     Entwurf/Planung Stefan Wallmann Landschaftsarchitekten BDLA“
    Bei der Beschäftigung mit der Materie habe ich gelernt, dass noch folgende Akteure involviert sind:
    1. das Eisenbahnbundesamt EBA als Herr des Planfeststellungsverfahrens (samt der trassenfernen Ausgleichsmaßnahmen)
    2. das Straßen- und Grünflächenamt SGA und das Umwelt- und Naturschutzamt UmNat. Beide sind der Abteilung Ordnung und öffentlicher Raum Pankow untergeordnet.
    3. Mit Sen MVKU III B (Naturschutz, Landschaftsplanung, Forstwesen) wurden die trassenfernen Ausgleichsmaßnahmen angeblich abgestimmt.
    4. Die aufgewerteten Grünflächen fallen nach der Übergabe angeblich [zurück?] in die fachliche Zuständigkeit der Sen MVKU III C (Freiraumplanung und Stadtgrün)
     
    Auf die Frage, welcher Akteur im Jahr 2015 die Streichung der Worte „Anlage von Rad- und Fußwegeverbindungen“ betrieben hat, kenne ich keine offizielle Antwort.
    Da laut der in der Petition genannten Ausführungszeichnung statt eines Fuß- und Radweges ein ca. 630 m langer, 3,5 m breiter Weg aus Schotterrasen für mehrspurige Pflegefahrzeuge an den künftigen Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer anschließen soll, frage ich mich „Wer will anstelle von Fußgängern und Radfahrern mehrspurige Pflegefahrzeuge im Landschaftsschutzgebiet haben?
     
    Es fällt mir dazu nur das SGA ein. Von der Abteilung für Ordnung und öffentlicher Raum habe ich die Auskunft erhalten „Nach Umsetzung der festgesetzten Maßnahmen durch Grün Berlin im Auftrag der DB InfraGO und Abschluss der Fertigstellungs- und Entwicklungspflege sollen die Flächen an den Bezirk (SGA) übergeben werden.“

  • Grün Berlin nennt auf seiner Seite
    ...urbane-freiraeume/mauergruenzug/daten-fakten
     
    nur folgende drei Akteure:
     
    „Bauherrin (DB InfraGO AG)
     Projekt- und Baumanagement (Grün Berlin GmbH)
     Entwurf/Planung Stefan Wallmann Landschaftsarchitekten BDLA“
    Bei der Beschäftigung mit der Materie habe ich gelernt, dass noch folgende Akteure involviert sind:
    1. das Eisenbahnbundesamt EBA als Herr des Planfeststellungsverfahrens (samt der trassenfernen Ausgleichsmaßnahmen)
    2. das Straßen- und Grünflächenamt SGA und das Umwelt- und Naturschutzamt UmNat. Beide sind der Abteilung Ordnung und öffentlicher Raum Pankow untergeordnet.
    3. Mit Sen MVKU III B (Naturschutz, Landschaftsplanung, Forstwesen) wurden die trassenfernen Ausgleichsmaßnahmen angeblich abgestimmt.
    4. Die aufgewerteten Grünflächen fallen nach der Übergabe angeblich [zurück?] in die fachliche Zuständigkeit der Sen MVKU III C (Freiraumplanung und Stadtgrün)
     
    Auf die Frage, welcher Akteur im Jahr 2015 die Streichung der Worte „Anlage von Rad- und Fußwegeverbindungen“ betrieben hat, kenne ich keine offizielle Antwort.
    Da laut der in der Petition genannten Ausführungszeichnung statt eines Fuß- und Radweges ein ca. 630 m langer, 3,5 m breiter Weg aus Schotterrasen für mehrspurige Pflegefahrzeuge an den künftigen Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer anschließen soll, frage ich mich „Wer will anstelle von Fußgängern und Radfahrern mehrspurige Pflegefahrzeuge im Landschaftsschutzgebiet haben?
     
    Es fällt mir dazu nur das SGA ein. Von der Abteilung für Ordnung und öffentlicher Raum habe ich die Auskunft erhalten „Nach Umsetzung der festgesetzten Maßnahmen durch Grün Berlin im Auftrag der DB InfraGO und Abschluss der Fertigstellungs- und Entwicklungspflege sollen die Flächen an den Bezirk (SGA) übergeben werden.“
     
    https://www.openpetition.de/petition/online/keine-kraftfahrzeugpiste-im-mauergruenzug-lsg-52

Ich lese einen vermutlich sarkastisch gemeinten Kommentar "Warum Natur erhalten, wenn man Geld verdienen kann? Überall dort wo Autos fahren dürfen, nützt schließlich der Wirtschaft." Ja, auch das SGA Pankow kann Geld erwirtschaften, wenn es auf einer Fläche, die sich seit dem Mauerfall auch ohne "Pflege" sehr gut entwickelt hat, sich "Pflegemaßnahmen" vergüten lässt. Ebenso bringt es viel Geld, den Regenwald abzuholzen. Aber wie weiter, wenn vom Regenwald nichts mehr übrig ist?

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Kühlung der heißen Großstadt

Warum Natur erhalten, wenn man Geld verdienen kann? Überall dort wo Autos fahren dürfen, nützt schließlich der Wirtschaft.

Weil jeder Baum und jedes Grasbüschel ein kostbares Gut ist , um das Klima zu schützen

Wenn wir eine lebenswerte Stadt erhalten möchten, sollten FußgängerInnen und der Radverkehr Vorrang vor den Interessen der KFZ
haben. Außerdem ist eine Beseitigung der geschichtlichen Anlagen nicht sinnvoll.

Bitte nicht noch mehr Vorzugsbehandlung für Autofahrer.

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