Aufgrund der bis heute veröffentlichten Planungsunterlagen (Stand 14.07.2013) für die Windparks im Stadtgebiet Olsberg (insbesondere die Windparks "Heidkopf", "Ochsenkreuz" und "Mannstein") machen wir uns große Sorgen über den sehr geringen Abstand der Windkraftanlagen zu unseren Häusern und den zerstörerischen Eingriff in unsere intakte Mittelgebirgslndschaft. Anhand dieser Pläne sollen insgesamt 24 Anlagen mit einer Höhe von ca. 200m gebaut werden. Die Mitglieder der Bürgerinitiative "Gegenwind Bruchhauser Steine" sind gegen den Bau von Windkraftanlagen gegenüber dem einzigartigen Boden- und Kulturdenkmals "Bruchhauser Steine".

Begründung

Wir fragen die Stadt Olsberg/Hochsauerland: Warum gehört das Gebiet auf dem Heidkopf gegenüber den Bruchhäuser Steinen, einem Naturdenkmal ersten Ranges, nicht zur Tabuzone, wo Windkraftmaschinen mit einer Höhe von fast 200m Höhe nicht errichtet werden dürfen? Warum wurde der Empfehlung der Unteren Landschaftsbehörde nicht gefolgt? Sind vielleicht finanzielle Interessen wichtiger als ein einmaliges Naturdenkmal?

Wie können Politiker und Verwaltungsleute so unverantwortlich mit der Heimat umgehen? Diese Windkraftanlagen werden den Tourismus in Olsberg, den Tourismus auf dem beliebten Höhenwanderweg Rothaarsteig und vor allem auf einem der schönsten Teilstücke - vom Ginsterkopf in Elleringhausen zu den Bruchhauser Steinen - negativ beeinflussen.

Bitte unterzeichnen Sie! Jede Stimme zählt! Auch wenn wir hier (noch) kein Bürgerbegehren anstreben, möchten wir mit den Unterschriften deutlich machen, wieviele Menschen sich für Bruchhausen und gegen die Zerstörung des unserer Natur aussprechen.

Sie können selbst bestimmen, ob Ihr Name veröffentlicht werden soll. Auch anonyme Unterstützung ist möglich.

Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie uns gerne an.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gegenwind Bruchhauser Steine aus Olsberg
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Pro

Es bleibt eben zunehmend den Bürgern überlassen, wichtige Fragen zu stellen. Und man könnte auf den Gedanken kommen, dass weniger ein Mangel an Energie das Problem darstellt sondern ein Überfluß an Gier und Dummheit!

Contra

Einen derart ungebremsten und subventionsorientierten Bau von WEA ohne die entsprechenden Energiespeichermöglichkeiten ist teuer und ohne Nutzen für die Natur und das Klima. Durch Speichermöglichkeit lassen sich viele WEA`s einsparen oder umweltverträglicher nutzen. Kohlekraftwerke z.b. müssten diese Schwankungen nicht mehr ausgleichen. Zusätzlich wird in der Windstrom-Branche gerade die nächste Blase erzeugt, die - Investoren um einen Teil ihres Kapitals bringen wird, - die öffentlichen Haushalte durch Subventionen belastet, - von Verbrauchern und Steuerzahlern bezahlt werden muss