Sogenanntes Mikroplastik verbirgt sich in einer Vielzahl von Produkten des alltäglichen Gebrauchs. Aufgrund der Fülle verschiedenster synthetischer Inhaltsstoffe (gerade im Kosmetikbereich) ist es für den Verbraucher oft nicht ersichtlich, ob Mikroplastik enthalten ist oder nicht. Die reine Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Verpackungsrückseite ist für den Verbraucher wenig hilfreich, da sich unter dem Oberbegriff Mikroplastik verschiedenste (komplizierte) Bezeichnungen verbergen [1].

Der Verbraucher greift so unbewusst zu Produkten, die Mikroplastik enthalten, obwohl er die Verwendung aus Gründen des Umweltschutzes eventuell vermeiden oder reduzieren möchte.

Würden jedoch Produkte, die Mikroplastik enthalten, eindeutig und gut sichtbar gekennzeichnet, würde dies den Verbraucher bei der Entscheidung unterstützen, diese zu verwenden oder auch nicht.

Reason

Mikroplastik stellt ein großes Umweltproblem dar. Die Erzeugung und Verwendung sollte/muss eingeschränkt, bzw. möglichst vermieden werden.

Eine Kennzeichnungspflicht würde indirekt über den Verbraucher dazu führen, dass dieser bei der Produktwahl auf Produkte ausweicht, die kein Mikroplastik enthalten. Somit würde über den Verbraucher weniger Mikroplastik in die Umwelt eingebracht und Hersteller dazu motiviert werden, diesen Trend zu unterstützen.

Mehr Informationen:

[1] vgl. www.vzhh.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/17-04_vzhh_Bezeichnungen_fuer_Mikroplastik.pdf

[2] Hintergrundfoto: 5Gyres / Oregon State University unter CC BY-SA 2.0.

[3] www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/mikroplastik-kunststoff-meer-gesundheit-ernaehrung-tiere-gefahren

Thank you for your support, Sascha Appelt from Erkelenz
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