• Von: Jessica Schubert (Gemeinsam für Mahdi) mehr
  • An: Öffentlichkeit
  • Region: Berlin mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 176 Tage verbleibend
  • 40 Unterstützer
    4% erreicht von
    1.000  für Sammelziel

Kindesentführung von Mahdi

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Mein Sohn Mahdi wurde am 01.06.2015 von seinem Vater in den Libanon mitgenommen. Sein Vater Mahmoud will ihn auch nach zahlreichen Gesprächen einfach nicht zurück bringen. Ich versuche nun seit fast einem Jahr, meinen Sohn wiederzusehen. Mein Schicksal ist kein Einzelfall. Ich will mich für alle stark machen, nicht nur für uns!

Was ist passiert?
Mein Ex-Freund Mahmoud (Vater von unserem Sohn Mahdi) und ich haben uns getrennt als Mahdi ca. 1 Jahr alt war. Ich habe ihn damals aus der Wohnung werfen lassen, nachdem er mich mit einer vollen Wasserflasche verletzt hat. Der Grund für seinen Ausraster sah er darin, weil ich ihm das Kindergeld nicht geben wollte. Er hatte sonst keinen Grund zu schreien oder handgreiflich zu werden. Um mein Kind und mich zu schützen, blieb mir nichts anderes übrig als zur Polizei zu gehen. Die haben ihn aus der Wohnung geworfen. Ich habe danach 3 Monate bei meiner Oma und meinem Opa gelebt, mit Kind. Die ständige Verfolgung von ihm und nächtliches Klingeln, setzten uns zusätzlich zu.

Es folgten 6 Anzeigen, durch die vor Gericht u.a. wegen schwerer Körperverletzung verhandelt wurde. Er sah irgendwann ein, dass es so nicht weiter gehen konnte, suchte sich eine Wohnung, durfte seinen kleinen aber immer Besuchen. Wiederholt flippte er in meiner Wohnung so aus, dass ich die Polizei rufen musste, weil er mich vor Mahdi gewürgt hatte. Ich hatte also wieder die Polizei im Haus.

Mit der Polizei beschlossen wir, dass er Mahdi abholen darf, aber unsere Wohnung nicht mehr betreten darf. Das klappte ganz gut, bis er mit Mahdi im Sommer 2015 in den Libanon fliegen wollte. Ich ging zum Jugendamt, wollte Hilfe, weil ich nicht glaubte, dass er zurück kommen würde. Es folgte ein Gespräch, auch eins mit Mahmoud und das Jugendamt sah kein Problem in der Reise. Sie waren ja schon einmal im Libanon. Natürlich möchte die Mama von Mahmoud ihren Enkel sehen und selbst sie rechnete nicht damit.

Selber Schuld? Jein! Jeden Tag zwischen Terror und Anschuldigungen zu leben ist für niemanden einfach. Fakt ist, wir brauchen wirklich Hilfe.

Mahdi geht es nicht gut, aber was tun? Ich habe mit jedem Gesprochen! Es war lange unklar ob er zurück kommt, erst am 21. Dezember 2015, sagte mir mein Ex-Freund klipp und klar, dass er nicht zurück kommt. Ich war sofort bei der Polizei, bei Gericht, der Weisse Ring ist eingeschaltet, die von MIKK wissen bescheid (von denen habe ich leider noch nichts Neues gehört). Ich habe eine Detektei um Hilfe gebeten, die kostet aber sehr viel Geld. Ich habe mittlerweile mit jeder Stelle Kontakt aufgenommen, die ich finden konnte.

Die Botschaft weiß auch Bescheid, kann aber nichts tun. Beim LKA war ich auch. Niemand will/kann mir helfen. Die von MIKK (zu finden auf der Internetseite des Auswärtigen Amts) waren wirklich sehr, sehr nett, haben mich sofort zurück gerufen. Ob sie Helfen können, das wird die Zeit zeigen.

Begründung:

Diese Petition soll nicht nur mir helfen, sie soll ein Weckruf für alle sein. Laut einem WAZ Artikel von 2009 werden in Deutschland jährlich 1.600 Kinder von einem Elternteil entführt. Ich habe mit anderen betroffenen Eltern gesprochen und man nimmt ihnen allen Mut! Natürlich wird nicht jedes dritte Kind entführt, aber Betroffenen soll geholfen werden und sie sollen eine vernünftige Beratung erhalten.

Man darf uns nicht allein lassen. Viele Eltern leiden an schweren psychischen Erkrankungen, weil sie völlig allein sind. Wenn ein Kind entführt wird, dann werden Menschen gebraucht, die einem zur Seite stehen. Bitte macht auf das Thema aufmerksam!

Ein ähnlicher Fall wurde 2006 im FOCUS aufgegriffen. www.focus.de/politik/ausland/nahost/libanon_aid_114612.html

In der WAZ ein weiterer Fall aus de Jahr 2009: www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-soest-lippstadt-moehnesee-und-ruethen/vom-eigenen-vater-in-den-libanon-entfuehrt-id2244283.html

Hier ein weiterer Fall aus den Jahren 2011-2015: www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Minden-Luebbecke/Bad-Oeynhausen/1871351-Mann-hatte-eigenen-Sohn-in-den-Libanon-verschleppt-Sorgerecht-lag-beim-Jugendamt-Verfahren-nach-Kindesentfuehrung-eingestellt

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

9, 28.11.2016 (aktiv bis 27.05.2017)


Neuigkeiten

Noch etwas hinzugefügt Neuer Petitionstext: Mahdi wurde am 01.06.2015 von seinem Vater mit in den Libanon genommen. Sein Vater Mahmoud will ihn auch nach zahlreichen Gesprächen einfach nicht zurück bringen. Ich will mich für alle stark machen, nicht ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Also mir reicht es. Da lassen frauen sich mit solchen arxxx ein, zeugen kinder mit denen und wundern sich dann? Und nun soll der staat 7nd wir alle helfen... nein danke. So können sie ja arbeiten gehen und kassieren kein kinder und betreuungsgeld.


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil ich meinen Urenkel endlich wieder haben möchte!

Kein kind sollte ohne mutter sein und keine mutter den schmerz ertragen müssen ohne ihr Kind zu sein.

Ein Kind sollte niemals von seiner Mutter weggerissen werden, ohne das ein Richter sein ok gibt.

Ich wünsche mir endlich Hilfe für diesen Fall,damit das Leid einer Mutter endlich ihr Ende findet.

Mir ist diese Petition wichtig, weil der Kleine schon so lange weg ist und er sich immer mehr ins Negative verändert. Ich sehe, wie die Angehörigen leiden darunter.. das tut mir im Herzen weh.

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