Umbauplanungen der „Einfahrt Freyung-Süd/Ort“ in die B12 im Sinne der Kreisel-Variante fortführen. Monsterkreuzungsplanung stoppen siehe www.most-schenke.de/plan-1.jpg

Begründung

Pro Kreisverkehr: - in kurzer Zeit kostengünstig einfach realisierbar - wesentlich geringere Flächenversiegelung - geringe Folgekosten - während der Bauphase geringere Auswirkungen auf den Verkehr - übersichtlich (Senioren!) - verkehrssicher, da geringere Geschwindigkeiten - deshalb erfahrungsgemäß geringere Unfallgefahr - der Verkehr wird zeitlich kaum merkbar abgebremst - wenn der Durchmesser richtig geplant wird, können auch LKW-Fahrzeuge den Kreisel zügig passieren - es gibt viele Kreisverkehrbeispiele in Bayern (Stand 1.1.2015: 121 auf Bundesstrassen außerhalb geschlossener Ortschaften; Auskunft Staatsregierung)

Contra Monsterknoten: - hohe Baukosten – Steuerverschwendung (Faktor 6 zu einem Kreisel) - hohe Folgekosten (Brückenbauwerk/Erhaltung) - hoher Flächenverbrauch (Flächenversiegelung Faktor 5 zum Kreisverkehr; Versiegelung täglich in Bayern:ca 20 ha, Bund: ca 100ha) - spürbar höherer Kraftstoffverbrauch, v.a. bei LKW’s - unübersichtlich (Ortsunkundige/Touristen/Senioren!) - da eine Wanne gebaut werden muss (Absenkung der B12), besteht die Gefahr, dass diese bei Starkregen vollläuft. Dieses Phänomen ist von ähnlichen Strassenbauwerken in Bayern bekannt. - hohe Winterdienstkosten (Faktor 5 zum Kreisverkehr) - Gefahr, dass LKW's die Radien nicht schaffen, und im Winter beim Anfahren an den Steigungen (ca. 5 bis 6 m bzw. 7 %) hängen bleiben - die Gefahr, dass weiterhin Unfälle passieren, ist vorauszusehen Einfädeln bei erhöhter Geschwindigkeit/Toter Winkel des LKW/generell häufige Unfallursache durch Spurwechsel

  • Wenn 2017 die Bundesstrassenmaut kommt wird sich der osteurop. LKW-Verkehr drastisch reduzieren. 70 % oder mehr der osteuropäischen Nutzfahrzeuge befahren die B12 im Transitverkehr kostenlos und umgehen somit die Mautgebühren auf deutschen Autobahnen.
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Neuigkeiten

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  • PNP Freyung 21.03.2017

    "Halbes Autobahnkreuz vor Freyung"

    Lesermeinung zum Bericht "So soll die B 12-Kreuzung in Ort aussehen" vom 17.
    März 2017

    Ein halbes Autobahnkreuz vor Freyung, endlich kann man den ausufernden
    Flächenverbrauch der geplanten Monsterkreuzung bewundern.
    Die langenRampen und die doppelte, breite Überbrückung, 10-mal so breit wie
    die Straße, reißen eine tiefe Schnittwunde in die Landschaft.
    Die neckisch eingestreuten Bäumchen sollte man sich dabei aber wegdenken.
    Kaum ein realer Baum darf in Wirklichkeit so nah neben der Fahrbahn stehen.
    Und wenn doch einer wächst, dann würde das Staatliche Bauamt das Grün
    radikal abholzen lassen, so wie jeden Spätwinter an vielen Straßen, auch in
    diesem Jahr.
    Unhaltbar ist der Einwand, ein Kreisverkehr müsste stattdessen zweistreifig
    gebaut werden.
    Laut letzter bayerischer Verkehrszählung sind an dieser Kreuzung keine 18000
    Fahrzeuge pro Tag unterwegs,
    etwa so viele wie am daneben liegenden Kreisverkehr, der einstreifig ist,
    dessen Kapazität also ausreicht.
    Wissenschaftlich hinterlegten offiziellen Planungsgrundlagen, die auch das
    Staatliche Bauamt kennt, kann man entnehmen,
    dass ein einstreifiger Kreisverkehr für bis zu 25000 Fahrzeuge pro Tag
    genügt.
    Viel Verkehrszunahme ist in einer Region, deren Bevölkerung mittel- und
    langfristig zurückgeht, auch nicht mehr zu erwarten.
    Und von wegen "leicht begreifbar": Ich sehe die zahlreichen Linksabbieger,
    die dann auf der Brücke als Geisterfahrer herumfahren.
    Man muss schon ortskundig sein, um zu verstehen, dass man erst einen Bogen
    rechts herum fahren muss, wenn man eigentlich nach links nach Freyung will.
    Einen ähnlichen Unsinn hat das Staatliche Bauamt an den Passauer Ilzbrücken
    getrieben.
    Wer dort von Freyung kommend weiter Richtung Obernzell will, muss seit dem
    Umbau auch einen Rechtsbogen schlagen.
    Anwohner berichten von täglich mehreren Geisterfahrern an dieser Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Sluka.

    Verkehrsclub Deutschland
    Kreisverband Passau/Freyung-Grafenau
    Dr.-Karl-Fuchs-Straße 25
    94034 Passau
    Tel. 0176/42063287

  • Liebe Kreiselfreunde,

    auch in 3D, schön grün und mit Bäumchen wird das Monster auch nicht besser.

    Schaun mer mal, was die die betroffenen Grundstückseigentümer und Anlieger machen werden, wenn das Planfeststellungsverfahren eröffnet ist und die Pläne ausliegen.

    Vielleicht bekommen wir ja auch einen neuen Verkehrsminister in Berlin, je nachdem wie die Wahlen ausgehen.

    Ich werde jedenfalls, auch im Namen der 1620 Unterzeichner der Onlinepetition, gegen die Monsterpläne Einspruch einlegen.

    Was in Waldkirchen passiert ist - 10 Millionen für die Monsterkreuzung und jetzt doch ein Kreisel für geschätzte 1.5 Millionen - darf hier nicht geschehen.
    Die Leute, die das verbrochen haben, gehören zur Verantwortung gezogen.
    Wahrscheinlich werden sie aber das Bundesverdienstkreuz bekommen, wenn sie in Pension gehen.

    Was in Patersdorf möglich ist - hier treffen zwei Vfs 1 Bundesstrassen zusammen und trotzdem wird ein Kreisel gebaut - muß auch hier möglich sein.

    liebe Grüße von der Kreiselfront

    Sepp Gais

    94078 Freyung - Ort 11

Pro

Zahlen und Erhebungen unterstreichen die Vorteile von Kreiseln. So ergab eine Untersuchung im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) an 100 Kreisverkehren in ganz Deutschland, dass Kreisel innerorts ein deutlich höheres Sicherheitsniveau erreichen als einfache Kreuzungen oder Ampelkreuzungen. Aber auch außerorts, wo schneller gefahren wird, lassen sich die Unfallzahlen senken. Im Landkreis Oberallgäu-Nord etwa konnte durch einen Kreisverkehr auf einer Bundesstraße innerhalb von drei Jahren die Zahl der Unfälle von 14 auf 0 reduziert werden.

Contra

Warum regt sich eigentlich keiner darüber auf, dass die Stadt FRG allein für die unsinnige Volksmusikakademie demnächst 10,49 Millionen Euro verschwenden wird? Warum hat eigentlich keiner eine Petition gestartet, als es um das beerdigen der hiesigen Musikschule ging? Musikalisch/pädagogische Bildung interessiert in Freyung offenbar niemanden, geht ja doch nur um Kinder... Der Kreisel ist damit genauso unsinnig zumindest "auf einer Bundesstrasse"! Und natürlich sind die Kosten für den 8er Knoten nicht zu hoch (im vergleich zur VM-Akademie). ICH BIN EIN ÜBERZEUGTER KNOTENANHÄNGER