Region: Köln
Kultur

Kritik an Kardinal Woelki #kirchenreformköln

Petition richtet sich an
Kardinal Woelki
2.476 Unterstützende
83% erreicht 3.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Februar 2020
  2. Sammlung noch 2 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Die neuesten Kirchenaustrittszahlen sind wiederum niederschmetternd. Wir haben nicht den Eindruck, dass die Leitung unseres Bistums auf die massenhafte Abwanderung angemessen reagiert.

Statt dringend benötigte Reformen voranzutreiben, sendet Kardinal Woelki Signale, die die Sache schlimmer machen. Wie aus der Zeit gefallen wirkt zum Beispiel seine Kritik daran, dass bei der Synodalversammlung Ende Januar in Frankfurt Bischöfe und Laien gemeinsam – und nicht in hierarchischer Ordnung – in den Dom eingezogen seien und damit zum Ausdruck gebracht hätten, „dass da jeder gleich ist“. Auch die alphabetische – und nicht hierarchische – Sitzordnung in diesem „quasi protestantischen Kirchenparlament“ sei „äußerst bedenklich“.

Begründung

Wer so redet, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Es geht uns nicht nur um Kardinal Woelkis Worte, sondern mehr noch um den Geist, der aus ihnen spricht. Er ist das Letzte, was wir in dieser so schwierigen Lage unserer Kirche gebrauchen können.

Die Haltung des Kardinals ist nicht die unsrige. Wir Katholiken im Erzbistum Köln distanzieren uns davon und sprechen ihm unsere Missbilligung aus.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kurt Gerhardt aus Köln
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Die hierarchische Ordnung der Katholischen Kirche passt vielleicht gut für Menschen, die gerne lebenslang in einem "Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern" bleiben. Denn "die vordergründig als Geschwister angeredeten Lai*innen bleiben auch als Erwachsene in diesem Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern." (zit. n. Norbert Lüdecke)

Das hat nichts mit „Geisterfahrer“ zu tun: die Kirchenaustritte der ev. Kirche liegen seit JAHRZEHNTEN über den kath. Zahlen – trotz Priesterehe, Laienbeteiligung, usw. Was hat man nicht schon versucht: altern. Gottesdienste, Freizeitangebote, engagierte Flüchtlingshilfe…Es ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen: in der modernen Gesellschaft steht das Individuum an erster Stelle, Religion ist unbequem oder stört, oberflächliche Spiritualität ist gefragt. Das ist die freie Entscheidung des Einzelnen - Petitionen dieser Art sind dabei lediglich die Beruhigungspille für das eigene Gewissen.

Warum Menschen unterschreiben

  • Karl Eduard Sommer Aschaffenburg

    vor 1 Tag

    weil ich möchte das sich endlich was ändert in der katholischen Kirche, und diese konservative, alte Männer endlich aufhören mit ihren Machtspielen.

  • vor 3 Tagen

    Weil ich genau aus diesen Gründen aus der kath. Kirche ausgetreten bin. Ein Kinderschänderring wird strafrechtlich verfolgt und die Straftäter in der Kirche nicht? Mit meinem Verständnis von christlichem Glauben lässt sich das nicht vereinbaren.

  • vor 3 Tagen

    Für Gerechtigkeit

  • vor 3 Tagen

    Ich möchte deutlich machen, dass Herr Pastor Koltermann mit seiner Meinung nicht alleine steht. Er hat der Kirche nicht geschadet! Ganz im Gegenteil es muss endlich die Wahrheit ans Licht!

  • vor 4 Tagen

    es wird Zeit, dass die Vertreter der katholischen Kirche einsehen, dass sie für die Gläubigen da sind und deren Interessen zu vertreten haben. Die bestehende Ignoranz einiger Vertreter der Institution ist schlichtweg arrogant und beschämend.

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