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Bild zur Petition mit dem Thema: Gestaltung der U-Bahnstationen in Karlsruhe Gestaltung der U-Bahnstationen in Karlsruhe
  • Von: Heidi Herzig (Auf der Reling) mehr
  • An: Oberbürgermeister Frank Mentrup
  • Region: Karlsruhe mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 27 Tage verbleibend
  • 123 Unterstützende
    93 in Karlsruhe
    4% erreicht von
    2.300  für Quorum  (?)

Gestaltung der U-Bahnstationen in Karlsruhe

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Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderates,

ich möchte hiermit darauf hinweisen, dass die zukünftigen Karlsruher Untergrundbahnstationen [1] bereits gestaltet sind und als solche auch ersteinmal erfahren werden können.

Die Inbetriebnahme der Installation wird an sich ein Kunstereignis sein, alles Weitere bloße Dekoration. Man wird eher denken "och, schon wieder Kunst". Warum nicht zunächst die bloße Architektur und deren Bewegungen erleben?

Dieser White Cube artige Zustand könnte ausnahmsweise einmal drei Monate andauern und die Ingenieurskunst in konzentrierter Form erscheinen lassen.

In Anbetracht dessen, dass hier nun künstlerische Gestaltung im Untergrund zu sehen sein wird, ist man dann auch am Kern der Angelegenheit. Karlsruhe hat bald mehrere neue Galerien.

Mit der dreimonatigen Erfahrung der Orte können dann gestalterische Eingriffe geschehen, KünstlerInnen und GestalterInnen arbeiten doch am liebsten mit vorheriger Ortsbegehung.


[1] Basisinformation:

Begründung:

Es gibt ein Problem: Es gibt nur Möglichkeiten.

In diesem Sinne sehe ich die Kampagne von Herrn Goll als durch und durch kurzgedacht. Wenn man sich in der Karlsruher Szene bewegt, dann weiß man um die Möglichkeiten, man weiß um die Gestirne und man kennt die hier arbeitenden Institutionen und deren visionäre Ansätze und Forschungen.

Wenn man sich nun mit der Karlsruher Kunst-und Kulturszene schmückt und dennoch ein Konzept vorlegt, das narrativ-, ästhetisch-, sozial und ökonomisch einfältig ist, erscheint das als widersprüchlich - konzeptuell fehlerhaft.

Arbeiten der hiesigen Majolika lassen weitaus Großartigeres erahnen. Dieser einmalige Auftrag hilft ihr nicht lang und bringt negative Publicity. Was mit der Majolika geschehen soll ist immer offen. Die geplante Arbeit sehe ich aus kuratorischer Perspektive in einem Raum mit Tageslicht gezeigt und nicht verteilt an vielen Stellen.

Ich gehe davon aus, dass Kunst und Gestaltung immer mit wenig Mitteln möglich ist. Es ist alles da - wir sind hier in Karlsruhe.

Wer gestaltet die Bahnen Innen und Außen? Wer gestaltet die Beschilderung der Stationen? Werden die Haltestellenstimmen männlich oder weiblich sein? Gibt es Pflanzen? Welche Videos laufen auf den Monitoren? Warum nicht eine Haltestelle wie das Innere einer Pyramide gestalten? Warum nicht ein Konzeptemosaik als Fließenfußboden anfertigen lassen? Werden nur Automaten meine Ansprechpartner sein?

Es geht hier nicht um die Lösung, es geht hier ums zusammen schmieden. Die vorgeschlagenen Installationen sollten im Pool der Ideen bleiben.

Liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,

wir haben keine Eile – aber wir lieben gute Serien.

Beste Grüße,

Heidi Herzig

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Karlsruhe, 05.08.2017 (aktiv bis 15.09.2017)


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Kunst ja bitte, aber ausgerechnet die Schöpfungsgeschichte in einer so multikulti und modernen Stadt wie Karlsruhe? Das ist doch albern!

Weil Religion nicht in dem Maaße Propagiert werden soll, die Nazis dürfen ihr Hakenkreuze ja auch nicht verbreoten... Religion gehört wenn überhaupt in die Kirchen, Tempel etc. Wohl eher in Herz und nicht an die Bahnhalteseltellen

Warum nur ein Künstler? Gab es eine Ausschreibung? Ich finde lüpertz Kunst nicht schön.

In der heutigen Zeit sollte das Regionale mehr berücksichtigt werden und auch vor allem mit Geldern verantwortungsbewußt umgegangen werden, solange es in Deutschland Kinder gibt, die an der Armutsgrenze leben. Kinder sind das höchste Gut der Menschen ...

Religiöse Inhalte gehören nicht in den öffentlichen Raum, dieses Projekt wird sehr teuer und versperrt Flächen, die für Werbung genutzt werden könnte! Das Projekt war teuer genug!

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