Construction

Lebenswertes Weitersburg: Gewerbegebiet West stoppen!

Petition is directed to
Rat der Ortsgemeinde und Rat der Verbandsgemeinde
741 Supporters 479 in Weitersburg
100% from 120 for quorum
  1. Launched 07/04/2021
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Das Gewerbegebiet West Weitersburg muss gestoppt werden, damit der Wohn- und Erholungswert des Ortes erhalten bleibt.

Unterstützen Sie diese Forderung der Initiative www.lebenswertes-weitersburg.de mit Ihrer Unterschrift.

Reason

Das Gewerbegebiet West hat für Weitersburg nur Nachteile:

Verkehr: Das Gebiet erzeugt mehr LKW-Verkehr. Dafür ist die enge Ortsdurchfahrt nicht geeignet. Fußgänger und Kinder auf dem Weg zu Kita oder Schule werden gefährdet. Dieses Problem kann auch kein Verkehrsgutachten lösen. Der Orts-Beigeordnete irrt, wenn er nur "mit ein, zwei Autos" mehr rechnet. (mehr Infos hier und hier)

Störung des Wohnens: Die Wohnruhe der Anwohner wird gestört, weil das Gebiet direkt an die Wohnbebauung grenzt. Es ist nicht sinnvoll, ein Gewerbegebiet direkt am Ortsrand auszuweisen. (mehr Infos)

Natur und Umwelt: Der Grüne Gürtel um Weitersburg, Biotope und Lebensräume geschützter Arten werden zerstört. (siehe Schreiben Naturschutzbund hier) Die Qualität viel frequentierter Spazierwege geht verloren. (mehr Infos) Gewerbegebiete sind kein "Lebensraum von Insekten und Vögeln", wie im Schaukasten der FWG behauptet.

Fehlende Nachfrage: Gerade in Corona-Zeiten ist der Bedarf fraglich. Schon seit längerem stehen Gewerbeflächen in Weitersburg erfolglos zum Verkauf.

Feuerwehr, Gehweg, Betriebserweiterung: Es wird behauptet, dass das Gewerbegebiet West Voraussetzung für einen Gehweg an der Kreisstraße, den Neubau der Feuerwehr und die Entwicklung eines dortigen Betriebsgeländes ist. Das stimmt jedoch nicht, alle diese Vorhaben können auch unabhängig vom Gewerbegebiet umgesetzt werden.

Missachtung Eigentumsrecht: Das Grundeigentum wird mißachtet, weil Eigentümer von 2/3 der Flächen die Planung ablehnen und ihre Grundstücke nicht für Gewerbe zur Verfügung stellen. (mehr Infos)

Unattraktiv für Betriebe: Aufgrund der Nähe zur Wohnnutzung sind die Betriebe starken Nutzungseinschränkungen unterworfen. Die Gewerbeflächen sind für Betriebe nicht attraktiv.

Versiegelung: Fruchtbare Äcker und Böden gehen verloren, der die höchste Ackerwertzahl in Rheinland-Pfalz aufweisen. Es handelt sich nicht um "ausgelaugte Äcker", auf denen zu viel gedüngt und gespritzt wird, wie von der FWG auf ihrer Homepage behauptet.

Schulden und Steuern: Ein finanzieller Fehlschlag für die Gemeinde ist absehbar, weil wegen fehlender Verkaufsbereitschaft und hoher Einschränkungen die erhofften Gewerbesteuern ausbleiben. Die Schulden der Gemeinde steigen weiter. Eine Erhöhung der Grundsteuer für alle Grundbesitzer und Mieter wurde schon angekündigt. (mehr Infos) Übrigens: Von den Gewerbesteuern bleibt ohnehin nur ein kleiner Teil in der Gemeinde. Der größte Teil fließt per Kreis- und VG-Umlage ab. Und auch der Bund und das Land bedienen sich per Gewerbesteuerumlage.

Bessere Alternativen: Wenn die Gemeinde unbedingt Gewerbe will, gibt es bessere Alternativen. Diese ermöglichen eine verträgliche und schrittweise Entwicklung und werden von allen Beteiligten begrüsst. Dazu wurden Konzepte vorgelegt. Die Gemeinde sieht jedoch keinen Gesprächsbedarf. (mehr Infos)

Langwieriges Verfahren: Aufgrund des Widerstandes der Eigentümer ist mit jahrelangen und kostenaufwändigen Widersprüchen und Gerichtsverfahren zum Bebauungsplan und zur Baulaundumlegung zu rechnen.

Massive Kritik: Bei der Bürgerbeteiligung zum Flächennutzungsplan wurden von vielen Bürgern kritische Stellungnahmen zum Gewerbegebiet West vorgebracht. (mehr Infos)

Wir fordern daher den Gemeinderat Weitersburg auf, die Planung zum Gewerbegebiet West zu stoppen und nicht weiter Geld für den Bebauungsplan auszugeben.

Insbesondere da die Planung nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt ist, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Wird der Flächennutzungsplan nicht gemäß den Wünschen der Ortsgemeinde von der Verbandsgemeinde angepasst, sind diese Gelder verloren.

Wir appelieren an den Verbandsgemeinderat Vallendar bei der aktuellen Fortschreibung des Flächennutzungsplanes für die gewerbliche Entwicklung der Gemeinde Weitersburg eine langfristig tragfähige und verträgliche Lösung zu finden. Dabei sollten die vorgebrachten Bedenken der Bürger angemessen und unabhängig von zeitweisen Mehrheitsverhältnissen im Gemeinderat berücksichtigt werden.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift. Besuchen Sie unsere Infoseite www.lebenswertes-weitersburg.de und melden sich dort für unseren Newsletter an.

Thank you for your support, Jenny Hahn from Weitersburg
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Open-Petition gegen das Gewerbegebiet West in Weitersburg hat in kurzer Zeit mehr als 600 Unterschriften erhalten – davon mehr als 400 Unterschriften aus Weitersburg. Vielen Dank dafür!

    Ob und wie die Ratsmitglieder auf unsere Stimmen reagieren, können Sie bereits am Donnerstag dieser Woche am 29. April ab 19:00 Uhr live miterleben. Die Online-Sitzung des Gemeinderates wird auf Youtube übertragen. (Link am Ende der Mail) Das Gewerbegebiet wird direkt zu Beginn der Sitzung besprochen.

    Werden die Ratsmitglieder die vielen Stimmen gegen das G West ernst nehmen und auf die Planung verzichten? Oder werden Sie die Open-Petition nicht einmal erwähnen und an der Planung... further

  • Am 26. März hat der Ortsbürgermeister in der Rheinzeitung verkünden lassen, dass Bebauungspläne "von ihrer Natur her den Meinungsaustausch in Präsenzform benötigen." Die Beratung darüber soll daher verschoben werden, bis wieder Präsenzsitzungen möglich sind.
    Was macht er aber tatsächlich? Er setzt die Beratung über den Plan auf die Tagesordnung des Bauausschusse am 14. April. Also nicht einmal einen ganzen Monat nach der Ankündigung.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Soll es jetzt aufgrund des wachsenden Widerstandes auf einmal sehr schnell gehen?

  • Am 26. März hat der Ortsbürgermeister in der Rheinzeitung verkünden lassen, dass Bebauungspläne "von ihrer Natur her den Meinungsaustausch in Präsenzform benötigen." Die Beratung darüber soll daher verschoben werden, bis wieder Präsenzsitzungen möglich sind.
    Was macht er ab tatsächlich? Er setzt die Beratung über den Plan auf die Tagesordnung des Bauausschusse am 14. April. Also nicht einmal einen ganzen Monat nach der Ankündigung.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Soll es jetzt aufgrund des wachsenden Widerstandes auf einmal sehr schnell gehen?

Ich hab in Weitersburg gewohnt, bin dort noch 1/2 Jahr zur Schule gegangen. Wenn wir so weiter machen mit Versiegelung hinterlassen wir unseren Kindern u Enkelkindern eine Wüste. Und die müssen unsere Fehler ausbaden.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Tim Wagner Darmstadt

    7 days ago

    Traumpfaderhaltung, Begrenzung des Verkehrsaufkommens, Tier- und Artenschutz!

  • 7 days ago

    Weil Wohnsiedlungen nicht in Gewerbegebiete verwandelt werden dürfen. Lärm und Licht beeinträchtigen die Lebensqualität immens. Industrielle und wirtschaftliche Interessen müssen bei der Gestaltung von Lebensraum ausgeschlossen werden.

  • 7 days ago

    Weil Natur wichtiger ist als Industrie und -wirtschaft

  • Dirk Schneider Weitersburg

    8 days ago

    Falscher Standort, falscher Ansatz, falscher Zeitpunkt! Diese Argumente wurden von der CDU Weitersburg mehrfach genannt und begründet. Was vor 30 Jahren beschlossen wurde, muss heute nicht ohne Weiteres Sinn machen. Nur weil es vor vielen Jahren mal beschlossen wurde, muss man es heute, nach so langer Zeit nicht bedingungslos durchziehen. Die Planung ist zu dicht am Wohngebiet. Nachfrage für ein Gewerbegebiet wird von der Verwaltung / Ortsgemeinde zwar dargelegt. Bei genauer Nachfrage, können aber keine Fakten genannt werden! Von den immer wieder genannten Gewerbesteuereinnahmen bleiben letztendlich von 1€ noch 20 Cent in der Gemeinde. Der Löwenanteil fliesst als Umlage zur VG und an den Kreis. Probleme bleiben jedoch im Ort! Die Verkehrssituation im Ort ist heute mehr als bescheiden. Das kann jeder Bürger feststellen. Man muss hierfür nur den täglichen Verkehrsfluss im Ortskern beobachten. Eigentümer der Flächen müssen zwingend in die Entscheidungsfindung mit einbezogen. Dafür ist Kommunikation notwendig. Und das von beiden Seiten! Ortsbürgermeister, Verwaltung und Flächeneigentümer. Nur so gehts!

  • 9 days ago

    Weil Biotope, die Natur und der Mensch geschützt werden sollen. Diese ewige Zerstörung ist nicht mehr tragbar.

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