• Von: Armgard Reich mehr
  • An: Hamburgische Bürgerschaft
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 35 Unterstützer
    20 in Hamburg
    Sammlung abgeschlossen

Menschenwürdige Unterkünfte für Flüchtlinge ( mit bundesweit gültigen Mindeststandards)

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Menschenunwürdige Unterkünfte für Flüchtlinge ( ohne bundesweit gültige Mindeststandards) müssen geändert werden. Die heute in Deutschland die Regel sind.
Der Flüchtlingsrat Nordrhein- Westfalen (NRW, Wittener Straße 201 – 44803 Bochum) hat eine (Online-) Petition dazu gestartet,die ich auch bitte zu unterstützen
www.frnrw.de/index.php/presse/aktionen/item/4165-frnrw-petition-mindeststandards-fluechtlingsunterkuenfte
Für NRW, die aber auch bundesweit gestellt werden sollte ( auch aus Gründen der Gleichberechtigung/gleichen Rechte für Flüchtlinge, die sich nicht aussuchen können in welches Bundesland sie kommen). Auch in Hamburg, was ich hiermit tue, auch damit dies gleichzeitig in mehreren Bundesländern gestartet wird mit dadurch möglicher gegenseitigen Unterstützung.

Begründung:

Aus o. g. Gründen hier deshalb eine allgemein bzw. auf Hamburg gehaltene und etwas gekürzte Version davon (der NRW-Petition) , mit Bitte um Unterstützung der Forderungen, da (wie in NRW auch beschrieben) auch in Hamburg Flüchtlinge meistens in viel zu kleinen Zimmern, maroden Gebäuden und sanitären Anlagen usw. untergebracht sind, weit abgelegen von Ärzten, Beratungsstellen, Einkaufsmöglichkeiten etc.
Hier bedarf es einheitlicher Regelungen, denn, wie es in der NRW-Petition heißt:
" Solange jede einzelne Kommune für die Gestaltung
der Flüchtlingsunterbringung selbst verantwort-
lich ist und keine verbindlichen Qualitätsstandards
existieren, werden solche eklatanten Missstände
weiterhin an der Tagesordnung sein.
Der Flüchtlingsrat NRW e. V. setzt sich für eine dezentrale
Unterbringung von Flüchtlingen in Privatwohnungen ein! –
Diese Form der Unterbringung ermöglicht Flüchtlingen ein
selbstbestimmteres Leben, die Wahrung ihrer Privatsphäre und
eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe – und den Kommu-
nen eine teils erhebliche Kostenersparnis! Bis diese Unterbrin-
gungsform flächendeckend realisiert ist, fordern wir die Ein-
führung klar definierter und verbindlicher Mindeststandards
für kommunale Gemeinschaftsunterkünfte".
So etwa:
Geeignete Gebäude in Festbauweise –
keine Sammelunterbringung in Zelten,
Containern, Schulen, Turnhallen o. ä.
✔ Abgeschlossene Apartments mit eigenen,
funktionstüchtigen und sauber übergebe-
nen, sanitären Anlagen und Küchen sowie
mit einer Mobiliargrundausstattung.
✔ Möglichst kleine Gemeinschaftsunterkünfte
mit maximal 80 Bewohnerinnen.
✔ Zentral gelegene Einrichtungen (erreich-
barer ÖPNV-Anschluss, Zugang zu Schulen,
Ärztinnen, Behörden, Versorgungsmöglich-
keiten und sozialer Teilhabe) – keine Unter-
bringung in Wald-, Industrie- oder Gewerbe-
gebieten.
✔ Eine Mindestgröße der Wohn- und Schlaf-
fläche von 9 m2 pro Person.
✔ Räume für die Kinderbetreuung, Freizeit-
und Gemeinschaftsräume (z. B. für Sprach-
kurse) sowie Zugang zum Internet.
✔ Behebung von baulichen Mängeln und
unverzügliche Schließung von Unterkünften
mit erheblichem Schimmelbefall oder ähn-
lich gravierenden Schäden.
✔ Verpflichtende regelmäßige Kontrollen
durch die Gesundheitsämter, baurechtliche
Überprüfungen und Kontrollen des Brand-
schutzes.
✔ Einrichtung einer unabhängigen Beschwer-
destelle.
✔ Regelmäßige soziale Betreuung durch
eine hinreichende Anzahl an Fachkräften –
nicht mehr als 80 zu betreuende Personen
pro vollzeittätiger Sozialarbeiterin.
✔ Gesonderte Einrichtungen für Menschen
mit besonderen Bedarfen (Traumatisierte,
Menschen mit Behinderung, Alleinerzie-
hende).
✔ Bereitstellung von »Puffern« in den Unter-
bringungskapazitäten durch die Kommu-
nen, um einem unerwarteten Zugangs-
anstieg adäquat begegnen zu können.
✔ Zeitlich klar definierte Begrenzung der
Unterbringung in kommunalen Gemein-
schaftsunterkünften auf maximal zwölf
Monate.
Um diesen Forderungen Nachdruck zu
verleihen, brauchen wir Ihre Unterstützung.
sowohl in Hamburg als auch NRW (und in anderen
Ländern, wo das auch gestartet werden sollte)
PS: Ich bitte auch um Unterstützung folgender Petitionen:
www.openpetition.de/petition/online/ermoeglichung-kostenloser-w-lan-nutzung-fuer-fluechtlinge-asylbewerber-u-a-in-hamburg
www.openpetition.de/petition/online/kostenlose-nutzung-oeffentlicher-verkehrsmittel-fuer-fluechtlinge-asylbewerber

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gäufelden, 01.07.2015 (aktiv bis 31.12.2015)


Neuigkeiten

Die beiden noch genannten Petitionen befassen sich mit zusammenhängenden Themen Neue Begründung: Aus o. g. Gründen hier deshalb eine allgemein bzw. auf Hamburg gehaltene und etwas gekürzte Version davon (der NRW-Petition) , mit Bitte um Unterstützung ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Ihr seid alle krank

CONTRA: Ein beheiztes Dach über em Kopf, ein Bett und eine Dusche ist mehr als genug Luxus für Leute die NIX zum Gemeindewohl beisteuern ausser dieses mit MASSIVEN Kosten zu beuteln.



Petitionsverlauf

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