Region: Germany
Culture

Mindesthonorare für freischaffende nicht angestellte Organisten immaterielles Kulturerbe Orgel Musik

Petition is directed to
Deutscher Bundestag
13 Supporters 12 in Germany
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  1. Launched 02/05/2020
  2. Collection yet 11 months
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Meine Forderung an die UNESCO, die Kirchen,den Bund,die Länder und Städte/Gemeinden ist es, einen Fond zu bilden, der von diesen Institutionen getragen wird, um ein angemessenes Mindesthonorar zahlen zu können

Einrichtung eines Fonds, in den für durch freischaffende, nicht festangestellte Organisten gespielte Gottesdienste pro Gottesdienst eingezahlt werden:

UNESCO 25 €, Katholische Kirche 25 €, Evangelische Kirche 25 €, Stadt/Gemeinde 25 €, Land 25 €, Bund 25 €.

Organisten, die auf ein solches Honorar nicht angewiesen sind (z.B. Gelegenheitsspieler mit anderweitigem Einkommen), können dieses Geld nach eigener freier Entscheidung ganz oder teilweise selbst in den Fond spenden oder etwa in einen weiteren Fond für den Erhalt der Orgeln.

Reason

Die bisherige Praxis bewegt sich bei der katholischen Kirche im Bereich zwischen 10 bis 15 €, bei der evangelischen Kirche 20 bis 30 € für 1 Stunde Gottesdienst mit Vorbereitungsaufwand von ca. 2,5 Stunden. Dabei werden verschiedene Ausbildungen teilweise willkürlich berücksichtigt, obwohl es sich um die gleiche Tätigkeit handelt und keine publikums-/umsatzorientierte, konzertante Tätigkeit darstellt.

Bei ca. einhundertzwanzig öffentlichen Auftritten in diesem Bereich (Gottesdienste) im Jahr kommt ein freischaffender Organist auf ein Jahreseinkommen von maximal ca. 1.600€.

Die UNESCO erklärte im Jahre 2017 die Orgelmusik und den Orgelbau zum immateriellen Weltkulturerbe unter anderen aus diesem Grunde:

Hochspezialisiertes Erfahrungswissen und besondere Fähigkeiten

Deshalb ist es dringend notwendig diese Künstler auch sozial und finanziell Abzusichern.

www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-weltweit/orgelbau-und-orgelmusik

Am 1.Mai 2020 Steinmeier: Kunst und Kultur als "Lebensmittel"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zu europäischer Solidarität und gegenseitiger Unterstützung in der Corona-Krise aufgerufen.

"Wir müssen einander helfen - und wir werden einander helfen." Er denke dabei auch "an die vielen freischaffenden Künstler, ja das gesamte Kulturleben, das von der Krise noch einmal besonders betroffen ist". Viele Existenzen seien bedroht. "Ich hoffe sehr, dass die Hilfe, die gegeben wird, dort ankommt, wo sie gebraucht wird", sagte Steinmeier. Kunst und Kultur seien keine verzichtbaren Nebensachen: "Gerade in diesen Tagen erfahren wir: Kunst und Kultur sind, in einem sehr buchstäblichen Sinn, Lebensmittel."

Thank you for your support, Chris Steffen Hofmann from Dresden
Question to the initiator

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Why people sign

  • Mirko Caspary Wuppertal

    9 days ago

    ja und das sofort.

  • on 13 May 2020

    Das Orgelspiel ist eine hohe und wichtige Kunst in unserem zu sehr materialistisch geprägtem Leben. Sie ist eine alte ehrwürdige und religiöse Kunst und Orgelspieler gehören für Gläubige und Kirchenbesucher zu den Wichtigsten ausübenden Künstlern weil sie überhaupt erste einmal durch die Klänge die Seele öffnen. Sie sollten viel öfters spielen und man sollte täglich zu irgendeiner Zeit in der Kirche Musik hören, dann ginge ich auch öfters wieder hin. Orgelspieler sind ein Magnet und gehören anständig honoriert, Die Zeit der Almosenempfänger ist längst vorbei, das sollte auch die Kirchenverwaltung begriffen haben. Karin Wagner-Wolf

  • Not public Dresden

    on 12 May 2020

    Kunst und Kultur sollte erhalten und unterstützt werden.

  • on 05 May 2020

    um auf die Verhältnismäßigkeit aufmerksam zu machen! Es kann nicht sein das so ein wertvolles Kulturgut nicht mehr betrieben werden kann, weil einfach die Leute nicht mehr da sind, die die Begabung und die Fertigkeiten besitzen, ein Instrument, wie die Orgel, spielen zu können. Der Aufwand, ein solches Instrument spielen zu können, ist extrem hoch und um ein virtuoses Spielen einer Orgel zu ermöglichen, sind tausende von Übungsstunden von Nöten, die mit der Honorierung eines einstündigen Auftrittes von 10,- bis 15,- EUR, mit Sicherheit nicht abgegolten sind. Zumal diese Arbeit den Lebensunterhalt des Organisten sichern soll! Es ist für Vieles in unserer Republik Geld da, warum nicht für so ein einmaliges und auch jetzt selten gewordenes musikalisches Schaffen. Meine Bitte an die Entscheidungsträger, unterstützen Sie mit der richtigen Entscheidung, den Fortbestand, eines so einmaligen Kulturgutes und Kulturerbes!

  • Not public Dresden

    on 05 May 2020

    Man traut sich kaum jemanden zu fragen, ob er mal vertreten kann, Nachwuchsfindung gefährdet

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