Wir fordern den sofortigen Stopp der Bauarbeiten zur L364n (OU Hückelhoven von Anschlussstelle BAB 46 Hückelhoven-Ost nach L117 (Jülicher Straße)).

Der Bau des Kreisverkehrs an der Anschlussstelle Hückelhoven Ost der A46 stellt das erste von insgesamt sechs Losen, die den Bau der L364n umfassen, dar. Trotz einer noch ausstehenden Klage des Landwirts J. Greven hat Straßen NRW mit dem Bau des KVP im Juli 2018 begonnen. www.aachener-nachrichten.de/lokales/heinsberg/landwirt-geht-gegen-geplante-ortsumgehung-vor-stadt-bleibt-gelassen_aid-24586433

Mit dieser Petition wollen wir den Verantwortlichen im Land NRW aufzeigen, dass es großen Widerstand gegen den Bau der L364n und der damit verbunden Zerstörung der Natur am Junkerberg sowie der Verschwendung von Steuergeldern (12 Millionen Euro für 2,5 km Strecke) aufgrund der Nutzlosigkeit dieser Straße gibt und fordern den Aufschub des Baus bis ein sinnvolles Konzept zur Entlastung der Bürger von Hückelhoven, Doveren und Hilfarth erarbeitet und genehmigt ist. ausschreibungen-deutschland.de/406333_L_364n_OU_Hueckelhoven_1_BA_KVP___Referenznummer_der_Bekanntmachung_05_48-0427-B_2017_Moenchengladbach

Begründung

Der Neubau der L364n, die von der Anschlussstelle Hückelhoven-Ost der A46 bis zur L117 (Jülicher Straße) zwischen Hückelhoven und dem Ortsteil Doveren verlaufen soll, stellt einen massiven Einschnitt in das Naherholungsgebiet am Junkerberg dar. www.youtube.com/watch?v=XWtGx2AlnxI

Viele Bürger aus Hückelhoven, Doveren und den umliegenden Stadtteilen verbringen in der Natur rund um den Junkerberg ihre Freizeit. Zudem wird der Wald vom Waldkindergarten Doveren und verschiedenen Sportvereinen genutzt. Jährlich findet der Crosslauf „Rund um den Junkerberg“ hier statt.

Die Stadt Hückelhoven liegt in einem der waldärmsten Kreisen des Landes NRW (9,9 % Waldanteil im Kreis Heinsberg, 10,9 % in der Stadt Hückelhoven) und es besteht eigentlich der Wunsch des Landes den Waldanteil in dieser Region zu erhöhen. www.nabu-heinsberg.de/rund-um-den-naturschutz/pflanzenschutz/w%C3%A4lder-im-kreis-heinsberg/

Der Lebensraum der in diesem Gebiet lebenden Wildtiere wird in den (bislang angesetzten) vier Jahren Bauzeit und durch die Teilung des Gebietes aufgrund der geplante Streckenführung stark beeinträchtigt, wenn nicht sogar komplett zerstört. Nach der Fertigstellung der Straße wird der fließende Verkehr eine große Gefährdung für die Wildtiere darstellen.

Mit dem Neubau der L364n soll angeblich eine Entlastung der Bürger von Hückelhoven erreicht werden. Allerdings wird wohl eher eine Problemverlagerung stattfinden. Durch die jetzt geplante und freigegebene Streckenführung werden die Straßen Gladbacher Straße, Markt und Dinstühlerstraße entlastet, für die Kreuzung Jülicher Straße / Dinstühlerstraße, Hilfarther Straße in Hückelhoven sowie für die Ortsdurchfahrt Doveren dürfte die geplante Streckenführung eine erhebliche Mehrbelastung darstellen. Auch nach Aussage der CDU, die den Beschluss für den Bau der Straße gegen massive Proteste aus der Bevölkerung durch den Bauausschuss gebracht hat, „erfüllt die Straße erst ihren Sinn, wenn sie als Umgehung für den (Ortsteil) Hilfarth weitergeführt wird“ (CDU Flyer „Zwischenbilanz, Sommer 2018“). Für diesen Streckenabschnitt wird gerade eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt. Im Jahr 2000 sagte der damalige Chef des Baudezernats, Helmut Holländer, dass die Streckenweiterführung „…nach dem derzeitigen Erkenntnisstand (…) Utopie“ sei (AZ vom 24.08.2000).

Eigentlicher Grund für den Bau der L364n ist die Anbindung des im Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen (LEP NRW) geplanten Industriegebiets Geilenkirchen-Lindern. www.wirtschaft.nrw/sites/default/files/asset/document/lep_nrw_14-12-16.pdf www.geilenkirchen.de/wirtschaftsfoerderung/industrie-u-gewerbegebiete/industriegebiet-lindern/ Hier soll auf 240 ha ein Industriegebiet für flächenintensive Großvorhaben entstehen. Die nicht vorhandene Anbindung an die BAB stellt bislang ein großes Vermarktungsproblem dar. Alternative Strecken gibt es. Diese wären kürzer, sehr wahrscheinlich günstiger und würden weniger in die Natur eingreifen, scheiterten aber am regionalen Konsens und aufgrund von Protesten von Landwirten sowie Naturschutzbehörden und –verbänden. sitzungsdienst.kreis-heinsberg.de/to0050.asp?__ktonr=3011 www.aachener-zeitung.de/muessen-dafuer-sorgen-dass-die-l364-n-gebaut-wird_aid-24586423

Die Natur am Junkerberg jetzt unwiderruflich zu zerstören ist gerade aufgrund der nicht sichergestellten Weiterführung der Strecke an Hilfarth vorbei und den besseren Alternativen zur Anbindung des Industriegebiets Lindern nicht vertretbar.

Noch mehr Informationen gibt es unter l364n.wordpress.com.

Bild: Uwe Heldens, Copter Fotografen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Juliane Kampmann aus Hückelhoven
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Neuigkeiten

Pro

Der Ortsteil Hückelhoven bietet den Anwohnern nur wenig Naherholungsmöglichkeiten. Mit dem Bau der L364n würde hier wieder ein Stück Naherholung verloren gehen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • Eric Esser Hückelhoven

    vor 15 Std.

    Ich finde, man sollte die Natur nicht noch weiter zerstören, da wir diese schließlich zum überleben brauchen, ohne Natur, wenn so was öfter passiert, gibt es wohl bald gar kein Leben mehr.

  • vor 21 Std.

    möchte den Wald erhalten. Besonders wichtig für die Menschheit !!!!

  • Nicht öffentlich Mönchengladbach

    vor 2 Tagen

    Ich fahre oft von MG nach Brachelen. Die Straße halte ich erstens für völlig unnötig. (Nötig wäre eine Umgehung für Hilfarth.) Zweitens halte ich den Bau der Straße für indikustabel, wenn dafür auch noch ein Wald gerodet werden soll.

  • Daniel Bachmann Hückelhoven

    vor 2 Tagen

    Ich stelle mir hier die Frage, wo wir alle mit unseren Hunden spazieren gehen sollen. Weiterhin ist es diese Umgehung auch nicht positiv für den Waldkindergarten. Kleine Kinder und Straßen sind eine sehr ungünstige Kombination, um es mal freundich auszudrücken.

  • vor 3 Tagen

    Zum erhalt der Natur und der unnötigen Überlastung des kleinen Ortes Doveren

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