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Bild zur Petition mit dem Thema: Neue Eingruppierung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im TvöD SuE Neue Eingruppierung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im TvöD SuE
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber Deutschland
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 821 Unterstützende
    791 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Neue Eingruppierung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im TvöD SuE

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Ziel der Petition ist die Unterstützung des Tarifstreits der pädagogischen Fachkräfte in den Kitas, Horts, Grundschulen, der Jugendhilfe (kurz Sozial-und Erziehungsdienst). Mit jeder Unterschrift unterstützen wir , die gute und aufopferungsvolle Arbeit der Menschen, die sich tagtäglich um unsere Kinder und um viele andere Menschen hier im Land kümmern und sorgen.

Begründung:

Die Angestellten im Sozial- und Erziehungsdienst befinden sich gerade im Tarifstreit mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber. Hierbei geht es nicht nur um mehr Gehalt, sondern auch um die Wertschätzung der immer höheren Anforderungen, die der SuE-Dienst ausgesetzt ist.

Die aktuelle Eingruppierung im Tarifvertrag für eine Erzieherin beispielsweise basiert auf einem veralteten Anforderungsprofil und klammert die Entwicklung von der „Kindergärtnerin“ hin zur „frühen Kindheitspädagogin“ komplett aus.

Spätestens nach der ersten PISA-Erhebung in Deutschland, wurde die Umgestaltung von Kindergärten in Bildungseinrichtungen der frühkindlichen Bildung politisch initiiert. Als Vorbild fungierten oftmals die skandinavischen Modelle, in denen schon seit Jahren eine Qualifizierung der frühkindlichen Pädagogik vorgenommen wurde.

Mit dieser Umgestaltung des Kitawesens ging eine Anhebung des Ausbildungsniveaus an den Fachschulen, höhere Anforderungsprofile (mittlere Reife mit pädagogischer Ausbildung oder Fachabitur) und der Arbeitsanforderungen für die Erzieherinnen einher. Neben den traditionellen Anforderungen im pflegerischen, haushälterischen und pädagogischen Bereich, gehören mittlerweile unter anderen familienergänzende, vernetzende, koordinierende, inkludierende Tätigkeiten zum Alltag in den Einrichtungen. Die Tätigkeit innerhalb von Integrationsgruppen gilt Beispielsweise als „besonders schwierige fachliche Tätigkeit“ . Im Rahmen der Inklusion gibt es jedoch vielerorts keine „I-Gruppen“ mehr. Die integrative bzw. inkludierende Arbeit ist zu einer alltäglichen Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte geworden.

Die neuen Anforderungen in der frühkindlichen Bildung erfordern ein besonderes Maß an Beobachtung, Dokumentation und Auswertung. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Ärzten und Therapeuten gehört ebenso zum Alltag einer pädagogischen Fachkraft, wie die Anpassung auf die individuellen sozialen und kulturellen Milieus und die verschieden Lebenswelten der Klientel.

Auch die Anforderungen in der Jugendarbeit und Jugendhilfe erfordern ein stetig ansteigendes Anforderungsprofil, das sich auch in der Entlohnung wiederfinden muss. Derzeit hat nur ein geringer Bruchteil der Fachkräfte die Möglichkeit die höchste Gehaltsstufe zu erreichen. Über 60% der Angestellten arbeiten in Teilzeit, die hohe Arbeitsbelastung führt dazu, dass kaum ein Angestellter die höchste Gehaltsstufe in Vollzeit erreicht. All das muss sich in einer Neubewertung des Sozial und Erziehungsdienstes widerspiegeln.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kiel, 19.04.2015 (aktiv bis 18.07.2015)


Debatte zur Petition

PRO: Weil die Kita eine Bildungseinrichtungen ist. Das pädagogische Personal leistet wertvolle Arbeit um unsere Kinder auf das Leben vorzubereiten. Sie setzten den Grundstein worauf alles andere aufbaut (Schule. ..Studium, Werte und Normen...). Sie integrieren ...

PRO: Weil wir Fachkräfte regelmäßig alleine(!) eine über 20köpfige Kindergruppe über Stunden betreuen müssen. Das wird von unseren Arbeitgebern aber scheinbar ignoriert. Mal davon abgesehen, das viele Kolleginnen Aufgaben übernehmen, die sie gar nicht ausführen ...

CONTRA: Jupp, alles klar, aber wenn die Kita nicht eine 42 Std Woche aufweist? Wenn ein Polizist oder Feuerwehrmann weniger als eine Kita kraft verdient? Wenn Jugendamtsmitarbeiter, die mehr frei haben als alles anderen auf 3000 Euro pochen... HMMM. Also wenn ...

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