Das Wichtigste: Die Kinder brauchen eine neue Schule!
Eine Schule der Zukunft, die auch der ökologischen Nachhaltigkeit gerecht wird.
Die aktuelle Planung kann dies absehbar nicht leisten.
Wir fordern von der Stadt Mainz eine Neuplanung des Bauprojektes aus folgenden Gründen:
1.) Das geplante Schulgebäude ist aus unserer Sicht bereits jetzt in der Planungsphase zu klein!
Wir fordern eine Neuplanung unter Berücksichtigung der tatsächlich zu erwartenden Zahl
Schülerinnen & Schüler. Die Hoffnung auf Entlastung durch die Martinus-Schule Gonsenheim
ist nicht zu Grunde zu legen, da die Kirche sich aus Geldmangel möglicherweise innerhalb
der kommenden Jahre zurückzieht. Dann reicht der Raum nicht.
Besser gleich 6-zügig+ planen, um den tatsächlichen aktuellen und jeden zukünftigen
Bedarf in Finthen abdecken zu können.
2.) Die derzeitige Planung entspricht nach unserer Meinung nicht der aktuellen Schulbaurichtlinie!
Die Schulbaurichtlinie sieht ein neues pädagogisches Konzept vor und eine flexible,
trennbare Raumgestaltung: Die Peter-Härtling-Schule wird für dreißig Jahre gebaut,
deshalb gleich berücksichtigen, damit man auf unterschiedliche Bedarfe auch tatsächlich flexibel
mit dem Raumkonzept reagieren kann.
3.) Die zur Schule geplante Sporthalle wird dem Bedarf in Finthen nicht gerecht!
Der Ortsbeirat hat einstimmig eine Dreifeld-Turnhalle mit Tribüne gefordert (Quelle). Da das wegen Platzmangel auf dem Gelände der Peter-Härtling-Schule nicht geht, sollte nach unserer Meinung die Halle an anderer Stelle in fußläufiger Entfernung gebaut werden, für Schul- und Vereinsportzwecke in einer einzigen Halle. Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll.
4.) Dem Bauvorhaben fallen zahlreiche zum Teil 50-60 Jahre alte Bäume und Sträucher zum Opfer die in der gesamten Umgebung für eine Stabilisierung des Klimas sorgen!
Der Erhalt des Altbaumbestandes ist aus ökologischen Gründen zwingend geboten!
Die Fehler der Lemmchenschule Mombach bitte nicht wiederholen.
Eine Neupflanzung von jungen Bäumen, kann den vorhandenen Baumbestand und dessen klimaregulierende Wirkung nicht gleichwertig ersetzen. Darüber hinaus beherbergen diese alten Bäume zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie z.B. Fledermäuse und Waldohreulen.
Ohne die Sporthalle am Standort Ludwig-Schwamb-Straße sind Position 1.-3.) an diesem Standort realisierbar, ohne den Grün- und Baumbestand zu gefährden.
Begründung
Bereits jetzt mit der aktuellen Planung ist klar: Wenn die Peter-Härtling-Schule so gebaut wird wie geplant,
werden alle bei Fertigstellung unzufrieden sein. Die Kinder, die Lehrer:innen, die Eltern, die Anwohner:innen, die Bürger:innen und nicht zuletzt die Finther Vereine. Dafür werden zahlreiche 50-60 Jahre alte Bäume ohne Not gefällt werden, was im Hinblick auf die aktuelle weltweite Klimaentwicklung fahrlässig wäre.
Bei einer Neuplanung des Bauprojektes können diese Fehler vermieden und vor allem eine neue Schule geschaffen werden, die der ökologischen Nachhaltigkeit gerecht wird.
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Petition in Zeichnung - SPONTANKUNDGEBUNG MORGEN 11 Uhr
am 09.02.2024Liebe Unterstützerinnen & Unterstützer,
heute sind die ersten Sträucher und kleine Bäume gefallen... und es gibt Anzeichen dafür,
dass am Rosenmontag hier in Finthen die großen Bäume fallen könnten.
Am Rosenmontag, (?!!?) jeder kann sich seinen Teil dazu denken.
Deshalb haben wir für morgen eine Spontankundgebung angemeldet:
BITTE SEID DABEI!!
Zeit: morgen (Samstag), 11 Uhr
Ort: Bushaltestelle Ludwig-Schwamb-Straße vor der Peter-Härtling-Schule in Finthen
Auflage: Wir sollten auf dem Gehweg bleiben und nicht die Straße blockieren.
Bitte beachtet die Ansage der Ordner.
Wir müssen jetzt ein Zeichen setzen und freuen uns über zahlreiche Teilnehmer.
Eure Bürgerinitiative für eine
BESSERE SCHULE FINTHEN
Debatte
Noch kein CONTRA Argument.
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Warum Menschen unterschreiben
Darmstadt
Bäume inmitten einer globalen Klimakrise zu fällen sollte kriminell sein
Mainz
Mainz hat den Klimanotstand ausgerufen und die GWM hat davon offenbar nichts mitbekommen bzw handelt nicht danach. Dazu gehört, dass ausgewachsene Bäume nicht gefällt werden dürfen. Deshalb ist eine Umplanung geboten.
Ingelheim
Naturschutz und damit Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an. 60 Jahre alte Bäume zu fällen ist das Denken des vorigen Jahrhunderts. Zeitgemäße Planung sieht anders aus!
Trier
Klimaschutz, umdenken in der Planung von Neubauten.
Am Mellensee
Weil Bäume extrem wichtig sind und offensichtlich keiner der Entscheidungsträger und Planer in der Lage ist ganzheitlich zu denken.In jeder Stadt ,in jedem Bundesland wird abgeholzt(Gründe gibt es immer) und in der Gesamtheit ist es dann einfach zu viel.Es ist wie bei der Flächenversiegelung.Jeder sieht nur sich selbst und was dabei heraus kommt ist insgesamt dann einfach zu viel.