Region: Rostock
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Offener Appell für Verhältnismäßigkeit und Transparenz

Petition richtet sich an:
Kirchgemeinde St.-Johannis Rostock

766 Unterschriften

21 %
394 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

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  1. Gestartet 10.06.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Kirchgemeinde St.-Johannis Rostock

Wir sind Eltern von Chorkindern, Sängerinnen und Sänger, ehemalige Mitglieder der Kantorei sowie Menschen, denen die St.-Johannis-Kantorei Rostock, die Kirchenmusik und das geistliche Leben dieser Gemeinde am Herzen liegen.

Mit großer Sorge und Fassungslosigkeit nehmen wir zur Kenntnis, dass Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. h. c. Markus Johannes Langer seine Tätigkeit als Kantor der St.-Johannis-Kantorei beendet hat oder beenden soll.

Wir haben keine Informationen aus erster Hand — weder von Markus Johannes Langer noch vom Kirchengemeinderat. Wir wollen keine privaten Vorgänge öffentlich verhandeln, keine Persönlichkeitsrechte verletzen und keine Gerüchte verbreiten. Gerade deshalb gründet sich dieser Appell nicht auf Spekulationen, sondern auf das, was für Hunderte Betroffene unmittelbar erfahrbar ist:

Eine Entscheidung von größter Tragweite wurde offenbar sehr schnell, kurzfristig und ohne erkennbare Beteiligung der Chor- und Gemeindegemeinschaft getroffen. Kinder, Jugendliche, Eltern, erwachsene Sängerinnen und Sänger sowie Gemeindemitglieder wurden damit überrumpelt — teils unmittelbar vor einem Konzert. Es gab für die Betroffenen keinen erkennbaren Prozess, keine Anhörung, keine Vorbereitung und keine Möglichkeit, die Folgen für die Kantorei gemeinsam zu bedenken.

Die St.-Johannis-Kantorei ist keine beliebige Einrichtung. Unter der Leitung von Markus Johannes Langer ist über mehr als 25 Jahre ein geistlicher, kultureller, pädagogischer und menschlicher Ort gewachsen. Für rund 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist diese Kantorei ein Raum von Musik, Vertrauen, Bindung, Glaubenserfahrung, Bildung und Gemeinschaft.

Gerade deshalb darf über die Zukunft dieser Arbeit nicht hinweg über die Köpfe der Betroffenen entschieden werden.

Nach unserem Kenntnisstand stehen keine straf- oder zivilrechtlichen Vorwürfe im Raum, die dem Dienstverhältnis entgegenstehen. Uns sind auch keine Umstände bekannt, wonach Kinder, Jugendliche, Chormitglieder, Gemeindemitglieder oder andere anvertraute Menschen durch Markus Johannes Langer Schaden genommen hätten. Sollte es solche Umstände geben, erwarten wir selbstverständlich eine verantwortungsvolle Prüfung durch die zuständigen Stellen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, stellt sich umso dringlicher die Frage, wie eine so weitreichende Entscheidung ohne transparente Abwägung und ohne Beteiligung der Betroffenen getroffen werden konnte.

Wir bitten die Verantwortlichen, innezuhalten, die Folgen dieser Entscheidung für Hunderte Menschen ernst zu nehmen und einen Weg zu suchen, der der Kantorei, den Kindern, den Familien, den Sängerinnen und Sängern, der Gemeinde und dem Geist des Evangeliums gerecht wird.

Für Transparenz.
Für Beteiligung.
Für Barmherzigkeit.
Für die St.-Johannis-Kantorei Rostock.

Begründung

Hinweis zur Unterzeichnung: Dieser Appell verzichtet bewusst auf private Details und auf die Nennung weiterer Personen. Wir bitten alle Unterzeichnenden, ebenfalls keine Gerüchte, Namen oder privaten Vorgänge öffentlich zu verbreiten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tilman Schubert, Rostock
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.06.2026
Sammlung endet: 09.12.2026
Region: Rostock
Kategorie: Kultur

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Oft bin ich mit gläubigen Menschen ins Gespräch gekommen. Sie erzählten mir von ihren Erfahrungen mit Gott. Ich habe freundlich zugehört. Was es aber wirklich bedeutet , die Stimme Gottes zu hören , habe ich erst in der Kirchenmusik empfunden. In jedem Konzert , das Markus Langer mit seinen Chören gab , fühlte ich diese erhabene Stimme im.gemeinsamen Erlebnis mit vielen Menschen in vollen Kirchen. Jetzt wird etwas Einmaliges zerstört von Menschen , die meinen ,im Gespräch mit Gott zu sein.

N I C H T S !!

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich Herrn Prof. Langer während meiner Zeit als Mitsänger im Figuralchor auch in einer für mich sehr unangenehmen Situation als außerordentlich einfühlsamen und empathische Chorleiter erlebt habe. Natürlich kann ich die Situation nicht objektiv einschätzen. Aber ich wünsche mir eine faire Aufklärung und für Herrn Prof. Langer in jedem Fall viel Kraft und eine gute Zukunft.

Der Umgang mit Mitarbeitern in der Kirche ist mir aus eigener, leidvoller, Erfahrung bekannt.

Weil Markus Langer ein musikalisches Genie ist, ohne das Rostock um einen kulturellen Kosmos, den Herr Langer über Jahrzehnte aufgebaut hat, ärmer wäre.
Was er privat tut, geht ihn und seine liebe Frau etwas an - nicht uns Sänger und nicht den Arbeitgeber, da es scheinbar keine rechtliche Grenze verletzt. Und für das, was an Vorwürfen übrig bleibt, muss man im 21. Jahrhundert doch nun wirklich keine so außergewöhnliche kirchenmusikalische Karriere und so viel liebevoll Geschaffenes und gemeinsam Gelebtes vernichten!

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Ich bin gebürtige Rostockerin und schätze Herrn Langer und seine Arbeit seit vielen Jahren.

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