Region: Rostock
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Offener Appell für Verhältnismäßigkeit und Transparenz

Petition is addressed to:
Kirchgemeinde St.-Johannis Rostock

804 Signatures

21 %
400 from 1,900 for quorum in Rostock Rostock

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  1. Launched June 2026
  2. Time remaining > 2 months
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Petition addressed to: Kirchgemeinde St.-Johannis Rostock

Wir sind Eltern von Chorkindern, Sängerinnen und Sänger, ehemalige Mitglieder der Kantorei sowie Menschen, denen die St.-Johannis-Kantorei Rostock, die Kirchenmusik und das geistliche Leben dieser Gemeinde am Herzen liegen.

Mit großer Sorge und Fassungslosigkeit nehmen wir zur Kenntnis, dass Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. h. c. Markus Johannes Langer seine Tätigkeit als Kantor der St.-Johannis-Kantorei beendet hat oder beenden soll.

Wir haben keine Informationen aus erster Hand — weder von Markus Johannes Langer noch vom Kirchengemeinderat. Wir wollen keine privaten Vorgänge öffentlich verhandeln, keine Persönlichkeitsrechte verletzen und keine Gerüchte verbreiten. Gerade deshalb gründet sich dieser Appell nicht auf Spekulationen, sondern auf das, was für Hunderte Betroffene unmittelbar erfahrbar ist:

Eine Entscheidung von größter Tragweite wurde offenbar sehr schnell, kurzfristig und ohne erkennbare Beteiligung der Chor- und Gemeindegemeinschaft getroffen. Kinder, Jugendliche, Eltern, erwachsene Sängerinnen und Sänger sowie Gemeindemitglieder wurden damit überrumpelt — teils unmittelbar vor einem Konzert. Es gab für die Betroffenen keinen erkennbaren Prozess, keine Anhörung, keine Vorbereitung und keine Möglichkeit, die Folgen für die Kantorei gemeinsam zu bedenken.

Die St.-Johannis-Kantorei ist keine beliebige Einrichtung. Unter der Leitung von Markus Johannes Langer ist über mehr als 25 Jahre ein geistlicher, kultureller, pädagogischer und menschlicher Ort gewachsen. Für rund 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist diese Kantorei ein Raum von Musik, Vertrauen, Bindung, Glaubenserfahrung, Bildung und Gemeinschaft.

Gerade deshalb darf über die Zukunft dieser Arbeit nicht hinweg über die Köpfe der Betroffenen entschieden werden.

Nach unserem Kenntnisstand stehen keine straf- oder zivilrechtlichen Vorwürfe im Raum, die dem Dienstverhältnis entgegenstehen. Uns sind auch keine Umstände bekannt, wonach Kinder, Jugendliche, Chormitglieder, Gemeindemitglieder oder andere anvertraute Menschen durch Markus Johannes Langer Schaden genommen hätten. Sollte es solche Umstände geben, erwarten wir selbstverständlich eine verantwortungsvolle Prüfung durch die zuständigen Stellen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, stellt sich umso dringlicher die Frage, wie eine so weitreichende Entscheidung ohne transparente Abwägung und ohne Beteiligung der Betroffenen getroffen werden konnte.

Wir bitten die Verantwortlichen, innezuhalten, die Folgen dieser Entscheidung für Hunderte Menschen ernst zu nehmen und einen Weg zu suchen, der der Kantorei, den Kindern, den Familien, den Sängerinnen und Sängern, der Gemeinde und dem Geist des Evangeliums gerecht wird.

Für Transparenz.
Für Beteiligung.
Für Barmherzigkeit.
Für die St.-Johannis-Kantorei Rostock.

Reason

Hinweis zur Unterzeichnung: Dieser Appell verzichtet bewusst auf private Details und auf die Nennung weiterer Personen. Wir bitten alle Unterzeichnenden, ebenfalls keine Gerüchte, Namen oder privaten Vorgänge öffentlich zu verbreiten.

Thank you so much for your support, Tilman Schubert, Rostock
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Petition details

Petition started: 06/10/2026
Collection ends: 12/09/2026
Region: Rostock
Topic: Culture

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Pressemitteilung 2.7.: „Die Entscheidung beruht nicht auf einer moralischen Bewertung des Geschehenen, sondern auf der Vermeidung von Wiederholungsfällen in der Zukunft (Prävention).“ Bibel, Joh.8,11: „Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“ Christus setzt LIEBENDES Vertrauen in die Betroffene. Die hier und jetzt handelnden Christen setzen HASSEND auf das „Gesetz Mose“ (Joh. 8,5). Kirche hat eben fertig. Leider. Gott sei’s geklagt.

N I C H T S !!

Why people sign

Weil es genau in diesen Zeiten für Kirchen so entscheidenden Zeiten darum geht, nicht nur in Rostock: Verhältnismäßigkeit und Transparenz

Weil die Kirche nicht machen kann, was sie will ...

Möge alles aufgearbeitet werden und Frieden einkehren! Die Chöre brauchen ihren Kantor zurück!

(Edited)

Auch ich bin für Verhältnismäßigkeit.

Meine zwei Singwanderungen im Choralchor vor über 20 Jahren behalte ich in wunderschöner Erinnerung und noch immer, nach so langer Zeit, habe ich einige der Melodien und Texte in meinem Gedächtnis präsent. Für diese intensiven und bis heute nachhaltig prägenden Begegnungen mit Kirchenmusik bin ich Herrn Langer dankbar!

Weil ich für Verhältnismäßigkeit bin
und weil ich davon ausgehe, dass man Erwachsenen zumuten darf, Verantwortung für ihr eigenes Handeln, Lieben und Streiten zu übernehmen, indem sie unter-oder miteinander Konflikte klären.

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