Region: Bavaria
Education

Präsenzunterricht OHNE Klassenteilungen bis Inzidenzwert 350

Petition is directed to
Bayerischer Landtag
16 Supporters 13 in Bavaria
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  1. Launched November 2020
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Mit dieser Petition bitte ich Sie, die Schulen in Bayern ohne Klassenteilungen im Präsenzunterricht weiterlaufen zu lassen. (Ausnahme Hotspots mit Infektionszahlen über 350)

Reason

  • Die Übertragung der Infektionszahlen von Deutschland direkt auf Bayern ist logisch falsch.

In Bayern wird – im Gegensatz zu anderen Bundesländern – bereits viel mehr zum Schutz der Beteiligten getan z.B. die Maskenpflicht im Unterricht und die individuellen Hygienekonzepte an jeder Schule. Andere Bundesländer müssen erst mal uns folgen und nicht wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts zur Ansteckungsgefahr von älteren Jugendlichen beziehen sich auf alle Bundesländer auch auf die, die wenig bis keine Maßnahmen an den Schulen ergriffen haben.Die Zahl 300 000 Schüler sind in Deutschland in Quarantäne klingt zunächst einmal hoch. Pro Coronafall werden aber aktuell ca. 30 - 60 Schüler in Quarantäne geschickt. Das ergibt in Wirklichkeit 5000 - 10 000 tatsächliche Coronafälle. Hochgerechnet auf alle Schüler in Deutschland ergibt sich ein Prozentsatz, der weit unter dem Prozentsatz in der Gesamtbevölkerung liegt. Außerdem wird in Bayern jedem Bürger das Recht eingeräumt sich auch ohne Symptome testen zu lassen. Bei einer größeren Anzahl von Tests im Vergleich zu anderen Bundesländern ist logischerweise auch die Anzahl der positiven Ergebnisse höher.

  • Lehrer sind auch keine besonders bedrohte Art - zuletzt war ja der Lehrerschutz als Argument für Klassenteilungen vehement zu hören.

Soldaten - auch Staatsbedienstete - können im Krisenfall auch nicht sagen: Hätte ich gewußt, dass ich schießen muss, wäre ich nie Soldat geworden. Jeder, der Lehrer wird, weiß, dass er in jeder Klasse in engen Räumen der Übertragung von Krankheiten ausgesetzt ist. Das ist nicht neu durch Corona geworden. Mal abgesehen davon, dass Lehrer durch Maskentragen von Schüler und Lehrern besser als jemals geschützt sind. Eine Supermarktkassiererin, die täglich noch mehr Kontakten ausgesetzt ist, kann auch nicht sagen, es wird nun auf halbe Kundschaft und Homeshopping umgestellt.

  • Bildung ist ein hohes Gut – nicht nur Gesundheit

Der völlig falsche Ansatz, dass in Schulen 100 % Schutz vor Corona herrschen muss, spiegelt in keinster Weise die Alltagsrealität wieder. Nirgendwo gibt es den absoluten Schutz. Selbst der Weg zum hauseigenen Briefkasten kann - im Falle eines infizierten Postboten - die Krankheit bringen. Durch den ersten Lockdown bzw. die folgenden Klassenteilungen wurden alle – gute wie schlechte Schüler abgehängt. Die ersten Unterrichtswochen waren damit vor allem auch ein psychologischer Kraftakt: Die guten Schüler wieder an ihre Fähigkeiten glauben zu lassen und die schlechten Schüler die Angst zu nehmen, nie wieder Fuß fassen zu können. Diese Arbeit wird durch die Wiedereinführung von geteilten Unterricht komplett zunichte gemacht.Wir müssen dafür sorgen, dass die aktuelle Generation durch Corona nicht völlig abgehängt wird, sondern im Vergleich zu anderen Generationen faire Bildungschancen hat. Der Schulausfall beschäftigt uns wie oben ausgeführt noch immer, weiterer längerfristiger Ausfall wird sich nicht mehr aufholen lassen.

  • Die junge Generation trägt schon genug Last der Coronakrise.

Die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern bis hin zu jungen Erwachsenen findet vor allem durch sozialen Austausch, Vergleiche mit anderen, Ausprobieren in Gruppen, u.s.w. statt. Durch die Kontaktbeschränkungen beim ersten Lockdown und in den letzten Wochen ist dies nahezu unmöglich geworden. Durch Klassenteilungen wird die soziale Begegnung noch weiter eingeschränkt

  • Jugendliche brauchen einen geregelten Tagesablauf

Es hat Wochen gedauert, die Schüler wieder an einen geregelten Rhythmus zu gewöhnen. Die Lernzeit, die mit Präsenzunterricht und Hausaufgaben bei den Schülern erreicht werden wird, kann vom Onlineunterricht nicht erbracht werden. Die Erfahrungen des ersten Lockdowns und der Wochen des geteilten Unterrichts danach haben gezeigt, dass Schüler in einen Dauerferienmodus verfallen, bei dem Schule zu einem unangenehmen Teil verfällt, der gemacht werden muss. Selbst gute ältere Schüler „chillen“ und lernen nur das Notwendigste, wenn sie nicht beaufsichtigt werden.

  • Klassenteilungen bringen genau das Gegenteil von dem, was sie sollen

Während die Schüler in der Schule unter sorgfältigen HygienHygienebedingungen treffen, ist das im Privatleben sicher nicht immer so. Durch Klassenteilungen steigt die Zeit daheim und damit auch die Möglichkeit sich privat treffen. Die Anzahl der ungeregelten soziale Kontakte wird deutlich zunehmen.

  • Eltern tragen schon genug Last in der Coronakrise

Eltern können durch einen geregelten Schulbetrieb einigermaßen ruhig ihrer Arbeit nachgehen, damit sich die wirtschaftlichen Schäden nicht noch mehr ausweiten. Eine Notfallbetreuung kann das nicht leisten, weil allen Eltern klar ist, dass ihre Kinder damit noch mehr abgehängt werden und die Wahl haben, die Arbeit gleich sein zu lassen oder sich zwischen Job und Nachhilfe aufzureiben.

Thank you for your support, Oliver Kirmis from Regensburg
Question to the initiator

News

Not yet a PRO argument.

so gehen die Zahlen nie nach unten und alle anderen dürfen nicht in Freiheit leben, nur damit Kinder täglich über 60 Kontaktpersonen haben (zu siebt beim Rauchen vor der Schule), zu 30. im Schulbus,Dönerbude, Bäcker, Schulweg....Schulen gehören geschlossen. .Erst seit Öffnung im September ging die Virenschleuder Schule los und alle anderen müssen sich einschränken nur das Kinder zur Schule können. Präsenzunterricht für Kinder bis 4. Klasse 350 in Ordnung. Online Unterricht ab 5. Klasse ab 100.

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