Radwegerückbau "Unter den Eichen" stoppen - sichere Mobilität für alle!

Petition richtet sich an
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

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2.000 für Sammelziel

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Petition richtet sich an: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Wir fordern die Senatsverwaltung auf, den Rückbau des Radfahrstreifens zu stoppen und stattdessen Maßnahmen zu ergreifen, die die Situation für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer verbessern.

Dazu gehören insbesondere:

  • der Erhalt und die Verlängerung des Radfahrstreifens, insbesondere bis zur Anschlussstelle der Autobahn, um eine durchgängige und sichere Verbindung zu schaffen – auch im Interesse eines schnelleren und zuverlässigeren Busverkehrs, der den Radfahrstreifen mitbenutzen darf,
  • die Stärkung und Priorisierung des ÖPNV,
  • eine bessere Steuerung des Verkehrsflusses, z. B. durch besser angepasste Ampelschaltungen oder eine die Fahrtrichtung wechselnde Nutzung der mittleren Spur je nach Verkehrsaufkommen,
  • der Verzicht auf Baumfällungen, auch im Zuge des geplanten Umbaus, sowie eine klimaangepasste Umgestaltung der Straße, etwa durch größere Baumscheiben zur langfristigen Sicherung des gesamten Baumbestands.

Das aktuelle Vorgehen ordnet die Gesundheit von Fußgängern und Radfahrenden der weiteren Kfz-Spur unter! Aber nicht mit uns: Ziel muss eine Straße sein, die sicher, fair und zukunftsfähig für alle gestaltet ist – nicht eine Verschlechterung bestehender Lösungen.

Begründung

Die CDU-geführte Senatsverwaltung plant, den bestehenden Radfahrstreifen „Unter den Eichen“ im Bereich des Botanischer Garten Berlin zurückzubauen. Stattdessen sollen Rad- und Fußverkehr gemeinsam auf einen schmalen und bereits heute stark beschädigten Gehweg verlagert werden.

Diese Planung ist aus unserer Sicht weder fachlich noch rechtlich akzeptabel. Der Gehweg ist zu schmal und weist entlang der Strecke, insbesondere im Bereich der Bäume, nahezu durchgehend Schäden und Engstellen auf. Die nach den geltenden Vorschriften vorgesehene Mindestbreite für gemeinsame Geh- und Radwege wird damit faktisch nicht erreicht.

Gleichzeitig ist dieser Abschnitt kein ruhiger Nebenbereich: Durch den Botanischen Garten sind hier regelmäßig Gruppen unterwegs, darunter Schulklassen, Kindergärten und ältere Menschen. Ein sicherer gemeinsamer Verkehr von Fußgängerinnen, Fußgängern und Radfahrenden ist unter diesen Bedingungen kaum möglich. Konflikte und Unfälle sind vorhersehbar.

Hinzu kommt, dass gemeinsame Geh- und Radwege nur bei sehr geringen Nutzungszahlen vorgesehen sind. Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben - der Radverkehr allein erreicht bereits relevante Größenordnungen. Eine Verlagerung auf den Gehweg würde die Situation verschärfen.

Zudem wird der öffentliche Nahverkehr geschwächt: Der Bus kann den bestehenden Radfahrstreifen derzeit mitnutzen. Diese Möglichkeit würde entfallen – mit negativen Folgen für Zuverlässigkeit und Reisezeiten.

Insgesamt entstehen erhebliche Zweifel, ob die geplante Maßnahme den rechtlichen Anforderungen an Sicherheit und Verhältnismäßigkeit gerecht wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Emil Pauls, Berlin
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.05.2026
Sammlung endet: 04.11.2026
Region: Berlin Steglitz-Zehlendorf
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
    innerhalb von weniger als zwei Wochen haben wir unser Ziel erreicht und über 2.000 Unterschriften gesammelt. Das ist ein starkes Zeichen für sichere und moderne Radinfrastruktur in Berlin und den Erhalt des Radfahrstreifens vorm Botanischen Garten – vielen Dank für Ihre Unterstützung!
    Ich bereite nun die Übergabe der Petition an den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhaus vor und melde mich wieder, sobald es Neuigkeiten gibt.

    Außerdem möchte ich auf zwei anstehende Demonstrationen für den Erhalt des Radfahrstreifens aufmerksam machen:

    • Heute, am 19. Mai, findet um 17 Uhr die Demonstration „Unter den Eichen bleibt!“ ab Rathaus Steglitz statt. Weitere Informationen gibt es bei Rad-SZ
    • Am 3. Juni startet die „Respect Cyclists“-Fahrraddemo am Rathaus Schöneberg mit Zwischenkundgebung an Unter den Eichen. Treffen ist um 17:30 Uhr, Abfahrt um 18:15 Uhr. Informationen und Route finden Sie hier: Respect Cyclists Demo am 3. Juni

    Eine Übersicht aller Fahrraddemonstrationen in Berlin gibt es hier:
    Fahrradtermine Berlin

Verkehrssicherheit ist nicht verhandelbar und sollte oberste Priorität haben. Die CDU riskiert die Gesundheit von Fußgängern und Radfahrern für eine weitere Kfz-Spur. Lösungen wurden gar nicht erst gesucht, denn darum geht es im Wahlkampf nicht.

11.05.2026 um 23:48 schrieb andre.krigar@t-online.de: Ich bin ganz im Gegenteil sehr froh darüber, dass endlich der Rückbau eingeleitet wird, damit der die Umwelt belastende unnötige Stau beendet wird. Es ist ein Fahrradweg vorhanden, der allerdings verwahrlost ist und daher nicht genutzt werden kann. Hier müsste die Petition ansetzen! Das Fahrradaufkommen ist sehr gering geblieben, im Verhältnis zu Autoverkehr etwa 1 zu 35. André Krigar, einer der zahllosen genervten Anwohner Gesendet mit der

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Die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer ist für mich von größerer Bedeutung als Schnelligkeit der Autofahrer. Ebenso ist die Vorfahrt des ÖPNV für mich sinnvoll und wünschenswert.

Ich bin Rad-und Autofahrer und will sicherere Fahrwege für alle Verkehrsteilnehmer.

Weil ich gerne mit dem Rad fahre und es keine Alternative dazu gibt. Die Radwege in Lichterfelde und Zehlendorf sind größtenteils nicht verkehrssicher ( Baumwurzeln, lockere Steine, zu schmal, Hecker, die auf den Weg ragen,...).

Weil überall wo Radwege entstehen der Verkehr nicht abnimmt sondern die Umgebung lauter wird. Seit Jahren merken wir es vor unserer eigenen Haustür.

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