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Bild zur Petition mit dem Thema: Recht auf zeitnahen Toilettengang im Pflegeheim statt Warten und Windeln Recht auf zeitnahen Toilettengang im Pflegeheim statt Warten und Windeln
  • Von: Christine Ruehl-Fehlert mehr
  • An: Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, ...
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 65 Tage verbleibend
  • 21 Unterstützende
    10 in Nordrhein-Westfalen
    0% erreicht von
    29.000  für Quorum  (?)

Recht auf zeitnahen Toilettengang im Pflegeheim statt Warten und Windeln

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Immobile Pflegeheimbewohner müssen oft über eine Stunde warten, wenn sie einen Toilettengang benötigen, dafür auf Hilfe angewiesen sind und die Toilette nicht aus eigener Kraft erreichen können. Aufgrund von organischen Veränderungen (z.B Prostatavergrößerung, Senkung, Entzündung) und Medikation (Diuretika) haben alte Menschen sehr viel öfter das Bedürfnis zur Toilette zu gehen. Die Personaldecke ist oft für zeitnahe Hilfe zu gering. Einnässen führt automatisch dazu, dass die alten Menschen gewindelt werden.

Warten und Windeln (ebenso wie fehlende Leerung der Urinflasche am Bett) sind menschenunwürdig.

Es sollte ein Grundanliegen der Pflege sein, einen zeitnahen Toilettengang - notfalls auch vielfach täglich - zu ermöglichen. Hierzu müsste die Pflege mit mehr Geld ausgestattet werden, aber auch die Umsetzung müsste kontrolliert werden.

Begründung:

Ihnen als Angehörigen fällt es oft nicht auf, und die Alten wollen es nicht zum Thema machen, wenn der ersehnte Besuch endlich da ist. Aber im Verschwiegenen quälen sich immobile Heimbewohner oft täglich weil sie nicht rechtzeitig zur Toilette gebracht werden. Außer dem Warten und Windeln - das Letztere lässt dem gestressten Pflegepersonal etwas mehr Luft - ist eine weitere Möglichkeit, es aus Verzweiflung selbständig zu probieren mit der Gefahr zu verunglücken.

Jeder sollte seinen Angehörigen fragen, Heimaufsichten und Kontrollinstanzen sollten die immobilen Bewohner fragen. Der Missstand sollte in die Bewertung von Heimen einbezogen werden, damit es endlich eine Änderung gibt.

Ausreichendes Trinken wird propagiert, um der ärztlich feststellbaren Exsikkose vorzubeugen. Unlogisch (und unmenschlich) ist dann, Menschen, die diese Flüssigkeit wieder von sich geben müssen, hängenzulassen mit dem Erfolg, dass Trinken vermieden wird. Sie als Angehörige sehen es nicht, aber auch die Ärzte sehen es nicht. Prioritäten werden gesetzt, wo dokumentierbare Folgen entstehen. Dekubitus, Exsikkose, Gewichtsverlust und Sturzfolgen sind ärztlich feststellbar und gehen in die Unterlagen. Die volle Blase, die Qual mit dem Darm, das Einnässen bleiben undokumentiert, körperliche Folgen fehlen, die seelischen Folgen können von den Betroffenen oft nicht artikuliert werden. Daher haben sie nicht den gleichen Stellenwert.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wuppertal, 28.12.2017 (aktiv bis 27.03.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Protokoll: Ort – Speisesaal, Datum 19.1., Uhrzeit 17:00 Anwesendes Pflegepersonal Schwester 1 – sie war in den Zimmern beschäftigt mit der Essensversorgung Bettlägeriger Schwester 2 – sie teilt im Speiseraum das Essen aus Pfleger 1 – er verteilt die Medikamente ...

Noch kein CONTRA Argument.
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Warum Menschen unterschreiben

Ich sehe das unter dem Gesichtspunkt des Alterns in Würde als Selbstverständlichkeit.

Es geht um pure Menschenwürde!

Es gilt immer und überall die Würde der einzelnen.betroffenen Personen zu wahren.

Durch eigene Erfahrungen im Krankenhaus mit bettlägerigen Patienten habe ich gesehen, dass die Patienten lange warten mussten, bis eine Schwester kam, damit sie zur Toilette gehen konnten. So wird es auch in jeder Einrichtung sein, wo Menschen mit Ei ...

Ich bin selbst im Gesundheitssystem tätig. Die Schwestern haben einen sehr belastenden Beruf, ich möchte nicht mit ihnen tauschen. In einem Beruf, in dem es so viel um Menschlichkeit geht, sollte man nicht einen solchen Effizienzdruck aufbauen, dass ...

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Petitionsverlauf

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