Rettet den Jägerkamp – keine Straße zur Jägerbauernalm!

Petition richtet sich an
Landratsamt Miesbach

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1.439 von 1.200 für Quorum in Landkreis Miesbach Landkreis Miesbach

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  1. Gestartet 26.04.2026
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Petition richtet sich an: Landratsamt Miesbach

Wir sprechen uns gegen den Bau der geplanten Forst- & Almstrasse von Aurach über die Benzingalm zur Jägerbauernalm aus.

Über gut 600 Höhenmeter würde eine bislang sehr ruhige Landschaft massiv beeinträchtigt. Dieses Gebiet ist ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen, der durch den Straßenbau dauerhaft verändert würde.

Besonders kritisch sehen wir, dass im Zuge der Bauarbeiten und als sogenannte Kompensationsmaßnahme der Zugang für Fußgänger jeweils von 15. Dezember bis Ende Juli eingeschränkt oder vollständig gesperrt werden soll.
Damit verlieren gerade diejenigen den Zugang, die diesen Naturraum achtsam und nachhaltig nutzen.
Wir fordern:

  • den Verzicht auf den Bau der Straße durch den Benzingkessel zur Jägerbauernalm
  • den Erhalt der freien Zugänglichkeit für Wanderer und Bergsteiger

Begründung

Almflächen sind ein zentraler Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Sie entstehen durch jahrhundertelange Bewirtschaftung, bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und prägen das Landschaftsbild, das viele Menschen und besonders wir Bergsteiger sehr schätzen. Uns ist daher wichtig zu betonen: Wir richten uns nicht gegen die Almbauern oder die Bewirtschaftung der Flächen. Im vorliegenden Fall geht es uns ausschließlich um die Dimension der geplanten Straße, die aus unserer Sicht nicht im angemessenen Verhältnis zu Landschaft, Nutzung und Auswirkungen steht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Alpenverein Leitzachtal e.V., Fischbachau
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.04.2026
Sammlung endet: 25.10.2026
Region: Landkreis Miesbach
Kategorie: Umwelt

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In Bayern ist das Radfahren auf Forststraßen und geeigneten Waldwegen grundsätzlich erlaubt. Eine Sperrung für Radfahrer kann nicht beliebig angeordnet werden – und das ist auch gut so. Genau deshalb würde eine Strasse viel mehr Besucher in diese ruhige Region bringen, ausser das Wildschutzgebiet wird auf das Gebiet erweitert.

Die Argumentation des DAV Leitsachtal bewegt sich auf sehr dünnem Eis. Offensichtlich hat man sich nicht richtig informiert. Beispiele: 1) Es wird gar keine Forststraße geplant, sondern ein Rückeweg. Vom Eingriff her ein großer Unterschied. 2) Ohne Zuwegung wachsen die Almen weiter zu. In großer Geschwindigkeit, wie auf Lufbildern nachweisbar. Damit fiele der Lebensraum für das Birkwild weg. 3) Das Auerwild bedarf lichter Waldstrukturen; die zu schaffen bearf es einer Erschließung...usw.

Warum Menschen unterschreiben

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Die Automobilität gehört dort nicht hin!

Erhalt der Natur und Lebensraum für die Tiere. Außerdem erstickt diese Region ohnehin im Ausflugsverkehr!

Der Eingriff in die Landschaft und die Tierwelt in ein bisher weitgehend ruhiges Gebiet erscheint mir zu gravierend.

Hab lange im LKR MB gewohnt und die Natur dort sehr geschätzt. Die letzten Lebensräume für Tiere und Pflanzen müssen erhalten bleiben, finde ich.

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