Rettet den Körnerplatz: Für sichere Schulwege, nutzbare Grünflächen & Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an
Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

302 Unterschriften

45 %
227 von 510 für Quorum in Markkleeberg Markkleeberg

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  1. Gestartet 31.03.2026
  2. Sammlung noch > 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

Worum geht es?
Der Theodor-Körner-Platz in Markkleeberg (ehemalige Wendeschleife der Straßenbahnlinie 9; seit 2015 stillgelegt) soll zu einem Bus-Betriebsstandort mit Ladeinfrastruktur und Wendeschleife auf dem alten Schienenstrang umgebaut werden.

Aufgrund offenkundiger Versäumnisse seitens der Stadtverwaltung sah sich der Stadtrat in seiner Sitzung am 25.März 2026 dazu genötigt, die eigentlich geplante Abstimmung hierzu zu vertagen. Dies geschah u.a. auch wegen erheblichen Protestes der Anwohner und interessierter Bürger.
 
Die Bürgerinitiative „Lebenswerter Körnerplatz!“ spricht sich ausdrücklich für E-Mobilität und den Verbleib einer regulären Haltestelle am Platz aus.

Sie wendet sich aber gegen den Ausbau des Platzes zur Endhaltestelle mit Ladeinfrastuktur und Wendeschleife!

Begründung

Unsere Argumente gegen das Vorhaben:
1. Gefahr für unsere Kinder – Spielstraße und Schulweg
Der Platz ist das Herzstück eines Quartiers mit Grundschule, Oberschule, Sporthalle und Bibliothek. Er grenzt direkt an eine Spielstraße. Den Ausbau zu einem Knotenpunkt mit bis zu vier rangierenden Gelenkbussen zu forcieren, ist unverantwortlich. Die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Weg darf nicht dem Taktplan der LVB geopfert werden!

2. Belastung der Anwohner
Die Errichtung einer Buswendeschleife mitsamt der notwendigen Ladeinfrastruktur stellt eine erhebliche Belastung für das gesamte Wohnquartier, insbesondere das unmittelbar angrenzende Alten- und Pflegeheim, dar. Die geplante Ladeinfrastruktur führt zu Dauerlärm (Summen der Trafos), Lichtverschmutzung und massiver Unruhe durch Pausenzeiten und Rangierverkehr – rund um die Uhr. .

3. Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche
Die Stadt Markkleeberg fördert mit der Initiative „Grünes Zuhause“ finanziell den Erhalt von privatem Grün. Gleichzeitig will sie hier die Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche für den Bau von Ladestationen, Trafohäuschen und Verkehrsflächen beschließen. Wer privates Engagement einfordert, darf öffentliches Gut nicht mutwillig zubetonieren!
Außerdem wirbt die Stadt mit Schwammstadtelementen (Zisternen/Rigolen). Doch eine echte Sponge City lebt von unversiegelten Böden und Baumbestand. Die geplante massive bauliche Anlage zerstört die natürliche Versickerung und das Mikroklima.

4. Verkehrsinsel statt Begegnungsraum
Durch die geplante umschließende Routenführung der Busse wäre der Körnerplatz förmlich eingekesselt. Was heute eine offene, zugängliche Grünfläche mit altem Baumbestand ist, wäre morgen eine isolierte Verkehrsinsel! Die Busroute (entlang der noch verbliebenen Gleise) wäre eine Barriere, die den Platz von den angrenzenden Wohngebäuden und der Spielstraße abschneidet. Ein sicherer Zugang und ein entspanntes Verweilen auf dem Platz wäre durch den umlaufenden Verkehr massiv erschwert und gefährlich.

5. Vertrauensbruch gegenüber der Bürgerschaft 
Anders als von der Stadtverwaltung dargestellt, ist diese von der Stadt geplante Veränderung des Platzes ganz und gar nicht der vorrangige Wunsch der Bürger! Sie fühlen sich schlecht informiert und wenig einbezogen. 
 
Unsere Forderungen:

  1. Sofortiger Stopp der Ausbaupläne für die Buswendeschleife am Theodor-Körner-Platz!
  2. Ergebnisoffene Prüfung von Alternativen und echter Planungswettbewerb durch externe Experten, unter Beteiligung der Bürger (z.B. Busbahnhof am S-Bahnhof oder alternative, zukunftsorientierte Routenplanung)!
  3. Aufwertung des Platzes als modernen und grünen Begegnungsraum für alle Generationen! (Spielplatz, Trimm-Dich, Ruhezonen)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.03.2026
Sammlung endet: 31.05.2026
Region: Markkleeberg
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Wir müssen über eine besorgniserregende Verschärfung der Situation informieren: Der Körnerplatz ist nicht nur eine wichtige Aufenthaltsfläche, sondern ein zentraler Bestandteil eines stark frequentierten Schulwegs. Täglich bewegen sich hier zahlreiche Kinder zu Fuß und mit dem Fahrrad zwischen Grundschule, Oberschule, Sporthalle und Bibliothek.

    Die aktuelle Planung verschärft die Gefahrenlage erheblich:

    • Zweifache Barriere für Kinder: Schüler müssten künftig den Busverkehr auf ihrem Weg zweimal queren.
    • Überlagerung der Verkehrsströme: Gleichzeitig soll eine Fahrradhauptverbindung direkt durch diesen Bereich geführt werden. Es entsteht eine hochproblematische Mischung aus Busverkehr (inkl. komplexer Rangierbewegungen), starkem Radverkehr und Fußgängern.
    • Verstoß gegen Sicherheitsprinzipien: Während bundesweite Initiativen zur Schulwegsicherheit die Trennung von Verkehrsströmen fordern, plant Markkleeberg hier eine Bündelung auf engstem Raum. Leise E-Busse und mehrfache Kreuzungspunkte erhöhen das Risiko für Kinder drastisch.

    Zusätzliche Belastung durch S-Bahn-Ausdünnung:
    Die Situation wird durch die aktuelle Verkehrspolitik weiter verschärft: Durch die Ausdünnung des S-Bahn-Taktes nach Markkleeberg wird der Druck auf den Busverkehr künstlich erhöht. Anstatt den Schienenverkehr zu stärken, wird nun versucht, die Last auf ein sensibles Wohnquartier abzuwälzen.
    Ein sicherer Schulweg und die Lebensqualität der Anwohner dürfen nicht zum Reparaturbetrieb für Lücken im S-Bahn-Netz werden! Wir fordern eine Planung, die Gefahren minimiert, statt neue Knotenpunkte zu schaffen.

Mit der Endhaltestelle (hier im Wortsinn tatsächlich mit Wendepunkt und Ladeinfrastruktur) zementiert man das Kursende der Line 70 mitten in der Stadt. Eine zukünftige Fortführung oder Linienänderung ist dann ausgeschlossen. Weiterhin ist es naiv zu glauben, die Infrastruktur würde später ausschließlich von den Bussen der Linie 70 genutzt. Diese Grünfläche ist ein Juwel mitten in der Stadt und sollte zu einer Art Park aufgewertet, anstatt zubetoniert werden.

Die Busse verkehren hier nicht im 5-Minuten-Takt, sodass die Darstellung der Gefährdung überzogen ist. Ein Queren der Strecke in den Innenraum soll möglich sein. Die Schulwege führen um den Platz herum, auch früher waren Straßenbahngleise zu queren und die Schüler haben das geschafft.

Warum Menschen unterschreiben

Bürger müssen einbezogen und gehört werden
Schon heute, zukünftige vielgliedrige Entwicklungen einbeziehen und ÖPNV Netz verdichten
Sicherheit, Fahrradstrasse, Wegeneugliederung

Erhalt bzw. Ausbau für bürgerfreundliche Nutzung
Erhaltung der Grünfläche für die Bewohner des Pflegeheimes, keine Bus Ladestelle vor ihrem Garten !!!

Sicherheit der Kinder hat Vorrang!!!!

Kinderwohl

Meine Kinder fahren sehr oft über den Platz zur Bibliothek oder zur Turnhalle. Ein Buswendeplatz passt dort überhaupt nicht hin!

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