Rettet den Körnerplatz: Für sichere Schulwege, nutzbare Grünflächen & Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an:
Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

450 Unterschriften

68 %
345 von 510 für Quorum in Markkleeberg Markkleeberg

450 Unterschriften

68 %
345 von 510 für Quorum in Markkleeberg Markkleeberg
  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

Worum geht es?
Der Theodor-Körner-Platz in Markkleeberg (ehemalige Wendeschleife der Straßenbahnlinie 9; seit 2015 stillgelegt) soll zu einem Bus-Betriebsstandort mit Ladeinfrastruktur und Wendeschleife auf dem alten Schienenstrang umgebaut werden.

Aufgrund offenkundiger Versäumnisse seitens der Stadtverwaltung sah sich der Stadtrat in seiner Sitzung am 25.März 2026 dazu genötigt, die eigentlich geplante Abstimmung hierzu zu vertagen. Dies geschah u.a. auch wegen erheblichen Protestes der Anwohner und interessierter Bürger.
 
Die Bürgerinitiative „Lebenswerter Körnerplatz!“ spricht sich ausdrücklich für E-Mobilität und den Verbleib einer regulären Haltestelle am Platz aus.

Sie wendet sich aber gegen den Ausbau des Platzes zur Endhaltestelle mit Ladeinfrastuktur und Wendeschleife!

Begründung

Unsere Argumente gegen das Vorhaben:
1. Gefahr für unsere Kinder – Spielstraße und Schulweg
Der Platz ist das Herzstück eines Quartiers mit Grundschule, Oberschule, Sporthalle und Bibliothek. Er grenzt direkt an eine Spielstraße. Den Ausbau zu einem Knotenpunkt mit bis zu vier rangierenden Gelenkbussen zu forcieren, ist unverantwortlich. Die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Weg darf nicht dem Taktplan der LVB geopfert werden!

2. Belastung der Anwohner
Die Errichtung einer Buswendeschleife mitsamt der notwendigen Ladeinfrastruktur stellt eine erhebliche Belastung für das gesamte Wohnquartier, insbesondere das unmittelbar angrenzende Alten- und Pflegeheim, dar. Die geplante Ladeinfrastruktur führt zu Dauerlärm (Summen der Trafos), Lichtverschmutzung und massiver Unruhe durch Pausenzeiten und Rangierverkehr – rund um die Uhr. .

3. Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche
Die Stadt Markkleeberg fördert mit der Initiative „Grünes Zuhause“ finanziell den Erhalt von privatem Grün. Gleichzeitig will sie hier die Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche für den Bau von Ladestationen, Trafohäuschen und Verkehrsflächen beschließen. Wer privates Engagement einfordert, darf öffentliches Gut nicht mutwillig zubetonieren!
Außerdem wirbt die Stadt mit Schwammstadtelementen (Zisternen/Rigolen). Doch eine echte Sponge City lebt von unversiegelten Böden und Baumbestand. Die geplante massive bauliche Anlage zerstört die natürliche Versickerung und das Mikroklima.

4. Verkehrsinsel statt Begegnungsraum
Durch die geplante umschließende Routenführung der Busse wäre der Körnerplatz förmlich eingekesselt. Was heute eine offene, zugängliche Grünfläche mit altem Baumbestand ist, wäre morgen eine isolierte Verkehrsinsel! Die Busroute (entlang der noch verbliebenen Gleise) wäre eine Barriere, die den Platz von den angrenzenden Wohngebäuden und der Spielstraße abschneidet. Ein sicherer Zugang und ein entspanntes Verweilen auf dem Platz wäre durch den umlaufenden Verkehr massiv erschwert und gefährlich.

5. Vertrauensbruch gegenüber der Bürgerschaft 
Anders als von der Stadtverwaltung dargestellt, ist diese von der Stadt geplante Veränderung des Platzes ganz und gar nicht der vorrangige Wunsch der Bürger! Sie fühlen sich schlecht informiert und wenig einbezogen. 
 
Unsere Forderungen:

  1. Sofortiger Stopp der Ausbaupläne für die Buswendeschleife am Theodor-Körner-Platz!
  2. Ergebnisoffene Prüfung von Alternativen und echter Planungswettbewerb durch externe Experten, unter Beteiligung der Bürger (z.B. Busbahnhof am S-Bahnhof oder alternative, zukunftsorientierte Routenplanung)!
  3. Aufwertung des Platzes als modernen und grünen Begegnungsraum für alle Generationen! (Spielplatz, Trimm-Dich, Ruhezonen)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.03.2026
Sammlung endet: 30.09.2026
Region: Markkleeberg
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    am Mittwoch letzter Woche, dem 24. Juni 2026, hat der Markleeberger Stadtrat über die weitere Gestaltung des Körnerplatzes entschieden.

    Auch Dank Euren Engagments
    konnten wir hier einen Erfolg verzeichnen: Obwohl wir mit unserem Vorschlag, eine
    Entscheidung über den Ausbau der Bushaltestelle zur Endstelle der Linie 70 mit
    Ladeinfrastruktur zu vertagen und in einem geordneten Verfahren neu zu beraten nicht
    gehört wurden, haben die Stadträte entschieden, den Platz nicht zu versiegeln und den Plan für eine umlaufende Busspur verworfen. Vielmehr haben sie eine
    „minimalinvasive“ Linienführung favorisiert, die der jetzigen Linienführung gleicht. Der
    Platz bleibt als grüne Mitte des Quartiers erhalten und kann ggf. mit den durch die
    gewählte Variante eingesparten Finanzmittel noch aufgewertet werden.

    Ohne Eure Stimme wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen – vielen Dank dafür! Wir werden die Entwicklung des Körnerplatzes weiter begleiten.

    Viele Grüße,
    Bürgerinitiative „Rettet den Körnerplatz!“

  • Liebe Unterstützende,

    am Mittwoch, dem 24.06.26, wird der Stadtrat Markkleeberg um 17:30 Uhr
    im Lindensaal in öffentlicher Sitzung final über die Zukunft des Körnerplatzes
    abstimmen.

    Es ist wichtig, dass möglichst viele engagierte Bürger daran teilnehmen, auch
    wenn das Rederecht sehr eingeschränkt ist. Durch unsere Präsenz sollten wir
    noch einmal deutlich machen, wie wichtig uns die Erhaltung dieser Grünfläche
    in unserem Quartier ist. Außerdem können wir das Abstimmungsverhalten der
    einzelnen Fraktionen verfolgen – auch im Hinblick auf die Wahl des
    Oberbürgermeisters 2027.

    Daher kommen Sie bitte zahlreich zur Sitzung am kommenden Mittwoch!

    Viele Grüße,
    Bürgerinitiative „Rettet den Körnerplatz!“

Mit der Endhaltestelle (hier im Wortsinn tatsächlich mit Wendepunkt und Ladeinfrastruktur) zementiert man das Kursende der Line 70 mitten in der Stadt. Eine zukünftige Fortführung oder Linienänderung ist dann ausgeschlossen. Weiterhin ist es naiv zu glauben, die Infrastruktur würde später ausschließlich von den Bussen der Linie 70 genutzt. Diese Grünfläche ist ein Juwel mitten in der Stadt und sollte zu einer Art Park aufgewertet, anstatt zubetoniert werden.

Die Busse verkehren hier nicht im 5-Minuten-Takt, sodass die Darstellung der Gefährdung überzogen ist. Ein Queren der Strecke in den Innenraum soll möglich sein. Die Schulwege führen um den Platz herum, auch früher waren Straßenbahngleise zu queren und die Schüler haben das geschafft.

Warum Menschen unterschreiben

Sicherer Schulweg, Erhaltung von Grünflächen für uns Alle, nicht ungefährliche, nicht unbedingt gesunde Stromaufladung sind Argumente genug.
Markkleeberg hat im Wald genug Grün verloren.

Weil nicht jeder grüne Fleck zugebaut werden darf.

Weil mein Kind auch dort zur Schule geht.

Wir haben in Markkleeberg West nicht Mal einen schönen Spielplatz und jetzt soll eine Grünfläche zusätzlich weichen.

Es ist total bescheuert, weil wir hier unbedingt das Grün und die Bäume brauchen. Die Kinder spielen in dem Park und es ist Teil des Svhulweges für viele.

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