Noch 11 Tage

Rettet den Körnerplatz: Für sichere Schulwege, nutzbare Grünflächen & Bürgerbeteiligung!

Petition richtet sich an
Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

420 Unterschriften

64 %
325 von 510 für Quorum in Markkleeberg Markkleeberg

420 Unterschriften

64 %
325 von 510 für Quorum in Markkleeberg Markkleeberg
  1. Gestartet 31.03.2026
  2. Sammlung noch 11 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Stadtrat der Großen Kreisstadt Markkleeberg und Oberbürgermeister Karsten Schütze

Worum geht es?
Der Theodor-Körner-Platz in Markkleeberg (ehemalige Wendeschleife der Straßenbahnlinie 9; seit 2015 stillgelegt) soll zu einem Bus-Betriebsstandort mit Ladeinfrastruktur und Wendeschleife auf dem alten Schienenstrang umgebaut werden.

Aufgrund offenkundiger Versäumnisse seitens der Stadtverwaltung sah sich der Stadtrat in seiner Sitzung am 25.März 2026 dazu genötigt, die eigentlich geplante Abstimmung hierzu zu vertagen. Dies geschah u.a. auch wegen erheblichen Protestes der Anwohner und interessierter Bürger.
 
Die Bürgerinitiative „Lebenswerter Körnerplatz!“ spricht sich ausdrücklich für E-Mobilität und den Verbleib einer regulären Haltestelle am Platz aus.

Sie wendet sich aber gegen den Ausbau des Platzes zur Endhaltestelle mit Ladeinfrastuktur und Wendeschleife!

Begründung

Unsere Argumente gegen das Vorhaben:
1. Gefahr für unsere Kinder – Spielstraße und Schulweg
Der Platz ist das Herzstück eines Quartiers mit Grundschule, Oberschule, Sporthalle und Bibliothek. Er grenzt direkt an eine Spielstraße. Den Ausbau zu einem Knotenpunkt mit bis zu vier rangierenden Gelenkbussen zu forcieren, ist unverantwortlich. Die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Weg darf nicht dem Taktplan der LVB geopfert werden!

2. Belastung der Anwohner
Die Errichtung einer Buswendeschleife mitsamt der notwendigen Ladeinfrastruktur stellt eine erhebliche Belastung für das gesamte Wohnquartier, insbesondere das unmittelbar angrenzende Alten- und Pflegeheim, dar. Die geplante Ladeinfrastruktur führt zu Dauerlärm (Summen der Trafos), Lichtverschmutzung und massiver Unruhe durch Pausenzeiten und Rangierverkehr – rund um die Uhr. .

3. Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche
Die Stadt Markkleeberg fördert mit der Initiative „Grünes Zuhause“ finanziell den Erhalt von privatem Grün. Gleichzeitig will sie hier die Versiegelung einer öffentlichen Grünfläche für den Bau von Ladestationen, Trafohäuschen und Verkehrsflächen beschließen. Wer privates Engagement einfordert, darf öffentliches Gut nicht mutwillig zubetonieren!
Außerdem wirbt die Stadt mit Schwammstadtelementen (Zisternen/Rigolen). Doch eine echte Sponge City lebt von unversiegelten Böden und Baumbestand. Die geplante massive bauliche Anlage zerstört die natürliche Versickerung und das Mikroklima.

4. Verkehrsinsel statt Begegnungsraum
Durch die geplante umschließende Routenführung der Busse wäre der Körnerplatz förmlich eingekesselt. Was heute eine offene, zugängliche Grünfläche mit altem Baumbestand ist, wäre morgen eine isolierte Verkehrsinsel! Die Busroute (entlang der noch verbliebenen Gleise) wäre eine Barriere, die den Platz von den angrenzenden Wohngebäuden und der Spielstraße abschneidet. Ein sicherer Zugang und ein entspanntes Verweilen auf dem Platz wäre durch den umlaufenden Verkehr massiv erschwert und gefährlich.

5. Vertrauensbruch gegenüber der Bürgerschaft 
Anders als von der Stadtverwaltung dargestellt, ist diese von der Stadt geplante Veränderung des Platzes ganz und gar nicht der vorrangige Wunsch der Bürger! Sie fühlen sich schlecht informiert und wenig einbezogen. 
 
Unsere Forderungen:

  1. Sofortiger Stopp der Ausbaupläne für die Buswendeschleife am Theodor-Körner-Platz!
  2. Ergebnisoffene Prüfung von Alternativen und echter Planungswettbewerb durch externe Experten, unter Beteiligung der Bürger (z.B. Busbahnhof am S-Bahnhof oder alternative, zukunftsorientierte Routenplanung)!
  3. Aufwertung des Platzes als modernen und grünen Begegnungsraum für alle Generationen! (Spielplatz, Trimm-Dich, Ruhezonen)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.03.2026
Sammlung endet: 30.06.2026
Region: Markkleeberg
Kategorie: Bauen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    nicht vergessen: Morgen, Mittwoch (27.05.), um 17:00 Uhr findet unser wichtiger Ortstermin mit dem Oberbürgermeister auf dem Körnerplatz statt.

    Jetzt gilt es: Bitte kommt zahlreich vorbei und zeigt Präsenz! Gemeinsam verleihen wir unserem Anliegen den nötigen Nachdruck.
    Wir zählen auf Euch – bis morgen!

    Herzliche Grüße,
    Eure Bürgerinitiative Lebenswerter Körnerplatz

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    es gibt eine wichtige Entwicklung: Die Stadt Markkleeberg lädt zu einem Bürgerdialog vor Ort ein, um über die Verkehrsführung der Linie 70 und die Standorte der Ladeinfrastruktur am Körnerplatz zu sprechen.

    • Wann: Mittwoch, 27. Mai 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
    • Wo: Direkt am Körnerplatz
    • Wer wird dabei sein:

    • OBM Karsten Schütze,
    • Vertreter des Amtes für Hoch- und Tiefbau,
    • Stadträte der verschiedenen Fraktionen,
    • Vertreter der LVB, Vertreter des Landkreises (verantwortlich für die Linienführung)

    Warum dieser Termin so wichtig ist:
    Die Stadtverwaltung möchte Hinweise und Anregungen der unmittelbar betroffenen Anwohner einholen, bevor der Stadtrat eine endgültige Entscheidung zur Vorzugsvariante trifft. Dies ist unsere Chance, die im Positionspapier und in dieser Petition genannten Kritikpunkte – insbesondere zur Schulwegsicherheit und zum Erhalt der Grünflächen – direkt vorzubringen.

    Bitte nehmt diesen Termin wahr! Nur durch unsere sichtbare Präsenz und sachliche Argumente können wir ein Umdenken im Stadtrat bewirken.
    Vielen Dank für eure Unterstützung!

    Eure Bürgerinitiative Lebenswerter Körnerplatz

Mit der Endhaltestelle (hier im Wortsinn tatsächlich mit Wendepunkt und Ladeinfrastruktur) zementiert man das Kursende der Line 70 mitten in der Stadt. Eine zukünftige Fortführung oder Linienänderung ist dann ausgeschlossen. Weiterhin ist es naiv zu glauben, die Infrastruktur würde später ausschließlich von den Bussen der Linie 70 genutzt. Diese Grünfläche ist ein Juwel mitten in der Stadt und sollte zu einer Art Park aufgewertet, anstatt zubetoniert werden.

Die Busse verkehren hier nicht im 5-Minuten-Takt, sodass die Darstellung der Gefährdung überzogen ist. Ein Queren der Strecke in den Innenraum soll möglich sein. Die Schulwege führen um den Platz herum, auch früher waren Straßenbahngleise zu queren und die Schüler haben das geschafft.

Warum Menschen unterschreiben

Es ist total bescheuert, weil wir hier unbedingt das Grün und die Bäume brauchen. Die Kinder spielen in dem Park und es ist Teil des Svhulweges für viele.

Ich schließe mich den Argumenten an.

Es ist der Schulweg und der Weg zum Sportverein.

Ich unterschreibe die Petition weil der Park ein wichtiger Ort für Erholung, Bewegung und Begegnung ist. Viele Menschen, Familien und ältere Menschen nutzen die Fläche täglich und Kinder brauchen einen sicheren Ort zum Spielen. Außerdem sollte man heutzutage in der Stadt keine grünen Flächen mehr versiegeln.

Weil mir der Körnerplatz als Stück Natur und Erholungsort für Bewegung und Gesundheit sehr wichtig ist

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern