Die zugunsten des Dortmunder Reitervereins geplante Privatisierung der 5 Hektar großen öffentlichen Grünfläche zwischen Bolmke und Stockumer Straße wäre mit erheblichen Beeinträchtigungen für das Klima, die Bevölkerung und die Natur verbunden.

Die „Allianz für die Bolmke“, zu der sich die Kleingartenvereine Heideblick und Goldener Erntekranz, die Naturschutzverbände BUND, NABU und AGARD sowie die NaturFreunde Kreuzviertel zusammengeschlossen haben, spricht sich deshalb gegen die geplante Verlagerung mit großflächiger Bebauung und Umnutzung zu Reitzwecken aus.

(Der folgende Link zeigt den Standort:

www.bund-dortmund.de/fileadmin/dortmund/service/meldungen/Verlegung-Reiterverein-Lageplan.pdf )

Wir fordern, die bisher landwirtschaftlich genutzte Freifläche - wie im Landschaftsplan-Entwurf beabsichtigt - als Landschaftsschutzgebiet für das Klima, die Natur und die erholungssuchende Bevölkerung nachhaltig und dauerhaft zu entwickeln. Statt die für die Stadt wichtige öffentliche Grünfläche zu vernichten, muss der Dortmunder Reiterverein an einen umwelt- und stadtverträglichen Standort mit direkter Anbindung an Reitwege verlagert werden.

Begründung

  • Mit dem Bau von zwei Reithallen, einer Longierhalle, Pferdeboxen, Lager, Vereinsheim, Büro, Paddocks, Spring- und Dressurplätzen, Stellplätzen für PKW und Pferdeanhänger und weiteren Einrichtungen würden öffentliche Grünflächen in der Pufferzone des Naturschutzgebietes Bolmke in einer Größe von ca. 3 ha versiegelt. Damit vernichten die geplanten Reitanlagen mehr als die Hälfte der heute für das Klima, die Flora, die Fauna und die Erholung suchende Bevölkerung wichtigen Freifläche.

  • Schon heute besteht im Naturschutzgebiet Bolmke ein extrem hoher Nutzungsdruck von Erholung suchenden Anwohnern aus den umliegenden Wohngebieten. Mit der Verlagerung des Reitervereins würde in direkter Nachbarschaft der Bolmke geritten. Damit besteht die Gefahr, dass trotz Verbots im Erholungsgebiet wieder vermehrt geritten wird und schon heute bestehende Nutzungskonflikte sich weiter verschärfen.

  • Die Reitanlage ist so ausgelegt, dass auch größere Reitveranstaltungen oder Turniere möglich sind. Hierdurch und durch den alltäglichen Betrieb würden die Nutzer der anliegenden Kleingartenanlagen und die Anwohner der Stockumer Straße zusätzlichen Verkehrsbelastungen ausgesetzt. Zudem ist zu erwarten, dass die Zuwegung zu den Kleingartenanlagen ausgebaut werden muss.

(Um doppelte Unterschriften zu vermeiden, unterschreiben Sie die Petition bitte nur, wenn sie die parallel ausliegenden Unterschriftenlisten noch nicht gezeichnet haben.)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Olaf Greve aus Dortmund
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Neuigkeiten

Pro

Die zur Bebauung vorgesehene Fläche ist Teil eines der wenigen naturnahen Gebiete nahe der Innenstadt und hat einzigartigen pädagogischen Wert durch das Erleben von Natur stadtnah. Gleichzeitig gibt es in der direkten Umgebung bereits eine Reihe von Reiterhöfen. Die Verlagerung und Erweiterung in der direkte Umgebung eines der bestehenden Reiterhöfe in Löttringhausen, Menglinghausen, Salingen oder südlich des Zoos ist zu bevorzugen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Tagen

    Ich möchte, dass die Grünfläche als Frischluftschneise erhalten bleibt und auch als Naherholungsgebiet. Ferner befürchte ich ein noch größeres Verkehrsaufkommen durch den Transport der Pferde und der Besucher bei Veranstaltungen. Zudem sollte im Hinblick auf den Klimawandel eine weitere Zerstörung von Grünflächen unterlassen werden.

  • vor 6 Tagen

    Ich halte die Wahl des Standortes in dieser Umgebung für einen Reiterverein für völlig verfehlt.Es fehlen Ausrittmöglichkeiten und andere Infrastruktur. 75 Pferde gehören nicht eingepfercht auf eine kleine Fläche. Um auszureiten sollten nicht Fahrzeuge zuvor in Gang gesetzt werden müssen. Zusätzlich wird wichtiger, öffentlicher Raum zerstört und naturgemäß besteht die Gefahr, dass alles drum rum zerstört wird, um einem Reitverein Platz zu geben, den er woanders sogar besser bekommen kann. Ein sinnloses, zerstörerisches Vorhaben an dieser Stelle. Vorhandene Strukturen im Raum Dortmund sollten sinnvollerweise genutzt werden. Meines Wissens nach vorhanden!

  • vor 9 Tagen

    Ich wohne direkt vor Ort und gehe dort gerne spazieren.

  • vor 9 Tagen

    Zuviel Bodenverdichtung im Gebiet.

  • Sarah Brand Dortmund

    am 11.11.2018

    Weil ich selbst Anwohnerin an der Bolmke bin und dort gerne täglich mit meinem Hund spazieren gehe. Da er Angst vor Pferden hat, möchte ich dort gerne weiterhin ungestört spazieren gehen.

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