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Bild zur Petition mit dem Thema: Rettet unsere wildlebenden Arten! Rettet unsere wildlebenden Arten!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Herrn Dr. Robert Habeck, Umweltminister des ...
  • Region: Schleswig-Holstein mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 2.580 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Rettet unsere wildlebenden Arten!

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Als Bürger, die sich um unsere heimische Artenvielfalt sorgen und den Wunsch nach einer Landwirtschaft haben, die gesunde Lebensmittel erzeugt, in der auch wild lebende Arten ein Chance haben, unterstützen wir dieses Schreiben mit unserer Unterschrift. Zusammengefasst sind folgende Punkte wesentlich:

• Sorgen Sie über eindeutige rechtliche Regelungen dafür, dass in den Biotopverbundachsen und den HNV 1 – 3 Flächen keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und Düngemittel mehr zum Einsatz kommen. • Nutzen Sie die Möglichkeiten der Agrarreform und unterstützen Sie die Landwirte, die Biodiversität in ihre Betriebsabläufe integrieren. • Setzen Sie sich für eine neue Verteilung der vorhandenen Agrarprämien ein, die den Verzicht auf Intensität angemessen ausgleicht. Das dauerhafte Einpreisen von Gemeinwohlleistungen aus Artenvielfalt fördernder Landnutzung ist unsozial und führt zu ungerechtfertigen finanziellen Belastungen bei Verbrauchern die diese Produkte bevorzugen, als auch bei den Landwirten, die entsprechend Artenvielfalt schonend wirtschaften. • Die Artenvielfalt benötigt 10.000de von Hektaren. Geben Sie der Artenvielfalt eine Chance.

Den vollständigen Brief an Herrn Dr. Habeck finden Sie unter: www.laemmerhof.de/derlaemmerhof/briefanumweltminister.html

Begründung:

Derzeit ändert sich die Landnutzung dramatisch. Durch boomende Weltmarktpreise und der besonderen Vorzüglichkeit des Energiepflanzenanbaues hat sich die Attraktivität intensiver Nutzungsformen dermaßen gesteigert, dass extensivere Nutzungsformen wirtschaftlich chancenlos geworden sind. Der Staat hatte 2002 beschlossen, den Verlust an Biodiversität bis 2010 zu stoppen. Das Ziel wurde verfehlt und auf 2020 verschoben. Mit dem jetzigen Intensivierungsschub im Ackerbau ist es aber völlig illusorisch zu glauben, dass dieses Ziel mit den traditionellen Vertragsnaturschutzprogrammen überhaupt noch erreichbar ist. Eine Sicherung der Artenvielfalt ist mit der neuen Intensivierungswelle nicht vereinbar.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Panten, 20.09.2012 (aktiv bis 19.12.2012)


Neuigkeiten

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche Ihnen/Euch für 2015 alles erdenklich Gute und ein friedfertiges Jahr. Die UNO hat das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr der Böden ausgerufen. Der Boden, die Grundlage allen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Weil ich keinen stummen Frühling möchte.Weil ich mir wünsche dass es wieder mehr natürliche Landschaften gibt.Vogelgezwitscher und Froschgequake.Ich bin alt genug dazu dass ich mich erinnere was früher in Wald,Flur,Feld und Wiese los war.Umso erschreckender ...

PRO: Die enge Verfilzung zwischen Politik und der Agrarlobby, sowie der Pharma-, Lebensmittel- und Handelsbranche ist die Ursache für die Fehlentwicklung in der Agrarpolitik und dem völligen Versagen im Bereich des Tierschutzes. Solange die Industrie und deren ...

CONTRA: Laut Quelle setzt sich der Petent für eine Anhebung der Flächenprämie auf 600 Euro je Hektar ein. Derzeit liegt diese bei etwa 300 Euro je Hektar. Daraus werden im Bundesdurchschnitt ca. 50% der landwirtschaftlichen Einkommen bestritten. Eine Anhebung ...

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Petitionsverlauf


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