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  • Jahresrundbrief Lämmerhof 2015

    10-01-15 16:10 Uhr

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich wünsche Ihnen/Euch für 2015 alles erdenklich Gute und ein friedfertiges Jahr.

    Die UNO hat das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr der Böden ausgerufen. Der Boden, die Grundlage allen Lebens auf der Erde, zugleich auch unser Sparbuch, für eine sichere Zukunft. Für die biologische Landwirtschaft ist Boden der zentrale Mittelpunkt des Handelns. Es gilt das Prinzip gesunder Boden, gesunde Pflanze, gesunde Tiere, gesunde Nahrung und vielfältige Biodiversität = gesunder Mensch. Trotzdem werden in Schleswig-Holstein nur ca. 4 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen ökologisch bewirtschaftet. Was aber ist mit den anderen Flächen im Lande? Ist der gesunde Boden mit seinen vielfältigen Ökosystemdienstleistungen auch hier Grundlage des Handelns.

    Ich möchte mit diesem Rundbrief die Gelegenheit nutzen ihnen die Situation im Lande kurz näher zu bringen.

    Schleswig-Holstein verfügt über 1 Mill. ha ldw. Nutzfläche, die etwa 70 % der Landesfläche ausmachen. Damit hat die Landwirtschaft eine herausragende Bedeutung für den gesundheitlichen Wert unserer Landschaft. Innerhalb dieser 70% Agrarflächen sieht die Flächennutzung folgendermaßen aus: Ackerland stellt mit etwa 670.000 ha den größten Anteil, gefolgt vom Grünland mit 330.000 ha. Anteilsmäßig am bedeutendsten sind die Feldfrüchte Weizen (190.000 ha), Raps (100.000 ha) und Mais (180.000 ha). Die drei intensivsten landwirtschaftlichen Kulturen teilen sich 70 % des Ackerlandes. Im Grünland ist es ähnlich, von 330.000 ha werden nur ca. 60.000 ha artenfreundlich genutzt.

    Die Gründe für den schwindenden Gesundheitszustand von Boden und Landschaft sind seit mehr als 30 Jahren bekannt. Bundesweit jährlich eingesetzte 45.000 t „Pflanzenschutzmittel“ und 1,8 Mill. t Stickstoffdünger in Verbindung mit übergroßen Flächen und mangelnden Fruchtfolgen sind hier die Hauptursache. Durch Stickstoffdünger und Pestizideinsatz wird die Funktion des Bodens reduziert auf Höchsterträge für Massentierhaltung und Industrienahrungsmittel. Kein Schmetterling, kein Vogel kann auf derartigen verarmten Äckern überleben. Jede Querung birgt das Risiko mit Düngemitteln und Pestiziden in tödlichen Kontakt zu kommen. Zu allem Überfluss landen 40 % derartig erzeugter Lebensmittel auf dem Müll. Von Funktionären der Agrarindustrie und Politiklobbyisten wird dieser Missstand stets klein geredet. Änderungen im Agrarsektor werden verhindert, damit die Global Player wie z. B. Monsanto, Syngenta, BASF und Co weiterhin Geld an einer von ihnen abhängigen, an Maximalerträgen und Renditen orientierten Landwirtschaft, verdienen können.
    Die Agrarlobby hat Schleswig-Holstein nach wie vor fest unter Kontrolle. Der Ökolandbau hat in den letzten Jahren massiv Ackerland an die Intensivlandwirtschaft verloren. Naturschutzflächen sind von Intensivnutzungsgebieten umzingelt und ächzen unter den negativen Auswirkungen des maßlosen Stickstoff und Pestizideinsatzes. Zur Kompensation landwirtschaftlicher Intensivnutzung stehen in Schleswig-Holstein lediglich knapp 50.000 ha Naturschutzgebiete, 25.000 ha Vertragsnaturschutz-flächen und 40.000 ha Ökolandbau zur Verfügung. Dagegen stehen 800.000 ha intensiv genutzter landwirtschaftlicher Fläche, deren negative Umweltwirkung sich zunehmend beschleunigt. Mit diesem Trend in der Flächennutzung bleiben alle Nachhaltigkeitsziele unerreichbar.
    Der Boden ist unser Bankkonto, von dem unsere Zukunft und unsere Gesundheit abhängig ist. Von diesem Konto wird weit mehr abgehoben als eingezahlt. Es ist daher höchste Zeit auf die Straße zu gehen und eine Landwirtschaft zu fordern, die uns gesund satt macht und fair ist, gegenüber nachfolgenden Generationen.
    Auf nach Berlin zur Demo am 17.01.2014 www.wir-haben-es-satt.de
    Detlef Hack

    Der Jahresrundbrief ist auch nachzulesen auf www.laemmerhof.de

  • Mitmachen!

    05-11-13 21:00 Uhr

    Die Petition zur Rettung der wild lebenden Arten ist abgeschlossen
    Ich bedanke mich bei allen die mich unterstützt haben.

    Fast 3000 Unterschriften haben dazu geführt, dass Robert Habeck uns als Umwelt-, Agrar-, und Verbraucherschutzminister auf dem Lämmerhof besucht hat. Er hat betont, dass der Schutz der Artenvielfalt eine zentrale Herausforderung seines politischen Handelns ist, um den Verlust an Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Allerdings sind die Kernforderung der Petition nach einem besseren Schutz unserer Biotopverbundachsen und einer sich an Biodiversitätskriterien orientierenden Subventionspolitik im Schleswig-Holsteinischen Alleingang nicht erfüllbar.
    Somit bleibt der Schutz der Reserveflächen unserer Artenvielfalt weiterhin unsicher. Ein notwendiges konsequentes Verbot von Pestiziden in den Biotopverbundachsen ist rechtlich nicht umsetzbar.

    Deutlich verbessert wird der Schutz von Einzelbiotopen, wie Hecken und Teichen, auf landwirtschaftlichen Flächen. Gerne würde er auch eine auf Allgemeinwohlleistungen ausgerichtete Landwirtschaft stärken. Derartige Verbesserungen bedürfen aber eines Europäischen und Deutschen Kontextes. Die politisch umsetzbaren Möglichkeiten um den Ökolandbau zu schützen, reichen leider nur für 43 €/ha erhöhte Bioförderung. Ein Subventionswettlauf mit der Agrarindustrie (deren Vorteil liegt gegenwärtig bei 400€/ha) ist nicht bezahlbar, eine in Verantwortungsnahme nach dem Verursacherprinzip politisch nicht durchsetzbar.

    Trotz EU-Agrarreform bleibt der massenhafte Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat zum totspritzen der Felder oder Insektenvernichtern im Frühjahr, deren Substanzen zu
    99 % den Falschen treffen weiterhin legal. Industriell hergestellter Stickstoff wird auch zukünftig ungehemmt einsetzbar bleiben, bis dem letzten Wasserlauf die Luft zum atmen ausgeht.
    Vor allem die Bundespolitik sorgt dafür, dass bis 2020 kaum mehr Verbesserungen in Richtung einer nachhaltigen Landwirtschaft zu erwarten sind.

    Den entstehenden Schaden an Natur und Umwelt zahlt weiterhin der Steuerzahler und wenn nicht er, dann die Kinder der Zukunft, die diese irre Politik irgendwann mit fehlender Lebensqualität und Perspektive ausbaden müssen.

    Das ist erwiesenermaßen kein Katastrophenphantasieszenario mehr, sondern inzwischen Realität in vielen Teilen der Welt, wo fehlende Nachhaltigkeit zu Armut und ökologischen Desaster führt. Jedenfalls ist klar, das ein Ökolandbau der entsprechend rücksichtsvoll wirtschaftet in einem derartigen Wettbewerbsmodell nicht Wettbewerbsfähig ist.

    So kam es dann auch, dass mein Hof in diesem Jahr auf weitern 70 ha unserer Felder die letzte Bioernte eingefahren hat. Die Felder mussten an konventionelle Bewirtschafter abgegeben werden. Die möglichen Pachten die wir hätten zahlen können sind nicht hoch genug gewesen um die Flächen zu sichern.

    Die Gesamtentwicklung ist extrem bedenklich, der ganze ökologische Landbau ist betroffen, obwohl der Bedarf an Ökoprodukten boomt. Anbauflächen für den heimischen Bedarf wandern nun ins Ausland und somit auch deren Gemeinwohlleistung.

    Mit vernünftiger Agrarpolitik ist derzeit nicht zu rechnen.

    Die Petition zeigt auf, dass es eines neuen bürgerlichen Engagements für mehr Ökolandbau und Naturschutz bedarf.

    So ein Engagement könnte über den Erwerb von Land gehen. Wir wollen eine Initiative gründen, die es ermöglicht Eigenkapital in Land anzulegen. Je nach Eignung kann dieses Land dann zu einem moderaten Zinssatz an Ökobauern zur Bewirtschaftung verpachtet werden oder eben in Naturschutzprojekte zur Rettung unserer wild lebenden Arten einfließen.

    Es ist wichtig, so ein Projekt in die Städte zu tragen, denn dort leben die meisten Menschen, die wir mit den Flächen auf dem Land ernähren und denen der Schutz unserer wild lebenden Arten am Herzen liegt.

    Dieses Projekt soll eine Stadt- Land Initiative werden, die zeigt, dass der Mainstream des profitorientierten Denkens und Handels bei Nahrung und Naturschutz nicht gewollt ist. Ziel soll sein, ein authentisches Vorbild zu liefern, das andere zum Mitmachen begeistert. Viele einzelne gemeinsam können großes erreichen. Unser Land ist zu kostbar, wir können es uns nicht erlauben, es der industriellen Landwirtschaft und deren Lobbyisten in Zusammenarbeit mit Bayer, Monsanto und Co zu überlassen.

    In unseren Hecken soll die Goldammer weiterhin ihr Lied trällern, der Kiebitz über den Wiesen seine Kunststücke fliegen und die Laubfrösche in den Tümpeln ihre Frühjahrskonzerte geben. Ackerveilchen und Mohn sollen auf so erworbenen Feldern blühen dürfen, auf denen dann qualitativ hochwertige Lebensmittel entstehen die unser Leben bereichern.

    Die Petition sollte einen Beitrag dazu leisten, weg zu kommen von einer Landwirtschaft, die nur den Anspruch hat weniger schädlich zu sein. Unsere Artenvielfalt ist nur zu retten, wenn Landwirtschaft für das Vorkommen wild lebender Arten auch wieder nützlich ist.

    Machen Sie mit! Ich freue mich auf Ihre

  • Danke für Ihre Unterstützung

    10-01-13 22:04 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition „Rettet unsere wild lebenden Arten“

    Ganz herzlich bedanke ich mich für 2600 geleistete Unterschriften und hoffe, dass Sie alle gut ins neue Jahr hineingekommen sind. Kurz nach Weihnachten erhielt ich eine Stellungnahme vom Umweltminister Dr. Robert Habeck. Der Minister will zu einem Gedankenaustausch zu mir auf den Hof kommen, das ist ein erster Erfolg der Petition.

    In seinem Antwortschreiben weist Minister Habeck auf seinen Einsatz für ein wirkungsvolles Greening der Agrarprämien hin. Die jüngsten Stellungnahmen aus der EU bezüglich des Greenings lassen aber ein scheitern erwarten. Die Rücksichtnahme auf Intensivbetriebe und ein Stufen weises in Kraft treten wird dazu führen, das das Ziel, den Artenverlust bis 2020 zu stoppen wieder mal in ferner Zukunft liegt. Der „Run“ der Agrarindustrie auf die Landschaften, in der sich die letzten Reserven unserer Biodiversität befinden, ist so nicht zu stoppen.

    Dr. Habeck weist darauf hin, das der spezifische Schutz einzelner Lebensgemeinschaften nur in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft möglich ist, dem Stimme ich grundsätzlich zu. Die Frage bleibt aber, wie lange es diese spezifischen Lebensgemeinschaften, die man schützen will noch geben wird. Arten die vor 40 Jahren häufig waren sind heute bedroht, demnächst beschäftigen wir uns mit dem Schutz von Staren, Goldammern und Schafstelzen. Man muss schon kurz überlegen, welche Arten der agrarischen Lebensräume noch häufig sind. Die meisten der ehemals häufigen Arten sind bereits durch die Übernutzung der Landschaft verdrängt und haben kaum eine Chance auf Rückkehr.

    Das Scheitern des Greenings wird dazu führen, dass die zukünftige Nachfrage nach Agrarumweltmaßnahmen einbrechen wird und deren Wirksamkeit sich deutlich verschlechtert. Aufgrund der knappen Haushaltslage des Landes ist kaum zu erwarten, dass der Vertragsnaturschutz mit seinen Ausgleichzahlungen pro ha finanziell besser ausgestattet wird, und wenn doch, dann wird man das Budget dergestalt deckeln, so das nur wenige Flächen zum Schutz der Artenvielfalt von staatlichen Förderungen erreicht werden. Mit jedem Jahr, in dem die notwendigen Schritte zum Schutz der Artenvielfalt nicht umgesetzt werden, gehen weitere der letzten noch intakten Lebensräume mitsamt unserer Artenvielfaltsreserve verloren. Selbst die gesetzlich unter strengstem Schutz stehenden Gebiete leiden inzwischen immer mehr unter dem ungebremst stattfindenden Intensivierungstrend der Landwirtschaft. Steigende Stickstoffeinträge, steigende Sandfrachten in den Gewässern durch fehlende Bodendeckung auf den Äckern und die steigenden Belastungen durch Pflanzenschutzmittel führen zum Exitus unserer wilden Mitbewohner. Nur 1 bis 5 % der Pflanzenschutzmittel wirken auf ihren Zielorganismen, der Rest verteilt sich diffus in der Landschaft und schädigt die Ökosysteme in ihrer Gesamtheit.

    Kurzum, der Intensivierungstrend der industriellen Landwirtschaft wird mit den derzeitigen Brüsseler Plänen nicht gestoppt werden. Die Flächen, die zum Schutz unserer Biodiversitätsreserven verbleiben, sind viel zu klein. So retten wir unsere Artenvielfalt nicht in eine bessere Zeit hinein. In eine Zeit, in der ein Verantwortungsvoll handelnder Landwirte vielleicht wieder aufgrund einer breiteren ökologischen Allgemeinbildung kompetent entscheiden kann was Schaden macht und was nicht. Die Ignoranz der Agrarlobby und ihrer Profiteure steht dem entgegen. Sehenden Auges wird der Ast abgeschnitten, auf dem wir sitzen und dann noch abgestritten, dass es Bedeutung hat. Wenn man den Diskussionen von Bauernverbandsvertretern und Mitläufern folgt, könnte man glauben, dass die Natur des vorletzten Jahrhunderts immer noch als alltägliche Bedrohung wahrgenommen wird.

    Ein beherzteres Handeln ist bitter notwendig. Landwirtschaftsminister Dr. Habeck kann wahrscheinlich nicht das einzelne Pflanzenschutzmittel verbieten, aber Umweltminister Dr. Habeck könnte Regionen und Flächen ausweisen, die für unsere Biodiversitätsreserve von Bedeutung sind und per Ordnungsrecht sicher stellen, das Biodiversitätsschädigende Verfahren dort nicht zum Einsatz kommen. Dies ist die nach wie vor aktuelle Kernforderung der Petition. Ein Artenspezifischer Vertragsnaturschutz könnte dann den gestressten Lebensgemeinschaften hier wieder auf die Beine helfen und die Landwirte unterstützen, die nun Artenvielfalt aufgrund veränderter Rahmenbedingungen in Ihre Betriebsabläufe integrieren.

    Wir sind nicht alleine, Unterstützen sie auch andere Petitionen mit ähnlichem Thema.

    www.openpetition.de/petition/online/hilfe-fuer-die-honigbiene-nein-zum-bienensterben
    www.openpetition.de/petition/online/recht-auf-pestizidfreies-leben

    Kommen Sie am 19 Januar nach Berlin Hbf. zur Demo: „wir haben die Agrarindustrie satt“

    Vielen Dank
    Detlef Hack

    Den Brief von Minister Habeck können Sie auf der Internetseite des Lämmerhofes unter www.laemmerhof.de einsehen.

  • Petition in Zeichnung

    16-12-12 23:42 Uhr

    www.openpetition.de/petition/online/hilfe-fuer-die-honigbiene-nein-zum-bienensterben
    derzeit 3350 Unterschriften
    www.openpetition.de/petition/online/recht-auf-pestizidfreies-leben
    derzeit 1050 Unterschriften
    www.openpetition.de/petition/online/rettet-unsere-wildlebenden-arten
    derzeit 2200 Unterschriften

    Liebe Mitunterzeicherinnen und Mitunterzeichner,
    Die Herausforderung, die sich uns stellt, ist Öffentlichkeit herzustellen, die unsere Entscheidungsträger motiviert sich beherzter für den Artenschutz einzusetzen. Der Artenschutz hat keine Reserven mehr für Misserfolge, wenn das morgen weiterhin lebenswert bleiben soll, bedarf es heute eines Erfolges. Auf openpetition.de laufen derzeit drei Petitionen mit ähnlichen Zielen.

    Auch wenn einige Doppellunterzeichner dazwischen sein sollten, die Petitionen sind unabhängig von einander eingestellt und kommen gemeinsam locker auf 5000 bis 6000 Unterschriften.

    Alle Petitionen fordern vom Gesetzgeber, dass der hemmungslose Einsatz synthetischer Pflanzenschutz- und Düngemittel endlich gestoppt wird.

    Unsere Petition hat noch 3 Tage Laufzeit. Leiten Sie die Petition bitte noch einmal weiter, jede Unterschrift verleiht unserem Anliegen noch mal zusätzlichen Nachdruck, überproportional wirksam!

    Kommen Sie auch am 19.01.2013 nach Berlin zur Demo vor dem Kanzleramt, info unter www.wir-haben-es-satt.de.
    Verleihen Sie der Forderung nach einer anderen Landwirtschaft Nachdruck.

    Vor einer Woche wurde auf meiner Fläche mit dem Bagger ein Knick(Hecke) auf 200 m länge abgekniffen. War mein Nachbar auf seiner Neupachtfläche. Sein Betrieb wächst grad kräftig, er kennt seine Grenzen offensichtlich nicht mehr. Kein Schuld- und Verantwortungsbewusstsein, wird ja wieder grün sagt er und die Artenvielfalt ist ihm nicht so wichtig. Unerträglich, helfen Sie mit, dass derartiger Sichtweise Paroli geboten wird. Sie ist weiter verbreitet als wir glauben.

    Anbei noch einige Kommentare aus der Petition, es lohnt sich darin zu stöbern, vielen Dank dafür.

    Ihr Detlef Hack


    Die Zukunft ist biologisch oder sie ist nicht mehr.

    Ich denke, dass die Produktionsbedingungen nicht den Bauern und der Marktnachfrage überlassen werden kann, sondern durch einen klugen Geist der Nachhaltigkeit von oben her gesteuert werden muss. Deshalb ist es die Politik, die die Weichen richtig stellen muss.

    Wir sollten aufhören, uns mit zugehaltenen Augen unserer Lebensgrundlage selbst zu entziehen.

    Artenvielfalt ist Stabilität. Ökologische und Ökonomische. Wenn wir im reichen Deutschland nicht die Schöpfung vor der Zerstörung durch ökonomische Interessen einzelner schützen können, wer dann? Wir müssen es nur wollen!

    es kann doch nicht sein, dass in deutschland die arten wegsterben!!!

    Ganz besonders weil ich als Deutsche in Brasilien lebe ist mir die Vorbildfunktion Deutschlands sehr wichtig und das besonders in Ökologie und Naturschutz.

    Die Petition bringt das Problem und die grundsätzlich erforderliche Lösung für den Artenschutz auf den Punkt: es braucht großräumige, unzerschnittene, giftfreie und artgerechte Lebensräume für das gesamte Artenspektrum, um den Artenverlust tatsächlich zu stoppen.

    Die Zeit läuft dabei davon; denn verlorene Arten sind definitiv weg! Wir können es uns nicht mehr so ohne weiteres leisten, kurz gedachte "Versuchsballons" zu starten, um nach geraumer Zeit fest zu stellen, dass der gewünschte Erfolg doch aus bleibt.

    …..Doch wer sich der Natur, der Tierwelt entfremdet, dessen Herz wird hart wie Granit. Mangelnder Respekt vor allem Lebendigen, tötet letztendlich auch die Ehrfurcht vor dem Leben und Sterben der Mitmenschen. Deshalb möge sowohl der Einfluss der Natur als auch der Tierwelt wichtiger Bestandteil jeder Politik, Tradition, Erziehung und Religion sein……

    Sehr geehrter Herr Minister Dr. Habeck, lassen Sie sich durch die EEG-Profiteure, die auf Mais und Gülle aus Intensivtierhaltung setzen, nicht zum Totengräber der Artenvielfalt in Schleswig-Holstein machen


    In der Dritten Welt lebend erkenne ich erst richtig, wie wichtig es ist rechtzeitig die Artenvielfalt zu schützen. Hier sehe ich täglich, wie totes Land entsteht. Ohne Gnade für Menschen und Tiere.

    Als Imkerin erlebe ich Jahr für Jahr die Vergrößerung des Stresses, dem unsere Völker durch eine ausgeräumte Landschaft und immer mehr Pflanzenschutzmittel ausgesetzt sind.

    Als Ärztin und Ernährungswissenschaftlerin sehe ich die Entwicklung im Nahrungsmittelsektor im Sinne der Gesundheit für die Menschheit als äußerst bedenklich an

    Siehe "Stummer Frühling"

    Wir müssen unsere Bedenken zum Schutz der Artenvielfalt nachdrücklich anzeigen, damit die Politik handeln kann.

    Wie so oft sind verantwortungsvolle Konsumentscheidungen mit Preisaufschlag versehen, also versagt der Markt dabei, dem Gemeinwohl zu dienen. In einem solchen Fall ist es Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen zu verbessern.

    ich unterstütze diese Petition, weil wir da

  • Petition in Zeichnung

    05-12-12 22:21 Uhr

    Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen, Liebe Freundinnen und Freunde wilder Natur,

    die Petition ist Heute an den Umweltminister Herrn Dr. Habeck per e-Mail übersandt worden. Der Petition lag der unten stehende Text als Anschreiben zu Grunde. Im Anhang beigefügt wurde der vollständige Wortlaut der Petition, der Ihnen zugesandte Zwischenbericht und einige Kommentare zur Petition.
    Ich wünsche mir, dass gerade jetzt die Petition weiter in Schwung bleibt und täglich zahlreiche neue Unterschriften eingehen. Bitte bleiben Sie am Ball und leiten Sie die Petition möglichst zahlreich weiter.
    Danke
    Detlef Hack

    Panten, den 5.12.2012
    Sehr geehrter Herr Dr. Habeck,
    am 20.09.2012 wurde die Petition "Rettet unsere wild lebenden Arten" gestartet. Bis heute haben sich rund 1500 Menschen für mehr Artenschutz auf landwirtschaftlichen Flächen ausgesprochen.
    In der 3 monatigen Laufzeit der Petition ist es noch deutlicher geworden, dass es um den Artenschutz, gerade im landwirtschaftlichen Umfeld, noch schlechter steht als befürchtet. Lesen Sie hierzu bitte die vielen Petitionskommentare. Der Indikatorenbericht der Bundesregierung bestätigt dies eindeutig, der Erhaltungszustand der Arten verschlechtert sich weiterhin ungebremst. Insbesondere die Arten der Agrarlandschaft sind in den letzten 20 Jahren um unglaubliche 60 bis 80% zurückgegangen, weil sie aufgrund der Kompromisslosigkeit landwirtschaftlicher Flächennutzung keinen Lebensraum mehr vorfinden. Die Agrarlobby negiert diese Zusammenhänge lauthals und Äußerungen von Herrn Schwarz als BV Präsident, dass die Agrar- und Umweltpolitik „vorrangig produktive effiziente Landwirtschaft“ fördern sollte, sprechen nicht von großer Sachkunde und sind Hohn auf die fachlichen Notwendigkeiten im Naturschutz. Der Agrarlobby hier mit Pragmatismus entgegen zu kommen verwischt das Ziel die Artenvielfalt zu schützen, driftet so in Leblosigkeit ab und stürzt den Schutz wild lebender Arten in eine sich an wirtschaftlichen Interessen orientierende Beliebigkeit. Wie lange soll dem Wähler und den sich dem Artenschutz verpflichtet fühlenden Landwirten noch zugemutet werden, dass die Bauernverbandsmeinung die geltende Realität sei. Es ist unzumutbar, dass man einer Minderheit von Wählern die ungehemmte Übernutzung landwirtschaftlicher Fläche gestattet und das dann die Mehrheit der Wähler den entstandenen Schaden durch teure, ineffiziente Naturschutzmaßnahmen gegen finanzieren soll. Der fortschreitende Artenschwund ist so nicht zu stoppen!
    Dieses nun über drei Jahrzehnte stattfindende Zögern im Artenschutz zwingt alle am politischen Entscheidungsprozess beteiligten Akteure zum sofortigen Erfolg, wenn es ihnen mit dem Schutz unserer wild lebenden Arten in lebendigen Landschaften weiterhin ernst ist.
    Die Petition hat aufgezeigt, dass der sehr komplexe Zusammenhang "Naturschutz und Landwirtschaft" und "wie erhalte ich die Artenvielfalt in diesem Spannungsfeld", bundesweit kommunizierbar ist. Ich freue mich sehr darüber, dass auch etliche Berufskollegen mitunterschrieben haben. Somit stimme ich Ihnen zu, wie Sie in Bad Oldesloe vor dem landwirtschaftlichen Verein Mölln formuliert haben, dass die Landwirtschaft kein homogener Block mehr ist, wie vor 50 Jahren. Es spricht also sehr viel dafür und lässt es machbar erscheinen, die Landwirtschaft dergestalt zu modernisieren, das aus heutigem Handeln ein Erhalt der Artenvielfalt für morgen möglich ist. Es gibt sie, die Landwirte, die mit Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein Ihnen bei der Erreichung der in Göteborg 2001 formulierten Ziele helfen können. Gestalten Sie die Rahmenbedingungen so, dass diese Landwirte eine Chance bekommen. Das Verfehlen der Biodiversitätziele, so wie es 2010 passiert ist, darf sich nicht 2020 noch mal wiederholen. Dies wird aber der Fall sein, wenn das Natura 2000 Netzwerk den produzierenden Landwirt über den ungebremst stattfindenden Segregationsprozess, hier Landwirtschaft-dort ein wenig Naturschutz, weiterhin ausklammert. Lassen Sie es nicht gelten wenn behauptet wird, das die Forderungen zum Artenschutz an der Realität vorbei gehen, immer wenn Sie das hören, sollten Sie ganz vorsichtig sein, gemeint ist: "Ihr seit uns im Wege, denn jetzt können wir grad ordentlich Profit machen."
    Ich bitte Sie darum, auf der Seite der Petition unter: www.openpetition.de/petition/online/rettet-unsere-wildlebenden-arten (dort ist ein link für Sie vorgesehen) Stellung zu beziehen. Auch würde ich mich darüber freuen, wenn sie meine Einladung zu einem Besuch der "wildesten Höfe im Lauenburgischem" annehmen. Zudem bitte ich um ein Gespräch mit Ihnen im Ministerium, an dem ich auch die Unterschriftenlisten übergeben würde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Detlef Hack

  • Zweiter Eintrag Zwischenbericht "Rettet unsere wild lebenden Arten"

    22-11-12 09:41 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen liebe Unterstützer,
    mein letzter Blog Eintrag der ihnen als Zwischenbericht der Petition zuging, ist nicht vollständig wiedergeben worden, da der Eintrag leider etwas mehr als 5000 Zeichen hatte. Durch das mitzählen der Leerzeichen wurde der letzte Absatz nicht veröffentlicht. Sorry dafür.

    Von daher hier die stark gekürzte Version meines Beitrages. Die komplette Fassung des Textes können Sie auf der Internetseite des Lämmerhofes nachlesen. www.laemmerhof.de

    Zwischenbericht der Petition "Rettet unsere wild lebenden Arten"

    Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen, Liebe Freundinnen und Freunde wilder Natur,
    die Petition hat jetzt mehr als 700 Unterschriften und wird demnächst an den Umweltminister Herrn Dr. Habeck übergeben. Mein herzlicher Dank geht an alle, die unterzeichnet und zur Verbreitung der Petition beigetragen haben. Ich möchte Sie motivieren weiterhin zur Verbreitung der Petition beizutragen. Hier einige Argumente dazu:

    Die Agrarlobby verwässert gegenwärtig die ökologischen Ziele der EU, keine Pflicht zur Nachhaltigkeit!

    Es steht um die Artenvielfalt noch schlechter als ohnehin schon befürchtet. Der Verlust an Umweltqualitäten und damit einhergehend das Artensterben werden von der Politik nach wie vor totgeschwiegen. Der Wachstumskurs der intensiv-konventionellen Landwirtschaft ist derzeit die Methode, wodurch die Artenvielfalt am sichersten vernichtet wird. Es wird schlichtweg ignoriert, dass die Artenvielfalt der Indikator ist, an dem sich die Nachhaltigkeit menschlichen Handelns am besten ablesen lässt. Das Ziel, die Situation für unsere „wilden Mitbewohner“ über ein EU weites „Greening“ der Agrarprämien zu verbessern, wird von der Politik und der Agrarlobby gerade demontiert. Von daher ist es sehr wichtig, dass noch mal zusätzlicher Schwung in die Petition kommt. Ich wünsche mir jeden Tag weitere Unterschriften, damit besser erkennbar wird, dass die Politik für den Schutz der Artenvielfalt mehr Einsatz bringen muss. Es geht um viel mehr, als den Erhalt einzelner Arten in der Landschaft. Die Zukunft steht auf dem Spiel.

    Veränderungen sind von heute auf morgen machbar

    Die Petition ist - realpolitisch betrachtet - sofort umsetzbar und entspricht den geltenden Beschlüssen, das Vorkommen wild lebender Arten bis spätestens 2020 ausreichend geschützt zu haben. Zu meinen, es geht mit weniger Einsatz und zudem noch auf freiwilliger Basis, ist Augenwischerei. Die 30-jährige Geschichte des freiwilligen, staatlichen Vertragsnaturschutzes hat zu wenige Erfolge hervorgebracht. Die Artenvielfalt befindet sich weiterhin in einem sich beschleunigendem abnehmenden Trend. Es besteht ein Rechtsanspruch der Bürger darauf, dass die Subventionen nicht per se Natur zerstören. Wir haben ein Anrecht darauf, dass unsere Lebensmittel aus intakten Landschaften stammen, in der auch die Lebensräume samt ihrer darin vorkommenden Lebewesen ausreichend geschützt werden. Auch ist es nicht länger vertretbar, das der Landwirt, der rücksichtsvoll mit der Natur wirtschaftet, seinen Mehraufwand nur über das Einpreisen seiner besonderen Leistungen in seine Produktpreise realisieren kann. Dies ist auch aus Verbrauchersicht unsozial, da nachhaltige Produkte übermäßig belastet werden. Der Erhalt der Natur darf nicht weiter den ausschließlich wirtschaftlichen Interessen Einzelner untergeordnet werden.
    Es geht um den Schutz der Artenvielfalt um ihrer selbst willen und für die Zukunft unserer Kinder.

    Vielen Dank für Ihr Engagement
    Bitte helfen Sie mit, die Petition weiter zu verbreiten, die Zeit drängt.
    Ihr
    Detlef Hack

  • Petition in Zeichnung

    20-11-12 20:46 Uhr

    Zwischenbericht der Petition "Rettet unsere wild lebenden Arten"

    Liebe Mitstreiter, Liebe Freunde wilder Natur,
    die Petition hat jetzt, incl. der auf Papier gegebenen Unterschriften, mehr als 700 Unterzeichner und wird demnächst an den Umweltminister Herrn Dr. Habeck übergeben. Mein herzlicher Dank geht an alle, die unterzeichnet und zur Verbreitung der Petition beigetragen haben.

    Die Agrarlobby verwässert gegenwärtig die ökologischen Ziele der EU, keine Pflicht zur Nachhaltigkeit!

    Es steht um die Artenvielfalt noch schlechter als ohnehin schon befürchtet. Der Verlust an Umweltqualitäten und damit einhergehend das Artensterben werden von der Politik nach wie vor totgeschwiegen. Der Wachstumskurs der intensiv-konventionellen Landwirtschaft ist derzeit die Methode, wodurch die Artenvielfalt am sichersten vernichtet wird. Es wird schlichtweg ignoriert, dass die Artenvielfalt der Indikator ist, an dem sich die Nachhaltigkeit menschlichen Handelns am besten ablesen lässt. Das Ziel, die Situation für unsere „wilden Mitbewohner“ über ein EU weites „Greening“ der Agrarprämien zu verbessern, wird von der Politik und der Agrarlobby gerade demontiert. Von daher ist es sehr wichtig, dass noch mal zusätzlicher Schwung in die Petition kommt. Ich wünsche mir jeden Tag weitere Unterschriften, damit besser erkennbar wird, dass die Politik für den Schutz der Artenvielfalt mehr Einsatz bringen muss. Es geht um viel mehr, als den Erhalt einzelner Arten in der Landschaft. Die Zukunft steht auf dem Spiel.

    Artenvielfalt sichern heißt Verantwortung übernehmen

    Die Landwirtschaft ist der Hauptverursacher des Artensterbens in unseren Breiten. Wirklich nachhaltige Landwirtschaft hat nichts mit einer nur auf Profit setzenden und sich nur synthetischer Hilfsmittel bedienenden konventionellen Wachstumslandwirtschaft zu tun. Die Integration von Landwirtschaft und Naturschutz ist ein wesentliches Ziel der Petition. Es geht darum Verantwortung zu übernehmen und die Landschaftsbereiche vor dem jetzt stattfindenden neuen Zugriff der Agrarindustrie genau dort zu schützen, wo noch etwas zu retten ist. So ist es die logische Konsequenz, in diesen gut definierbaren Kulissen mit Ordnungsrecht den Schutz der Landschaft abzusichern, damit die Kulturlandschaft nicht weiter ausgeräumt wird und in monotone Uniformität abdriftet.

    Mehr Felder für die Artenvielfalt

    Wenn es so weitergeht, wird auch mein Hof zu einer Insel, die den Widrigkeiten einer mit Chemie und Stickstoffdünger überfrachteten Landschaft schutzlos ausgeliefert ist und so zukünftig maximal den Charakter eines Wildparks oder Bauernhofmuseums haben wird. Wir brauchen mehr Felder für die Artenvielfalt, mindestens sollten die 20 % der Agrarlandschaft vital gehalten werden, in der noch die letzten unserer wilden Mitbewohner vorkommen. Es ist vielleicht die letzte Chance, die natürliche Artenvielfalt unserer Landschaft zu sichern, damit ein Neuanfang hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und Lebensweise überhaupt möglich bleibt.

    Die Agrarprämien gerechter zu verteilen ist machbar

    Die industrielle Landwirtschaft wird mit so unglaublich hohen Geldsummen subventioniert, dass durch Umschichtung der Prämien ein gerechter Ausgleich für Bauern, die naturschonend wirtschaften, leicht möglich ist. Die derzeitige Subventionspraxis führt zur Zweckentfremdung von Steuermitteln, die eigentlich der Honorierung von Allgemeinwohlleistungen dienen sollten, hin zu einer Landwirtschaft, die auf Wachstum und Intensivierung setzt. Es ist eine Frage des politischen Willens, die wichtigsten 20 % der noch artenreichen und ökologisch wertvollen landwirtschaftlichen Fläche für die Artenvielfalt vorzuhalten. Mit Änderung der Rahmenbedingungen würde sich hier ganz schnell eine Landwirtschaft einstellen, die den Erhalt der Artenvielfalt in ihre betrieblichen Ziele integriert. Von diesen Keimzellen der Landschaft ausgehend könnte eine Wieder-besiedlung der derzeit schon an Artenvielfalt verarmten Landschaftsbereiche ermöglicht werden.

    Veränderungen sind von heute auf morgen machbar

    Die Petition ist - realpolitisch betrachtet - sofort umsetzbar und entspricht den geltenden Beschlüssen, das Vorkommen wild lebender Arten bis spätestens 2020 ausreichend geschützt zu haben. Zu meinen, es geht mit weniger Einsatz und zudem noch auf freiwilliger Basis, ist Augenwischerei. Die 30-jährige Geschichte des freiwilligen, staatlichen Vertragsnaturschutzes hat zu wenige Erfolge hervorgebracht. Die Artenvielfalt befindet sich weiterhin in einem sich beschleunigendem abnehmenden Trend. Es besteht ein Rechtsanspruch der Bürger darauf, dass die Subventionen nicht per se Natur zerstören. Wir haben ein Anrecht darauf, dass unsere Lebensmittel aus intakten Land-schaften stammen, in der auch die Lebensräume samt ihrer darin vorkommenden Lebewesen ausreichend geschützt werden. Auch ist es nicht länger vertretbar, das der Landwirt, der rücksichtsvoll mit der Natur wirtschaftet, seinen Mehraufwand nur übe