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Änderungen an der Petition
on 26 Jul 2026 -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vorab eine erfreuliche Nachricht: Wir stehen kurz davor, die Marke von 1.500 Unterschriften zu knacken! Sobald wir auch dieses Ziel erreicht haben, werden wir es auf 2.000 hochsetzen.
Auch diese Unterstützung hat dazu geführt, dass der Gemeinderat der Gemeinde Wald am 24. Juli 2026 einstimmig beschlossen hat, das gemeindliche Einvernehmen (§ 36 BauGB) für das Vorranggebiet WEA-437-025 „Wald“ zu versagen und einen Normenkontrollantrag (§ 47 VwGO) beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim einzureichen!
Dieser Beschluss legt den Finger in eine offene Wunde der Verbandsplanung: den unübersehbaren Doppelstandard des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO). Während der Verband bei anderen Kommunen (wie Argenbühl-Ratzenried oder Meßkirch-Leibertingen) präzise Messungen der Gemeinden zur Windarmut mit der Begründung, man nutze ausschließlich den offiziellen Windatlas der LUBW, zurückwies, wich er im Vorranggebiet Wald eigenmächtig vom Windatlas nach unten ab, um eine windarme Fläche auf Krampf zugunsten eines renditegetrieben Investors im Plan zu halten. Das ist unseres Erachtens ein schwerer Abwägungsfehler!
Der hinkende Röschenwald-Vergleich des Verbandsdirektors
Als Reaktion auf den Walder Beschluss äußerte sich Verbandsdirektor Wolfgang Heine im Südkurier und verteidigte die Ungleichbehandlung mit dem Verweis auf den Windpark „Röschenwald“. Dieser Vergleich hinkt jedoch gleich doppelt:- Fehlende Daten: Die Anlagen im Röschenwald sind erst seit März 2026 in Betrieb – es existieren folglich noch gar keine echten Ertragsdaten aus dem laufenden Betrieb.
- Andere Rechtslage: In Röschenwald lag bereits eine konkrete Genehmigung vor. In Wald hingegen weicht der Verband rein auf Basis von Angaben eines Projektierers vom offiziellen Windatlas ab.
Dem Regionalverband lag kein Windgutachten vor
Auf unsere Nachfrage musste Verbandsdirektor Heine zugeben: Dem RVBO lag im Planungsverfahren gar kein prüffähiges Windgutachten nach der Technischen Richtlinie 6 (TR 6) vor! Der Verband hat uns bestätigt, dass ihm lediglich eine fünfseitige „Ertragsabschätzung“ im Auftrag des Projektierers Alterric vorlag (dieses Dokument wird in den Unterlagen als "Windgutachten" bezeichnet und kann mit anderen Dokumenten hier abgerufen werden). Eine unabhängige behördliche Prüfung der Berechnungen oder zugrundeliegen Annahmen hat demnach nie stattgefunden und kann auch nicht erfolgen, da Alterric das Gutachten nicht herausgeben möchte.Es ist völlig undurchsichtig, welche Prämissen den Zahlen überhaupt zugrunde liegen. Bereits diese fünfseitige Abschätzung offenbart jedoch einen gravierenden Mangel: Sechs der herangezogenen Messorte befinden sich weit außerhalb des Vorranggebiets (teils bis zu 5 km von den geplanten Anlagen entfernt). Das legt den Verdacht nahe, dass das Gutachten nicht entsprechend den Vorgaben der TR 6 erstellt wurde und einer unabhängigen Überprüfung nicht standhalten würde.
Fehlende Transparenz im Anhörungsverfahren
Auffällig ist zudem: Die fünfseitige Ertragsabschätzung trägt das Datum vom 6. November 2023. Die erste offizielle Beteiligung der Öffentlichkeit (1. Offenlage) begann jedoch erst am 29. Januar 2024. Das Dokument lag dem Regionalverband also vermutlich bereits vor Beginn dieser Anhörung vor, wurde es den Bürgern und der Öffentlichkeit allerdings nicht zugänglich gemacht. Nachfragen von Bürgern hinsichtlich des Windgutachtens bügelte der Verband einfach unter Verweis auf seinen Beurteilungsspielraum ab. Das ist unseres Erachtens ein klarer Verfahrensfehler.Akteneinsicht gefordert
Um diese Mängel zu dokumentieren, haben wir den Verbandsdirektor aufgefordert, uns Einsicht in die gesamte Behördenkommunikation (E-Mails, Aktenvermerke, Protokolle) zwischen dem RVBO und den Firmen Alterric, WKBO sowie RSC zu gewähren.Wie ihr uns weiter helfen könnt
Teilt gerne dieses Update in euren Netzwerken, sprecht mit euren Nachbarn und zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Wald, Sauldorf und Umgebung geschlossen hinter dem Beschluss des Walder Gemeinderats stehen! Ermutigt auch die Gemeinderäte in Sauldorf, diesem vorbildlichen Schritt zu folgen.Wir arbeiten derzeit an einer Webseite und werden euch informieren, sobald sie online geht.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
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Unsinnige Windräder die so wunderbar gewachsenen Lebensraum zerstören?
Kein Wind, keine Bewegung keine vernünftige Alternative für Stromerzeugung, sondern wohl eher ein subventioniertes Projekt ohne Sinn und Verstand.
Nein danke.