Region: Wald

Schutz von Natur & Artenvielfalt statt ökologisch widersinnigem Windpark in Wald

Petition is addressed to
Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Landratsamt Sigmaringen (Untere Immissionsschutzbehörde), Gemeinderat der Gemeinde Wald

1,187 Signatures

79 %
1,500 for collection target

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  1. Launched 25/06/2026
  2. Time remaining > 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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News

07/13/2026, 11:52

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir haben die magische Grenze geknackt: 1.000 Unterschriften! Das ist ein absolut großartiger Meilenstein und ein unüberhörbares Signal an die Politik, das Landratsamt und die Projektierer. Ein riesiges Dankeschön an jede(n) Einzelne(n) von euch für diese überwältigende Unterstützung!

Neues Ziel: 1.500 Unterschriften für noch mehr Druck

Weil der Zuspruch so enorm ist und wir den Druck auf die Entscheidungsträger weiter maximieren wollen, haben wir das Ziel jetzt auf 1.500 Unterschriften hochgesetzt. Je mehr wir sind, desto schwerer fällt es den Verantwortlichen, unsere sachlichen und juristischen Argumente einfach zu ignorieren.

Bitte helft weiterhin mit!

Die Dynamik ist auf unserer Seite, lasst sie uns nutzen! Bitte teilt den Link zur Petition weiterhin kräftig in euren WhatsApp-Gruppen, im Status und in den sozialen Medien. Sprecht mit Nachbarn und Freunden.

Gemeinsam zeigen wir, dass man über die Köpfe der Bürger hinweg keine Fakten schaffen kann!

Mit motivierten Grüßen,
Paul Güntner


07/10/2026, 04:02

Kleinere kosmetische Änderungen des Textes und des Titels sowie Korrektur von kleineren Tippfehlern.


Neuer Titel: Schutz von Natur & ArtenschutzArtenvielfalt statt ökologisch widersinnigem Windpark in Wald

Neuer Petitionstext:

Wir fordern den sofortigen und endgültigen Stopp des geplanten Projekts „Windpark Wald 1 + 2“ (Projektierer: Alterric / WKBO). Das Vorhaben ist ökologisch verheerend und ökonomisch widersinnig.

Wir fordern den Projektausstieg aus folgenden Gründen:

  • Keine Rodung von gesundem Wald: Der geplante Kahlschlag von rund neun Fußballfeldern (laut Information des Projektierers) intaktem Wald muss verhindert werden. Laut Information des Projektierers sind es rund neun Fußballfelder, in der Realität dürfte es deutlich mehr sein.
  • Schutz des offiziellen Schonwaldes: Unmittelbar neben dem geplanten Windpark grenzt ein offiziell von der Forstdirektion Tübingen anerkannter, geschützter Schonwald. In diesem sensiblen Schutzraum befinden sich nicht nur drei Biotope, er beheimatet auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Dies darf nicht durch den Bau und Betrieb von 250ca. 270 Meter hohen Windkraftanlagen gefährdet werden.
  • Lebensraumgarantie für bedrohte Arten: Der Wald darf nicht als Lebensstätte streng geschützter Arten geopfert werden. Wir fordern den strikten Schutz der heimischen Vorkommen von Rotmilan, Schwarzstorch, Weißstorch, Mäusebussard und zahlreichen geschützten Fledermausarten.
  • Stopp von Subventionsgräbern ohne Wind: Wir fordern das Landratsamt auf, die Genehmigung für ein Projekt zu versagen, das laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg, siehe Planungsunterlagen) in einem Schwachwindgebiet liegt und sich wirtschaftlich und ökologisch niemals amortisieren kann. Ökonomisch falsche Subventionsanreize dürfen nicht dazu führen, dass gesunder Wald und ganze Dorfer für reine Renditeobjekte Einzelner (nämlich der beteiligten Großkonzerne und des Fürsten) geopfert werden.
  • Intransparenz des Projektierers: Der Projektierer Alterric (der zur Hälfte dem ENERCON Konzern und der EWE AG gehört), wollte auf der Informationsveranstaltung am 22.6.2026 keine Fragen beantworten (wir waren selbst anwesend). Die Gutachten zum Artenschutz, zu den Schatten- und Schallimmissionen und insbesondere das Windgutachten, das dem offiziellen Windatlas widerspricht, möchten die Projektierer nicht herausgeben. Das spricht für ein unseriöses und rein renditegetriebenes Vorgehen. Wenn alles "wasserdicht" wäre, hätten die Projektierer kein Problem mit der Veröffentlichung.


Neue Begründung:

Diese Petition ist die Notbremse gegen ein absurdes Großprojekt, das den Klimaschutz ad absurdum führt: Hier soll gesunder, lebendiger Wald gerodet werden, um Industrieanlagen in ein Gebiet zu bauen, in dem schlicht kaum Wind weht. Das ist nicht nur ökologisch verheerend, sondern macht ausauch wirtschaftlichgesamtwirtschaftlich keinen Sinn. Es soll aus reiner Profitgier zu Lasten der Bürger gebaut werden, kostetkoste es was es wolle.

Darum ist Ihr Mitzeichnen jetzt wichtig:

  • Der Hauptgrund: Ökonomischer und ökologischer Subventionsirrsinn. Laut den offiziellen Windmessungen des Landeswindatlasses gibt es auf den geplanten Flächen zu wenig Wind für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb. Das Projekt trägt somit nicht oder nur sehr wenig zur Energiewende bei. Dass es dennoch durchgedrückt werden soll, liegt einzig an ökonomisch fehllenkenden Subventionen, die es dem Investor und dem Fürsten ermöglichen, auf Kosten der Allgemeinheit Kasse zu machen, während das Risiko auf unsere Region abgewälzt wird. Wir sagen Nein zu Industrieanlagen, die nur auf dem Papier und durch Subventionen existieren!
  • Zerstörung von gesundem Wald direkt am Schonwald. Für Fundamente, Wege und Kranstellflächen sollen ca. 11 Fußballfelder Wald einbetoniert werden. Direkt neben dem Park liegt ein offiziell ausgewiesener Schonwald, der seltene Waldgesellschaften und Biotope für die Zukunft bewahren soll. Es ist ein unerträglicher Widerspruch, direkt an der Grenze dieses Schutzraumes einen tonnenschweren Industriepark in den Waldboden zu rammen.
  • Todeszone für geschützte Arten. Der Wald ist ein hochkomplexes Refugium, in dem geschützte Vögel wie Rotmilan, Mäusebussard sowie seltene Schwarz- und Weißstörche jagen und brüten. In den alten Baumbeständen leben zudem diverse Fledermauspopulationen. Der Bau dieser 250270 Meter hohen Rotoren direkt in ihren Flug- und Jagdkorridoren macht das gesamte Waldgebiet zu einer tödlichen Falle für die Tierwelt.
  • Gemeinsam stark gegen die Verschleierung. Das Projekt wird mit aller Macht und maximaler Intransparenz vorangetrieben. Ein privates Gutachten des profitierenden GrundbesitzersProjektierers (Fürst von Hohenzollern),(Alterric), das die Windarmut plötzlich wegrechnet, wird vor den Bürgern geheim gehalten. Warum wohl? Nach unseren Information wurden die Windmessungen für das Gutachten in einer Windschneise Richtung Meßkirch (etwa vier Kilometer vom geplanten Windparks entfernt!) vorgenommen. Dies widerspricht der Technischen Richtlinie Teil 6 (TR 6), die fordert, dass die herangezogenen Daten repräsentativ für den exakten Anlagenstandort sein müssen. Auch Schall- und Schattengutachten bleiben geheim, obwohl sich die Annahmen der Betreiber nach Inbetriebnahme oft als falsch erweisen. In Beiereck (bekannt u.a. aus Tagesschau und SWR) denken etwa 50% der Bürger wegen des Lärms über einen Wegzug nach.

Was wir tun können: Unser Widerstand ist der entscheidende Risikofaktor

Da die Gesetze massiv verschärft wurden, kann man Windparks rein juristisch kaum noch verhindern. Die einzige harte rechtliche Angriffsfläche, die vor Gericht wirklich Bestand hat, ist das gezielte Anfechten der fehlerhaften Gutachten.

Doch unser organisierter Bürgerprotest über diese Petition hat noch eine ganz andere, im Hintergrund extrem mächtige Wirkung:

  • Verzögerung vernichtet die Rendite. Bei solchen Projekten gilt: Zeit ist Geld. Jeder Monat Verzögerung durch unseren Protest kostet den Betreiber Geld. Verpassen sie das Rodungsfenster im Winter, verliert der Investor ein ganzes Jahr und die Kalkulation wackelt.
  • Die finanzierenden Banken schauen genau hin: Ein solches Millionenprojekt hängt immens an der Finanzierung durch Banken. Bevor eine Bank Kredite freigibt, prüft deren Risikoabteilung das Projekt auf Herz und Nieren. Wenn eine Bank sieht, dass ein Windpark in einem windarmen Gebiet geplant ist, auf heftigen und lückenlosen Widerstand der Bevölkerung stößt und mit rechtlich wackeligen Gutachten arbeitet, steigen die Finanzierungsrisiken drastisch.

Unser Ziel: Das Projekt „unfinanzierbar“ machen! Wenn das Risiko für die Banken zu groß wird, ziehen die Geldgeber den Stecker. Ohne Millionen-Kredite der Banken bricht das Projekt des Investors wie ein Kartenhaus zusammen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer: Wie ein SWR-Bericht am Beispiel Windpark Rammert zeigt, gehen Projekte in Schwachwindgebieten bei den EEG-Ausschreibungen oft leer aus und rentieren sich dann häufig nicht mehr. Genau dieses wirtschaftliche Risiko droht auch hier: Wenn wir das Verfahren durch unseren Widerstand lang genug verzögern, wird das Projekt für Betreiber und Banken finanziell unkalkulierbar.

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie nicht nur Ihren Unmut, sondern Sie sorgen für die nötige Öffentlichkeit, die dieses Projekt für Investoren und Banken zu einem unkalkulierbaren, unrentablen Risiko macht. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich dieses Subventionsgrab für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr lohnt!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 817


07/07/2026, 07:13

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

innerhalb von nur fünf Tagen haben wir unser Ziel von 500 Unterschriften erreicht! Ein riesiges Dankeschön für eure großartige Unterstützung. Um den politischen Druck maximal zu erhöhen, haben wir uns entschlossen, das Ziel auf 1.000 Unterschriften zu erhöhen. Also verbreitet die Petition bitte weiter!

Kurzzeitig wurde unsere Petition durch gezielte Meldungen blockiert. Inzwischen ist die Petition aber wieder freigeschaltet. Das das zeigt uns aber deutlich: Wir treffen einen wunden Punkt!

Das Landratsamt hat uns nach unserem Antrag die offiziellen Schall- und Schattenwurfgutachten sowie die Unterlagen zum Artenschutz übersandt! Einzig das Windgutachten fehlt noch. Zudem wurden uns weitere brisante Hinweise zugetragen. Dazu im Einzelnen:

1. Was uns bei der Informationsveranstaltung verschwiegen wurde
Der geplante Windpark mit neun ca. 270 Meter hohen Windrädern hat gigantische, industrielle Ausmaße. Uns haben dazu folgende Hinweise erreicht:

  • Uns liegen ernstzunehmende Hinweise vor, wonach die zu rodende Waldfläche für das Gesamtprojekt insgesamt etwa 90 Hektar betragen könnte. Das wäre mehr als ein Drittel des als Vorranggebiet ausgewiesenen Waldes und 20-mal mehr als in der Informationsveranstaltung suggeriert!
  • Allein für ein einziges Fundament sollen etwa 350 Lkw mit Beton durch unsere Dörfer rollen.
  • Nach uns vorliegenden Informationen soll an der Straße zwischen Rengetsweiler und Walbertsweiler Umspannwerk mit ca. 2.500 m² Fläche entstehen. Einzelnen Bürgern wurde auf der Informationsveranstaltung erzählt, dass hier das Isoliergas SF6 (das klimaschädlichste Gas überhaupt - 24.000-mal klimaschädlicher als CO₂!) eingesetzt wird, das eigentlich seit Anfang 2026 verboten ist. Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen des Umweltbundesamtes ist die Dunkelziffer von Gas-Lecks mit SF6 in der Realität deutlich höher als bisher angenommen.

2. Erste Auswertung der Unterlagen des Landratsamtes
Unsere erste Durchsicht der vom Landratsamt erhaltenen Dokumente enthüllt Unfassbares:

  • Lärm: Im Wohngebiet „Im Riedle 2“ sowie weiteren Orten am südlichen und westlichen Rand der Ortschaften Walbertsweiler und Wald wird der Nacht-Grenzwert von 40 dB(A) mit teils mehr als 43 dB(A) deutlich überschritten. Die Gutachter rechnen dies nur deshalb schön, weil sie die zuerst geplanten Anlagen (Wald 1) als „Vorbelastung“ definieren. So wird die zusätzliche Belastung durch Wald 2 als „irrelevant“ eingestuft. Das ist eine absolute Frechheit und rechtlich höchst fragwürdig!
  • Schattenwurf: Die theoretische Belastung im Riedle und an insgesamt 93 von 107 untersuchten Orten ist mit bis zu 135 Stunden pro Jahr extrem hoch. Dass die Grenzwerte von 30 Stunden eingehalten werden, hängt einzig an einer Abschaltautomatik. Ohne diese Technik wäre ein gesundes Wohnen dort unmöglich. Ob sie wirklich zuverlässig funktioniert, weiß niemand.
  • Artenschutz: Die Gutachter geben selbst zu, dass für einzelne Anlagen ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan besteht. Sie steht viel zu nah am Waldrand und an wichtigen Flugkorridoren. Zudem basiert die gesamte artenschutzrechtliche Bewertung teilweise auf völlig veralteten Daten. So wird die Rote Liste für Fledermäuse in den Gutachten als „total veraltet“ bezeichnet, da sie noch auf Daten der 1990er Jahre beruht. Auch Einschätzungen zum Rotmilan wurden seit 10 Jahren nicht aktualisiert.

3. Die juristischen Ansatzpunkte

  • Hebel 1 (Gemeinde): Der Gemeinderat kann das Einvernehmen verweigern (§ 36 BauGB), dessen Erteilung demnächst ansteht. Zudem hat die Gemeinde Wald bis Ende Januar 2027 Zeit, den am 26. Januar 2026 in Kraft getretenen Teilregionalplan per Normenkontrollantrag (§ 47 VwGO) gerichtlich zu kippen. Ein zentraler Ansatzpunkt ist hier das mangelhafte Windgutachten: Dieses stammt laut Planungsunterlagen von einem privaten Projektierer, weshalb sich der Verdacht aufdrängt, dass es der jetzige Betreiber selbst war, um das eigentlich ungeeignete Gebiet durchzuboxen. Bricht dieses Gutachten weg, bricht die Planung zusammen.
  • Hebel 2 (Bürger): Bei Genehmigung können Betroffene Widerspruch und Anfechtungsklage erheben. Per Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht werden wir einen sofortigen Baustopp anstreben.

4. Widerstand & Aufruf
Wir maximieren den Druck auf Politik, Landratsamt und Banken. Die vorliegenden Gutachten prüfen wir bereits, das noch fehlende Windgutachten fordern wir weiter ein. Dazu gründen wir eine Bürgerinitiative. So könnt ihr uns helfen:

  1. Webseite (Dringend): Wer kann uns zeitnah eine unabhängige Webseite erstellen? Bitte schnell melden!
  2. Aktiv werden: Ob Organisation, Flyer verteilen oder Fachwissen (Artenschutz, Schall, Schatten, etc.) – wir brauchen jede helfende Hand.
  3. Hinweise: Über zweckdienliche Hinweise und Daten freuen wir uns und werden diese auf Wunsch auch absolut vertraulich behandeln.

Bitte teilt diese Petition weiter. Jede Unterschrift stärkt unsere Position!

Mit motivierten Grüßen,
Paul Güntner


07/07/2026, 03:55

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


07/06/2026, 05:51

Mehr Quellen gesetzt und einzelne Passagen angepasst.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern den sofortigen und endgültigen Stopp des geplanten Projekts „Windpark Wald 1 + 2“ (Projektierer: Alterric / WKBO). Das Vorhaben ist ökologisch verheerend und ökonomisch widersinnig.

Wir fordern den Projektausstieg aus folgenden Gründen:

  • Keine Rodung von gesundem Wald: Der geplante Kahlschlag von rund 11neun Fußballfeldern (laut Information des Projektierers) intaktem Binnenwald zur Errichtung von IndustrieanlagenWald muss verhindert werden.
  • Schutz des offiziellen Schonwaldes: Unmittelbar neben dem geplanten Windpark grenzt ein offiziell von der Forstdirektion Tübingen anerkannter, geschützter Schonwald. In diesem sensiblen Schutzraum befinden sich nicht nur drei Biotope, er beheimatet auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Dies darf nicht durch den Bau und Betrieb von 250 Meter hohen Windkraftanlagen gefährdet werden.
  • Lebensraumgarantie für bedrohte Arten: Der Wald darf nicht als Lebensstätte streng geschützter Arten geopfert werden. Wir fordern den strikten Schutz der heimischen Vorkommen von Rotmilan, Schwarzstorch, Weißstorch, Mäusebussard und zahlreichen geschützten Fledermausarten.
  • Stopp von Subventionsgräbern ohne Wind: Wir fordern das Landratsamt auf, die Genehmigung für ein Projekt zu versagen, das laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg)Baden-Württemberg, siehe Planungsunterlagen) in einem Schwachwindgebiet liegt und sich wirtschaftlich und ökologisch niemals amortisieren kann. Ökonomisch falsche Subventionsanreize dürfen nicht dazu führen, dass gesunder Wald und ganze Dorfer für reine Renditeobjekte Einzelner (nämlich der beteiligten Großkonzerne und des Fürsten) geopfert werden.
  • Intransparenz des Projektierers: Der Projektierer Alterric (der zur Hälfte dem ENERCON Konzern und der EWE AG gehört), wollte auf der Informationsveranstaltung am 22.6.2026 keine Fragen beantworten (wir waren selbst anwesend). Die Gutachten zum Artenschutz, zu den Schatten- und Schallimmissionen und insbesondere das Windgutachten, das dem offiziellen Windatlas widerspricht, möchten die Projektierer nicht herausgeben. Das spricht für ein unseriöses und rein renditegetriebenes Vorgehen. Wenn alles "wasserdicht" wäre, hätten die Projektierer kein Problem mit der Veröffentlichung.


Neue Begründung:

Diese Petition ist die Notbremse gegen ein absurdes Großprojekt, das den Klimaschutz ad absurdum führt: Hier soll gesunder, lebendiger Wald gerodet werden, um Industrieanlagen in ein Gebiet zu bauen, in dem schlicht kaum Wind weht. Das ist nicht nur ökologisch verheerend, sondern macht aus wirtschaftlich keinen Sinn. Es soll aus reiner Profitgier gebaut werden, kostet es was es wolle.

Darum ist Ihr Mitzeichnen jetzt wichtig:

  • Der Hauptgrund: Ökonomischer und ökologischer Subventionsirrsinn. Laut den offiziellen Windmessungen des Landeswindatlasses gibt es auf den geplanten Flächen zu wenig Wind für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb. Das Projekt trägt somit nicht zur Energiewende bei. Dass es dennoch durchgedrückt werden soll, liegt einzig an ökonomisch fehllenkenden Subventionen, die es dem Investor und dem Fürsten ermöglichen, auf Kosten der Allgemeinheit Kasse zu machen, während das Risiko auf unsere Region abgewälzt wird. Gewerbesteuer-Mehreinnahmen wird es keine geben, da Großkonzerne die Windparks gezielt arm rechnen. Wir sagen Nein zu Industrieanlagen, die nur auf dem Papier und durch Subventionen existieren!
  • Zerstörung von gesundem Wald direkt am Schonwald. Für Fundamente, Wege und Kranstellflächen sollen ca. 11 Fußballfelder Wald einbetoniert werden. Direkt neben dem Park liegt ein offiziell ausgewiesener Schonwald, der seltene Waldgesellschaften und Biotope für die Zukunft bewahren soll. Es ist ein unerträglicher Widerspruch, direkt an der Grenze dieses Schutzraumes einen tonnenschweren Industriepark in den Waldboden zu rammen.
  • Todeszone für geschützte Arten. Der Wald ist ein hochkomplexes Refugium, in dem geschützte Vögel wie Rotmilan, Mäusebussard sowie seltene Schwarz- und Weißstörche jagen und brüten. In den alten Baumbeständen leben zudem diverse Fledermauspopulationen. Der Bau dieser 250 Meter hohen Rotoren direkt in ihren Flug- und Jagdkorridoren macht das gesamte Waldgebiet zu einer tödlichen Falle für die Tierwelt.
  • Gemeinsam stark gegen die Verschleierung. Das Projekt wird mit aller Macht und maximaler Intransparenz vorangetrieben. Ein privates Gutachten des profitierenden Grundbesitzers (Fürst von Hohenzollern), das die Windarmut plötzlich wegrechnet, wird vor den Bürgern geheim gehalten. Warum wohl? Nach unseren Information wurden die Windmessungen für das Gutachten in einer Windschneise Richtung Meßkirch (etwa vier Kilometer vom geplanten WundparkWindparks entfernt!) vorgenommen. Dies widerspricht der Technischen Richtlinie Teil 6 (TR 6), die fordert, dass die herangezogenen Daten repräsentativ für den exakten Anlagenstandort sein müssen. Auch Schall- und Schattengutachten bleiben geheim, obwohl sich die Annahmen der Betreiber nach Inbetriebnahme oft als falsch erweisen. In Beiereck (bekannt u.a. aus Tagesschau und SWR) denken etwa 50% der Bürger wegen des Lärms über einen Wegzug nach.

Was wir tun können: Unser Widerstand ist der entscheidende Risikofaktor

Da die Gesetze massiv verschärft wurden, kann man Windparks rein juristisch kaum noch verhindern. Die einzige harte rechtliche Angriffsfläche, die vor Gericht wirklich Bestand hat, ist das gezielte Anfechten der fehlerhaften Gutachten.

Doch unser organisierter Bürgerprotest über diese Petition hat noch eine ganz andere, im Hintergrund extrem mächtige Wirkung:

  • Verzögerung vernichtet die Rendite. Bei solchen Projekten gilt: Zeit ist Geld. Jeder Monat Verzögerung durch unseren Protest kostet den Betreiber Geld. Verpassen sie das Rodungsfenster im Winter, verliert der Investor ein ganzes Jahr und die Kalkulation wackelt.
  • Die finanzierenden Banken schauen genau hin: Ein solches Millionenprojekt hängt immens an der Finanzierung durch Banken. Bevor eine Bank Kredite freigibt, prüft deren Risikoabteilung das Projekt auf Herz und Nieren. Wenn eine Bank sieht, dass ein Windpark in einem windarmen Gebiet geplant ist, auf heftigen und lückenlosen Widerstand der Bevölkerung stößt und mit rechtlich wackeligen Gutachten arbeitet, steigen die Finanzierungsrisiken drastisch.

Unser Ziel: Das Projekt „unfinanzierbar“ machen! Wenn das Risiko für die Banken zu groß wird, ziehen die Geldgeber den Stecker. Ohne Millionen-Kredite der Banken bricht das Projekt des Investors wie ein Kartenhaus zusammen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer: Wie ein SWR-Bericht am Beispiel Windpark Rammert zeigt, gehen Projekte in Schwachwindgebieten bei den EEG-Ausschreibungen oft leer aus und rentieren sich dann häufig nicht mehr. Genau dieses wirtschaftliche Risiko droht auch hier: Wenn wir das Verfahren durch unseren Widerstand lang genug verzögern, wird das Projekt für Betreiber und Banken finanziell unkalkulierbar.

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie nicht nur Ihren Unmut, sondern Sie sorgen für die nötige Öffentlichkeit, die dieses Projekt für Investoren und Banken zu einem unkalkulierbaren, unrentablen Risiko macht. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich dieses Subventionsgrab für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr lohnt!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 663


07/06/2026, 05:32

Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen (Link/URL) oder kennzeichnen Sie sie als eigene Meinung:

"Der geplante Kahlschlag von rund 11 Fußballfeldern intaktem Binnenwald zur Errichtung von Industrieanlagen muss verhindert werden."

--> Belegen Sie die Aussage mit einer Quelle

"laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg)"

--> verlinken Sie die Quelle

"Gewerbesteuer-Mehreinnahmen wird es keine geben, da Großkonzerne die Windparks gezielt arm rechnen."

--> Belegen Sie diese Aussage oder formulieren Sie sie als eigene Meinung


07/02/2026, 18:36

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

herzlichen Dank für das überwältigende Interesse und die Unterstützung. Dank der zahlreichen Unterschriften haben wir unser erstes Etappenziel erreicht. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass unser gemeinsames Anliegen viele Menschen in Wald und Umgebung bewegt.

Dieser große Zuspruch motiviert uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Deshalb haben wir das Unterschriftenziel von 500 auf 1.000 hochgesetzt. Jede weitere Unterstützung stärkt unser Anliegen und trägt dazu bei, ihm noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Wir werden uns auch weiterhin mit Nachdruck für unser gemeinsames Ziel einsetzen und Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie die Petition in Ihrem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis weiterempfehlen, helfen Sie mit, noch mehr Menschen für dieses wichtige Anliegen zu gewinnen. Gerne können Sie sich auch bei uns melden, um sich aktiv einzubringen oder zu vernetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!


06/26/2026, 15:59

Kleinere Anpassungen des Textes und des Titels. Link zu Südkurier entfernt.


Neuer Titel: Schutz von Natur, WaldNatur & TierenArtenschutz statt ökologisch widersinnigem Windpark in Wald

Neuer Petitionstext:

Wir fordern den sofortigen und endgültigen Stopp des geplanten Projekts „Windpark Wald 1 + 2“ (Projektierer: Alterric / WKBO). Das Vorhaben ist ökologisch verheerend und ökonomisch widersinnig.

Wir fordern den Projektausstieg aus folgenden Gründen:

  • Keine Rodung von gesundem Wald: Der geplante Kahlschlag von rund 11 Fußballfeldern intaktem Binnenwald zur Errichtung von Industrieanlagen muss verhindert werden.
  • Schutz des offiziellen Schonwaldes: Unmittelbar neben dem geplanten Windpark grenzt ein offiziell von der Forstdirektion Tübingen anerkannter, geschützter Schonwald. In diesem sensiblen Schutzraum befinden sich nicht nur drei Biotope, er beheimatet auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Dies darf nicht durch den Bau und Betrieb von 250 Meter hohen Windkraftanlagen gefährdet werden.
  • Lebensraumgarantie für bedrohte Arten: Der Wald darf nicht als Lebensstätte streng geschützter Arten geopfert werden. Wir fordern den strikten Schutz der heimischen Vorkommen von Rotmilan, Schwarzstorch, Weißstorch, Mäusebussard und zahlreichen geschützten Fledermausarten.
  • Stopp von Subventionsgräbern ohne Wind: Wir fordern das Landratsamt auf, die Genehmigung für ein Projekt zu versagen, das laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg) in einem Schwachwindgebiet liegt und sich wirtschaftlich und ökologisch niemals amortisieren kann. Ökonomisch falsche Subventionsanreize dürfen nicht dazu führen, dass gesunder Wald und ganze Dorfer für reine Renditeobjekte Einzelner (nämlich der beteiligten Großkonzerne und des Fürsten) geopfert werden.
  • Intransparenz des Projektierers: Der Projektierer Alterric (der zur Hälfte dem ENERCON Konzern und der EWE AG gehört), wollte auf der Informationsveranstaltung am 22.6.2026 keine Fragen beantworten (siehe(wir dazuwaren denselbst Bericht im Südkurier vom 24.06.2026).anwesend). Die Gutachten zum Artenschutz, zu den Schatten- und Schallimmissionen und insbesondere das Windgutachten, das dem offiziellen Windatlas widerspricht, möchten die Projektierer nicht herausgeben. Das spricht für ein unseriöses und rein renditegetriebenes Vorgehen. Wenn alles "wasserdicht" wäre, hätten die Projektierer kein Problem mit der Veröffentlichung.


Neue Begründung:

Diese Petition ist die Notbremse gegen ein absurdes Großprojekt, das den Klimaschutz ad absurdum führt: Hier soll gesunder, lebendiger Wald gerodet werden, um Industrieanlagen in ein Gebiet zu bauen, in dem schlicht kaum Wind weht. Das ist nicht nur ökologisch verheerend, sondern macht aus wirtschaftlich keinen Sinn. Es soll aus reiner Profitgier gebaut werden, kostet es was es wolle.

Darum ist Ihr Mitzeichnen jetzt wichtig:

  • Der Hauptgrund: Ökonomischer und ökologischer Subventionsirrsinn. Laut den offiziellen Windmessungen des Landeswindatlasses gibt es auf den geplanten Flächen zu wenig Wind für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb. Das Projekt trägt somit nicht zur Energiewende bei. Dass es dennoch durchgedrückt werden soll, liegt einzig an ökonomisch fehllenkenden Subventionen, die es dem Investor und dem Fürst von HohenzollernFürsten ermöglichen, auf Kosten der Allgemeinheit Kasse zu machen, während das Risiko auf unsere Region abgewälzt wird. Gewerbesteuer-Mehreinnahmen wird es nichtkeine geben, da Großkonzerne die Windparks gezielt arm rechnen. Wir sagen Nein zu Industrieanlagen, die nur auf dem Papier und durch Subventionen existieren!
  • Zerstörung von gesundem Wald direkt am Schonwald. Für Fundamente, Wege und Kranstellflächen sollen ca. 11 Fußballfelder Wald einbetoniert werden. Direkt neben dem Park liegt ein offiziell ausgewiesener Schonwald, der seltene Waldgesellschaften und Biotope für die Zukunft bewahren soll. Es ist ein unerträglicher Widerspruch, direkt an der Grenze dieses Schutzraumes einen tonnenschweren Industriepark in den Waldboden zu rammen.
  • Todeszone für geschützte Arten. Der Wald ist ein hochkomplexes Refugium, in dem geschützte Vögel wie Rotmilan, Mäusebussard sowie seltene Schwarz- und Weißstörche jagen und brüten. In den alten Baumbeständen leben zudem unverzichtbarediverse Fledermauspopulationen. Der Bau dieser 250 Meter hohen Rotoren direkt in ihren Flug- und Jagdkorridoren macht das gesamte Waldgebiet zu einer tödlichen Falle für unsere heimischedie Tierwelt.
  • Gemeinsam stark gegen die Verschleierung. Das Projekt wird mit aller Macht und maximaler Intransparenz vorangetrieben. Ein privates Gutachten des profitierenden Grundbesitzers (Fürst von Hohenzollern), das die Windarmut plötzlich wegrechnet, wird vor den Bürgern geheim gehalten. Warum wohl? Nach unseren Information wurden die Windmessungen für das Gutachten in einer Windschneise Richtung Meßkirch (etwa vier Kilometer vom geplanten Wundpark entfernt!) vorgenommen. Dies widerspricht der Technischen Richtlinie Teil 6 (TR 6), die fordert, dass die herangezogenen Daten repräsentativ für den exakten Anlagenstandort sein müssen. Auch Schall- und Schattengutachten bleiben geheim, obwohl sich die Annahmen der Betreiber nach Inbetriebnahme oft als falsch erweisen. In Beiereck (bekannt u.a. aus Tagesschau und SWR) denken etwa 50% der Bürger wegen des Lärms über einen Wegzug nach.

Was wir tun können: Unser Widerstand ist der entscheidende Risikofaktor

Da die Gesetze massiv verschärft wurden, kann man Windparks rein juristisch kaum noch verhindern. Die einzige harte rechtliche Angriffsfläche, die vor Gericht wirklich Bestand hat, ist das gezielte Anfechten der fehlerhaften Gutachten.

Doch unser organisierter Bürgerprotest über diese Petition hat noch eine ganz andere, im Hintergrund extrem mächtige Wirkung:

  • Verzögerung vernichtet die Rendite. InBei dersolchen ProjektentwicklungProjekten gilt: Zeit ist Geld. Jeder Monat Verzögerung durch unseren Protest kostet den Betreiber Geld. Verpassen sie das Rodungsfenster im Winter, verliert der Investor ein ganzes Jahr und die Kalkulation wackelt.
  • Die finanzierenden Banken schauen genau hin: Ein solches Millionenprojekt hängt immens an der Finanzierung durch Banken. Bevor eine Bank Kredite freigibt, prüft deren Risikoabteilung das Projekt auf Herz und Nieren. Wenn eine Bank sieht, dass ein Windpark in einem windarmen Gebiet geplant ist, auf heftigen und lückenlosen Widerstand der Bevölkerung stößt und mit rechtlich wackeligen Gutachten arbeitet, steigen die Finanzierungsrisiken drastisch.

Unser Ziel: Das Projekt „unfinanzierbar“ machen! Wenn das Risiko für die Banken zu groß wird, ziehen die Geldgeber den Stecker. Ohne Millionen-Kredite der Banken bricht das Projekt des Investors wie ein Kartenhaus zusammen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer: Wie ein SWR-Bericht am Beispiel Windpark Rammert zeigt, gehen Projekte in Schwachwindgebieten bei den EEG-Ausschreibungen oft leer aus und rentieren sich dann aufgrund steigender Baukosten und langwieriger Verzögerungenhäufig nicht mehr. Genau dieses wirtschaftliche Risiko droht auch hier: Wenn wir das Verfahren durch unseren Widerstand lang genug verzögern, wird das Projekt für Betreiber und Banken finanziell unkalkulierbar.

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie nicht nur Ihren Unmut, sondern Sie sorgen für die nötige Öffentlichkeit, die dieses Projekt für Investoren und Banken zu einem unkalkulierbaren, unrentablen Risiko macht. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich dieses Subventionsgrab für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr lohnt!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 273


06/26/2026, 04:14

Erneute Ausbesserung kleinerer Rechtschreib- und Tippfehler.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern den sofortigen und endgültigen Stopp des geplanten Projekts „Windpark Wald 1 + 2“ (Projektierer: Alterric / WKBO) sowie den Ausschluss dieser Flächen aus der Regionalplanung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben.WKBO). Das Vorhaben ist ökologisch verheerend und ökonomisch widersinnig.

Wir fordern den Projektausstieg aus folgenden Gründen:

  • Keine Rodung von gesundem Wald: Der geplante Kahlschlag von rund 11 Fußballfeldern intaktem Binnenwald zur Errichtung von Industrieanlagen muss verhindert werden.
  • Schutz des offiziellen Schonwaldes: Unmittelbar neben dem geplanten Windpark grenzt ein offiziell von der Forstdirektion Tübingen anerkannter, geschützter Schonwald. DieserIn sensiblediesem sensiblen Schutzraum befinden sich nicht nur drei Biotope, er beheimatet auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Dies darf nicht durch den Bau und Betrieb von 250 Meter hohen Megawatt-AnlagenWindkraftanlagen gefährdet werden.
  • Lebensraumgarantie für bedrohte Arten: Der Wald darf nicht als Lebensstätte streng geschützter Arten geopfert werden. Wir fordern den strikten Schutz der heimischen Vorkommen von Rotmilan, Schwarzstorch, Weißstorch, Mäusebussard und zahlreichen geschützten Fledermausarten.
  • Stopp von Subventionsgräbern ohne Wind: Wir fordern das Landratsamt auf, die Genehmigung für ein Projekt zu versagen, das laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg) in einem Schwachwindgebiet liegt und sich reinwirtschaftlich und ökologisch niemals amortisieren kann. Ökonomisch falsche Subventionsanreize dürfen nicht dazu führen, dass gesunder Wald und ganze Dorfer für reine Renditeobjekte Einzelner (nämlich der beteiligten Großkonzerne und des Fürsten) geopfert werden.
  • Intransparenz des Projektierers: Der Projektierer Alterric (der zur Hälfte derdem ENERCON Konzern und der EWE AG gehört), wollte auf der Informationsveranstaltung am 22.6.2026 keine Fragen beantworten (siehe dazu den Bericht im Südkurier vom 24.06.2026). Die Gutachten zum Artenschutz, zu den Schatten- und Schallimmissionen und insbesondere das Windgutachten, das dem offiziellen DatenWindatlas widerspricht, möchtemöchten derdie ProjektleiterProjektierer nicht herausgeben. Das spricht für ein unseriöses und rein renditegetriebenes Vorgehen. Wenn alles "wasserdicht" wäre, hätten die Projektierer kein Problem mit der Veröffentlichung.


Neue Begründung:

Diese Petition ist die Notbremse gegen ein absurdes Großprojekt, das den Klimaschutz ad absurdum führt: Hier soll gesunder, lebendiger Wald gerodet werden, um Industrieanlagen in ein Gebiet zu bauen, in dem schlicht kaum Wind weht.

Darum ist Ihr Mitzeichnen jetzt wichtig:

  • Der Hauptgrund: Ökonomischer und ökologischer Subventionsirrsinn. Laut den offiziellen Windmessungen des Landeswindatlasses gibt es auf den geplanten Flächen zu wenig Wind für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb. Das Projekt trägt somit nicht zur Energiewende bei. Dass es dennoch durchgedrückt werden soll, liegt einzig an ökonomisch fehllenkenden Subventionen, die es dem Investor und dem Fürst von Hohenzollern ermöglichen, auf Kosten der Allgemeinheit Kasse zu machen, während das Risiko auf unsere Region abgewälzt wird. Gewerbesteuer-Mehreinnahmen wird es nicht geben, da Großkonzerne ihredie Windparks gezielt künstlich arm rechnen. Wir sagen Nein zu Industrieanlagen, die nur auf dem Papier und durch Subventionen existieren!
  • Zerstörung von gesundem Wald direkt am Schonwald. Für Fundamente, Wege und Kranstellflächen sollen ca. 11 Fußballfelder Wald einbetoniert werden. Direkt neben dem Park liegt ein offiziell ausgewiesener Schonwald, der seltene Waldgesellschaften und Biotope für die Zukunft bewahren soll. Es ist ein unerträglicher Widerspruch, direkt an der Grenze dieses Schutzraumes einen tonnenschweren Industriepark in den Waldboden zu rammen.
  • Todeszone für geschützte Arten. Der Wald ist ein hochkomplexes Refugium, in dem geschützte Vögel wie Rotmilan, Mäusebussard sowie seltene Schwarz- und Weißstörche jagen und brüten. In den alten Baumbeständen leben zudem unverzichtbare Fledermauspopulationen. Der Bau dieser 250 Meter hohen Rotoren direkt in ihren Flug- und Jagdkorridoren macht das gesamte Waldgebiet zu einer tödlichen Falle für unsere heimische Tierwelt.
  • Gemeinsam stark gegen die Verschleierung. Das Projekt wird mit aller Macht und maximaler Intransparenz vorangetrieben. Ein privates Gutachten des profitierenden Grundbesitzers (Fürst von Hohenzollern), das die Windarmut plötzlich wegrechnen soll,wegrechnet, wird vor den Bürgern geheim gehalten. Warum wohl? Nach unseren Information wurden die Windmessungen für das Gutachten in einer Windschneise Richtung Meßkirch (etwa vier Kilometer vom geplanten Wundpark entfernt!) vorgenommen. Dies widerspricht der Technischen Richtlinie Teil 6 (TR 6), die fordert, dass die herangezogenen Daten repräsentativ für den exakten Anlagenstandort sein müssen. Auch Schall- und Schattengutachten bleiben geheim, obwohl sich die Annahmen der Betreiber nach Inbetriebnahme oft als falsch erweisen. Im WindparkIn Beiereck (bekannt u.a. aus derTagesschau Tagesschau)und SWR) denken nach Inbetriebnahmeetwa 50% der Bürger wegen des Lärms über einen Wegzug nach.

Was wir tun können: Unser Widerstand ist der entscheidende Risikofaktor

Da die Gesetze massiv verschärft wurden, kann man Windparks rein juristisch kaum noch pauschal verhindern. Die einzige harte rechtliche Angriffsfläche, die vor Gericht wirklich Bestand hat, ist das gezielte Anfechten der fehlerhaften Gutachten.

Doch unser organisierter Bürgerprotest über diese Petition hat noch eine ganz andere, im Hintergrund extrem mächtige Wirkung:

  • Verzögerung vernichtet die Rendite. In der Projektentwicklung gilt: Zeit ist Geld. Jeder Monat Verzögerung durch unseren Protest, durch Akteneinsichten und EinwendungenProtest kostet den Betreiber Geld. Verpassen sie das Rodungsfenster im Winter, verliert der Investor ein ganzes Jahr und die Kalkulation wackelt.
  • Die finanzierenden Banken schauen genau hin: Ein solches Millionenprojekt hängt immens an der Finanzierung durch Banken. Bevor eine Bank Kredite freigibt, prüft deren Risikoabteilung das Projekt auf Herz und Nieren. Wenn eine Bank sieht, dass ein Windpark in einem windarmen Gebiet geplant ist, auf heftigen und lückenlosen Widerstand der Bevölkerung stößt und mit rechtlich wackeligen Gutachten arbeitet, steigen die Finanzierungsrisiken drastisch.

Unser Ziel: Das Projekt „unfinanzierbar“ machen! Wenn das Risiko für die Banken zu groß wird, ziehen die Geldgeber den Stecker. Ohne Millionen-Kredite der Banken bricht das Projekt des Investors wie ein Kartenhaus zusammen. AuchEin dieweiterer SubventionenHoffnungsschimmer: Wie ein SWR-Bericht am Beispiel Windpark Rammert zeigt, gehen Projekte in Schwachwindgebieten bei den EEG-Ausschreibungen oft leer aus demund EEG-Topfrentieren sindsich allesdann andereaufgrund als gesichert. Steigendesteigender Baukosten und langwierigelangwieriger Verzögerungen führen dort bereits dazu, dass Investoren die Reißleine ziehen müssen, weil sich die Parks ohne die erhofften Fördergelder schlicht nicht mehr rentieren.mehr. Genau dieses wirtschaftliche Risiko droht auch hier: Wenn wir das Verfahren durch unseren Widerstand lang genug verzögern, wird das Projekt für Betreiber und Banken finanziell unkalkulierbar.

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie nicht nur Ihren Unmut, sondern Sie sorgen für die nötige Öffentlichkeit, die dieses Projekt für Investoren und Banken zu einem unkalkulierbaren, unrentablen Risiko macht. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich dieses Subventionsgrab für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr lohnt!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 47


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