• Von: Per Wolff mehr
  • An: Abgeordnetenhaus von Berlin
  • Region: Berlin Friedrichshain
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 60 Tage verbleibend
  • 509 Unterstützer
    100% erreicht von
    500  für Sammelziel

Verkehrsberuhigung in der Ebertystraße

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Um die Sicherheit für die Kita- und Schulkinder zu erhöhen, die Wohn- und Lebensqualität für die Anwohner zu verbessern sowie die Attraktivität für die Ansiedlung von mehr Gewerbetreibenden zu erhöhen, sollte das Verkehrsaufkommen in der Ebertystr. / Eldenaerstr. verringert (möglichst kein Durchgangsverkehr) und die Geschwindigkeit gesenkt werden.

Konkret wird vorgeschlagen, die Ebertystr. in eine Tempo 30-Fahrradstrasse umzuwandeln.

Als Maßnahmen zur Durchsetzung werden für die Ebertystr (und auch für ihre Verlängerung durch die Eldenaer Str.) gefordert:
- Neugestaltung der gefährlichen Kreuzung Ebertystr./Thaerstr./ Mühsamstr./Eldenaer Str., um diese sicherer und übersichtlicher zu machen, insbesondere für die Kinder (Schulweg!)
- Über die gesamte Straßenlänge in der Ebertystr. Fahrbahnerhebungen ("Berliner Kissen") zur Verkehrsverlangsamung
- Fahrbahnmarkierungen und -schilder, die auf Kinder hinweisen
- Einrichtung (bzw. zumindest Markierung) von Fahrradwegen
- Fahrbahnverengungen (zusätzlich zu den Ampeln)
- Durchgängige Aufstellung von Tempo 30-Schildern (nicht nur am Anfang und Ende)
- Tempo 30-Fahrbahnmarkierungen

Begründung:

Für die Ebertystraße gilt derzeit Tempo 50. Faktisch wird dort aber meist deutlich schneller als 50 km/h gefahren. Dies liegt auch daran, dass sie in der Verlängerung der Eldenaer Str. als (vermeintlich) verkehrsärmere Alternative bzw. "Abkürzung" zur Petersburger Str. genutzt wird. Diese Nutzung scheint verkehrsleittechnisch jedoch wenig erforderlich, da bereits mit der unmittelbar parallel verlaufenden Petersburger Str. eine Magistrale besteht, die die Frankfurter Allee mit der Landsberger Allee verbindet, für den Durchgangsverkehr bestimmt ist und mit insgesamt sechs (!) Spuren dafür auch ausreicht.

Die Ebertystr. (bzw. Eldenaer Str.) liegt zudem in einem dichtbebauten Wohngebiet, was sich auch darin zeigt, dass in nahezu allen umliegenden Strassen nur Tempo 30 erlaubt ist. Die Nutzung der Ebertystr. (bzw. Eldenaer Str.) vom Durchgangsverkehr führt jedoch dazu, dass sie selbst ein deutlich höheres und mit über 50 km/h deutlich schnelleres Verkehrsaufkommen aufweist. Dies führt insbesondere für Kinder zu großen Sicherheitsrisiken, nicht nur für die dort unmittelbar wohnenden, sondern auch für die Kita- und Schulkinder. Denn in der Ebertystr. oder in ihrer unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere KiTas und Spielplätze, die Hausburg-Grundschule, die Kindereinrichtung "Die Arche", etc.. Dies führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn Kinder sich auf den schmalen Bürgersteigen in der Nähe der Strasse zu Fuß oder auf Rädern bewegen oder die kurzen Ampelzeiten nutzen wollen.

Auch für erwachsene Fahrradfahrer bestehen erhöhte Sicherheitsrisiken, da die Ebertystr. wegen der parkenden Autos eng ist und keine Fahrradwege vorhanden sind. Fahradfahrer werden entsprechend oft mit Tempo 60 und mehr auf engem Raum überholt.

Hinzu kommt die Lärmproblematik, denn die Ebertystr. ist durch ihre Nutzung als Durchgangsstrasse sehr laut, was auch in den Lärmkarten der Stadt ablesbar ist.

Die beschriebene Verkehrs- und Lärmbelastung ist darüber hinaus auch ein wesentlicher Grund für den Leerstand zahlreicher Gewerbeimmobilien in der Ebertystr. und Umgebung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 01.08.2016 (aktiv bis 31.01.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer/innen, In Ergänzung der gestrigen Mail zur Wahl folgendes Update: Neben Peggy Hochstätter (SPD) unterstützt nun auch Felix Just von den Piraten unser Anliegen nun ebenfalls. Er hat es heute unterzeichnet und und dazu gemailt: "Ich ...

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Debatte zur Petition

PRO: Möchte anregen, auf die Berliner Kissen zu verzichten (für Radler/Rollstuhlfahrer/im Winter gefährlich) und stattdessen die Ebertystr. auf Höhe Straßmannstr. diagonal zu sperren, so daß nur noch Radler durchkommen. Das wird Raser automatisch abhalten ...

PRO: Um es noch einmal ganz deutlich klarzustellen: Hinter diese Online-Petition stehen ausschließlich NACHBARN aus der Ebertystr., die hier wohnen bleiben wollen und keine Immobilienfirmen, denen es ums Geldverdienen geht!

CONTRA: Es ist bewiesen, dass eine 30er Zone keine Laerm und Schadstoffverringerung bringt. Der Schallpegel wird durch Autos um ca 2dB gesenkt, die man nich hoert. Im Gegensatz zum Motorrad was hochtouriger durchfaehrt durch den niedrigen Gang und dadurch noch ...

CONTRA: Ich bin selbst Anwohner, fahre mehr Fahrrad als Auto, und kann die Notwendigkeit dieser Petition beim besten Willen nicht erkennen. In der Ebertystraße wird aufgrund der beschriebenen baulichen Enge und der parkenden Autos (oft auch in 2ter Reihe) selten ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil die Straße zu viel befahren wird und die Autofahrer hier zu gefährlich rum rasen ! Dadurch ist mein Nachbarshund schon zu schaden gekommen !

Schulweg meiner Tochter. Viele gefährliche Stellen.

Kinderschutz

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Letzte Unterschriften

  • Philipp L. Berlin am 21.11.2016
  • Nicht öffentlich Hamburg am 16.11.2016
  • Vedran T. Berlin am 16.11.2016
  • Michael J. Berlin am 06.11.2016
  • Mirko C. Wuppertal am 05.11.2016
  • Julia L. Berlin am 03.11.2016
  • Markus K. Berlin am 01.11.2016
  • Nicht öffentlich Berlin am 01.11.2016
  • Robert S. Berlin am 29.10.2016
  • Frank N. Berlin am 28.10.2016
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