Die geplante Bebauung von Teilen des Volksparks mit Wohnungen muss gestoppt werden. Dementsprechend muss der Bebauungsplan geändert werden.

Die Naherholungsflächen müssen in ihren jetzigen Ausmaßen dringend erhalten bleiben. Das Bornstedter Feld und die gesamte Stadt Potsdam brauchen Freiräume zum Erholen, Entdecken und Erleben.

Zeitgemäße Stadtplanung kann nicht zum Ziel haben, Schlafstädte mit kaum vorhandenen sozialen Flächen zu entwickeln.

Begründung

Der Volkspark Potsdam ist ein immer beliebter werdendes Ausflugsziel für Potsdamer*innen und Gäste der Stadt. Der Park ist bereits jetzt häufig sehr gut besucht. Eine weitere Verkleinerung wird für noch mehr Andrang sorgen.

Der Volkspark ist die einzige größere Grünfläche in der Stadt, die nicht durch eine rigide Parkordnung geprägt ist. Hier kann man noch auf den Wiesen sitzen, sich sportlich betätigen und seine Freizeit verbringen. Vielfache Nutzungen würden durch die Verkleinerung beeinträchtigt bzw. müssten komplett aufgegeben werden. Attraktionen wie die Grillplätze, die Gärten und der Discgolf-Parcours wären von dem Flächenverlust massiv betroffen.

Das Bornstedter Feld braucht diese Fläche der Naherholung, denn die Flächenversiegelung hat dort noch kein Ende gefunden. In den nächsten Monaten und Jahren werden noch viele weitere Menschen in dieses Quartier ziehen. Mit ihnen wächst auch der Bedarf an Erholungs- und Freizeitflächen. Die kurzfristige Rendite durch den Flächenverkauf darf nicht vor die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft gestellt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Janek Buchheim aus Potsdam
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Neuigkeiten

Pro

Lebensräume definieren sich im Volkspark nicht alleine über die Volleyballfelder. Der Park wird vielfältig auch von Menschen genutzt, die nicht direkt an ihm wohnen oder aus Potsdam sind. Die Perspektive 'Erhalt' ist vielschichtig und vor allem mit Blick auf die nächsten Generationen bedeutend. Bei allem Druck Wohnungen bauen zu müssen, darf das Verschwinden von Freiflächen nicht hingenommen werden.

Contra

Man kann auch nicht weiter neu bauen. Dann verschwinden ALLE, die,sich die dann zügig weiter steigenden Mieten nicht leisten können. Dazu ist das Gebiet von Anfang an zur Bebauung erschlossen worden. Dass nun Anwohner egoistisch Ihre Gemütlichkeit sichern wollen, ist leicht durchschaubar.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Tag

    Potsdam soll grün bleiben und das Freizeitangebot ist wichtig

  • vor 4 Tagen

    Alle richtigen Argumente sind in der Petition genannt. Alternative Flächen für Wohnungsbau sind ganz bestimmt vorhanden.

  • vor 4 Tagen

    Wir sind selbst Anwohner im Bornstedter Feld. Im wesentlich möchte ich mich ausdrücklich gegen die zu nahe und ausschließliche Bebauung von Wohnungen aussprechen. Nur Wohnungen zu bauen um der Vorgabe der Stadt wegen wachsenden Anforderungen zu entsprechen reicht eben nicht aus um die Wohn um Lebensqualität in dem Viertel zu erhalten. Die wenigen Angebote des wachsenden Bornstedter Feldes wie z.B ein fehlendes Kiez Bad , Jugendclub , Gastronomie sind besorgniss erregend. Wäre es nicht schön Abends Fussläufig auch mal mit der Famillie zum Italiener schlendern zu können. Auch im Kirchsteigfeld sieht man wie dort die Wohnqualität leidet weil ausser Wohnen nicht viel bleibt. Aus den genannten Gründen Bitte ich die Stadtplaner und die Stadt Potsdam aus den alten Fehlern zu lernen und für unser Stadtquartier eine Verbesserung anzustoßen.

  • vor 4 Tagen

    In einem so schnell wachsenden Stadtteil müssen auch Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten bleiben, da sonst Konflikte entstehen können, wenn Kinder und Jugendliche nichts als Wohnungen um sich herum haben.

  • vor 4 Tagen

    Der Park ist insbesondere für Potsdamer/innen, die kein Garten haben ein sehr schöner Ort zum Treffen, Erholen und Erleben. Ich habe kürzlich dort im Partygärtchen meinen runden Geburtstag gefeiert. Viele Gäste fanden den Garten sehr gut und würden dort auch feiern. Leider musste ich ihnen mitteilen, dass die Leihgärten im kommenden Jahr wahrscheinlich abgerissen werden. Durch die Reihe weg fanden das alle sehr schade. Vielleicht ist es für die Stadt oder Pro Potsdam ja nur ein kleiner Bereich, aber es ist für mich als "Wohnungsbewohner" ein sehr wichtiger Teil des Parkes und muss daher m.E. in seiner Gänze unbedingt erhalten bleiben. Wer kann sicher garantieren, dass das der einzige Teil des Parkes bleibt? So macht Potsdam sich einen für Anwohner, Familien und Touristen sehr attraktiven Ort leider kaputt.

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