Stellungnahmen: Rat der Stadt Osnabrück
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6% unterstützen einen Antrag im Parlament.
54% befürworten eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
26% befürworten eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Katharina Pötter
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
CDU zuletzt bearbeitet am 24.06.2026
Der Neumarkt beschäftigt Osnabrück seit Jahren – und das nicht ohne Grund. Es geht um einen der zentralen Orte der Stadt, an dem viele Interessen aufeinandertreffen.
Genau deshalb war der Weg zum Ratsbeschluss so mühsam – und genau deshalb nehme ich das Ergebnis ernst. Politische Mehrheiten entstehen durch Kompromisse. Was wir im Rat in breitem Konsens beschlossen haben, ist eine verlässliche Grundlage, auf der Osnabrück jetzt endlich planen und gestalten kann. Diese Verlässlichkeit ist für mich der Kern demokratischer Entscheidungsfindung.
Die Petition zeigt, dass diese Entscheidung Menschen in Osnabrück beschäftigt. Das nehme ich wahr und respektiere es. Der anstehende freiraum- und verkehrsplanerische Wettbewerb ist genau der Rahmen, in dem konkrete Bedenken zur Johannisfreiheit gehört und abgewogen werden können. Ich bin überzeugt, dass dieser Prozess zu Lösungen führt, die der Stadtgesellschaft insgesamt gerecht werden.
Nicole Emektas
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Die Linke, zuletzt bearbeitet am 15.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Nicole Emektas.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Die Linke
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Ich unterstütze die Petition.
Ich lehne die Umleitung über die Johannisfreiheit ab.
Dr. Henry Gehrs
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Die Linke, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Nicole Emektas.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Die Linke
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Ich unterstütze die Petition.
Ich lehne die Umleitung über die Johannisfreiheit ab.
Dr. E.h. Fritz Brickwedde
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
CDU-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 24.05.2026
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Eine Verlagerung hunderter von Bussen in eine schmale verkehrsberuhigte und historische Straße, an der eine historische Kirche, zwei Krankenhäuser und das Hospiz liegen, lehne ich ab. Zudem verlängert und verteuert diese Maßnahme den ÖPNV.
Eine Aufenthaltsqualität in der angestrebten Form kann es am Neumarkt nicht geben.
Jens Meier
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 22.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Susanne Hambürger dos Reis
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Birgit Strangmann
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Christiane Balks-Lehmann
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Loreto Bieritz
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Sebastian Bracke
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Martin Büker
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Dr. Diana Häs
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Michael Hagedorn
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Anke Jacobsen
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Anne Kura
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Dr. Kristina Pfaff
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Sarah Schaer
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Volkmar Seliger
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Volker Bajus
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Jens Meier.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Antwort der GRÜNEN Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Die Entscheidung für eine künftige Busführung über die Johannisfreiheit ist unmittelbar mit dem Neumarktbeschluss („Neumarkt-Frieden“) aus Juni 2023 verknüpft. Nach über 20 Jahren Streit, Stillstand und Verwahrlosung des Platzes im Herzen der Osnabrücker Innenstadt haben wir GRÜNE gemeinsam mit SPD und CDU Verantwortung übernommen und einen Kompromiss erzielt. Das ist ein großer Erfolg.
Der Neumarkt ist das wichtigste städtebauliche Sanierungsprojekt der letzten Jahrzehnte. Wir sind der Überzeugung, dass die erfolgreiche Sanierung und Reaktivierung dieses wichtigen Zentrums unserer Stadt nur gelingen kann, wenn die Verkehrsbelastung deutlich reduziert und der Neumarkt vom durchfahrenden PKW-Verkehr befreit wird. Das hat auch schon ein umfangreiches Bürgergutachten zur Jahrtausendwende genauso ergeben.
Dagegen wurde aber regelmäßig erheblicher Widerstand mobilisiert. Zusammen mit nicht vorankommenden Investitionen in die Gebäude rund um den Neumarkt hat dieser Streit dazu geführt, dass nichts voranging und die Bürger:innen bisweilen den Glauben daran verloren, dass wir in Osnabrück gemeinsam eine positive Veränderung für den Neumarkt herbeiführen können.
Diese Blockade konnte 2023 gelöst werden: Der Neumarkt wird autofrei und die Detailplanung der Sanierung konnte endlich starten. Allerdings haben CDU und andere im Gegenzug verlangt, dass geprüft wird, wie auch der Busverkehr vor dem Landgericht verbannt werden kann. Die Prüfung ergab das erwartbare Ergebnis: Die Folgen für unser ÖPNV-Netz und das gute Busanagebot in der Stadt wären katastrophal gewesen. Was also tun? Den alten Streit wieder aufnehmen und nicht vorankommen? Oder einen Kompromiss finden. Diese Kompromisslösung wurde von den Fachplanern unter Führung von Stadtbaurat Thimo Weitemeier erarbeitet. Es sieht die Befahrung des historischen Neumarkts in einer Richtung und die Nutzung der Johannisfreiheit für die andere Richtung vor. Darauf konnte sich der Rat mit breiter Mehrheit verständigen. Nach den notwendigen Vorarbeiten beginnen nun im Herbst die Bauarbeiten zur Sanierung des Osnabrücker Neumarkts. Das ist ein Meilenstein nach über 25 Jahren Auseinandersetzung.
Wir GRÜNE fühlen uns an diesen Kompromiss gebunden, auch wenn es für uns nur die zweitbeste Lösung ist. Ein Busverkehr in beide Richtungen vor dem Landgericht ist aus unserer Sicht vertretbar und auch mit der gewünschten Aufenthaltsqualität vereinbar, weil in dem Bereich sämtliche Haltestellen entfallen.
Wie geht es nun weiter? Der Neumarkt wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Das bringt für den Busverkehr leider noch einmal erhebliche Belastungen mit sich. Haltestellen werden entsprechend des Baufortschritts verlegt und Linien umgeleitet. Parallel wird die verkehrstechnische und städtebauliche Lösung für die Johannisfreiheit und den Platz an der Johanniskirche erarbeitet. Die Sorge darüber, dass erheblicher Busverkehr an dieser Stelle zu Problemen führen kann, nehmen wir ernst. Die Ergebnisse aus dem Wettbewerbsverfahren müssen deshalb in jeglicher Hinsicht überzeugend sein. Gleichzeitig werden allerdings das Marienhospital und das Kinderhospital über viele Buslinien direkter angebunden und die Frequenz der Busnutzenden hilft Gastronomie und Handel rund um das Neustädter Rathaus. Vielleicht gelingt es sogar, auf dem Platz an der Johanniskirche wieder einen Wochenmarkt zu etablieren.
Jede politische Entscheidung muss sich in der Realität bewähren und ist nicht endgültig. Zunächst folgen noch etliche Planungsschritte mit der Erarbeitung des Zukunftsnetzes für den ÖPNV, dem städtebaulichen Wettbewerb zur Johannisfreiheit und der Klärung vieler Detailfragen. Die nun verfolgte Lösung muss sich an jeder Stelle bewähren und bei entsprechender Umsetzung auch den Praxistest bestehen. Ansonsten müssen wir gemeinsam nachsteuern, ohne jedoch erneut in einen jahrzehntelangen Streit zu verfallen.
Elena Moormann
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Heiko Panzer
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Jutta Schäfferling
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Heiko Schlatermund
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Timo Spreen
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Volker Witte
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Robert Alferink
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Uwe Görtemöller
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Frank Henning
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
André Klekamp
ist Mitglied im Parlament Rat der Stadt
SPD-Fraktion, zuletzt bearbeitet am 10.06.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Susanne Hambürger dos Reis.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion SPD-Fraktion
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Antwort der SPD-Ratsfraktion zur Petition „Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!“
Der Neumarkt ist einer der wichtigsten Orte in Osnabrück. Er ist zentraler Busknoten, Eingang zur Innenstadt und täglicher Umsteigepunkt für viele Menschen aus Stadt und Region. Gleichzeitig ist klar: Der Neumarkt muss besser werden. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und eine Innenstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, sind seit Jahren überfällig.
Nach jahrzehntelangem Streit hat der Rat der Stadt Osnabrück einen Kompromiss beschlossen, der Bewegung in diese festgefahrene Debatte gebracht hat. Diesem Kompromiss ist auch die SPD-Fraktion mehrheitlich gefolgt. Uns war und ist wichtig, dass alle großen demokratischen Fraktionen Verantwortung übernommen haben, damit der Stillstand am Neumarkt endlich überwunden wird. Was wir dabei gewinnen, ist ein Neumarkt ohne Durchgangsverkehr von Autos und LKW (außerhalb der Ladezeiten).
Gleichzeitig sagen wir klar: Auch innerhalb der SPD-Fraktion gab und gibt es kritische Stimmen zu diesem Kompromiss Gerade beim ÖPNV, bei der Johannisfreiheit, der Johannisstraße und der Erreichbarkeit der Innenstadt stellen sich berechtigte Fragen. Diese nehmen wir ernst.
Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Mobilität ist Teilhabe. Ein starker Busverkehr ist besonders wichtig für Menschen, die kein Auto haben oder bewusst darauf verzichten: für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, ältere Menschen, Beschäftigte, Menschen mit Behinderung, Patientinnen und Patienten sowie viele Pendlerinnen und Pendler aus Stadt und Landkreis.
Wichtig ist uns jetzt, dass die begonnenen Planungen für die vorgesehene Strecke sauber und vollständig erarbeitet werden. Wir gehen ergebnisoffen in diesen Prozess. Ergebnisoffen heißt für uns aber nicht unkritisch. Wir wollen belastbare Fakten sehen: zu Fahrtzeiten, Anschlüssen, Umsteigezeiten und Wegen, Kosten und Betriebskosten, Barrierefreiheit, Sicherheit, Auswirkungen auf die Johannisfreiheit, die Johannisstraße und das Gesundheitsquartier. Innerhalb des begonnenen Prozesses zum Zukunftsnetz, ist es der SPD-Fraktion gelungen, die Netzplanung von einem Spardiktat der Verwaltung zu verschonen. Hier sollten weitere 5 Mio. Euro aus den Betriebskosten eingespart werden, was das Busnetz deutlich geschwächt hätte.
Wir stehen auch für eine ehrliche Fehlerkultur. Sollte sich zeigen, dass die vorgeschlagene Lösung den Busverkehr deutlich verschlechtert, die Innenstadt schwächt oder neue Probleme für Fußgängerinnen, Radfahrer, Anwohnende, Patientinnen und Beschäftigte schafft, werden wir neu denken müssen.
Darum bitten wir, die konkreten Planungen abzuwarten und anschließend auf Grundlage von Fakten zu entscheiden. Die Sorgen aus der Petition nehmen wir ernst. Unser Ziel bleibt eine Lösung, die beides schafft: eine attraktivere Innenstadt und einen starken, verlässlichen ÖPNV.
Der Neumarkt darf nicht länger Symbol für Stillstand sein. Er muss zu einem Ort werden, der verbindet: Stadtteile und Innenstadt, Menschen aus Stadt und Region, gute Mobilität und mehr Lebensqualität. Dafür wird die SPD-Fraktion die weiteren Schritte kritisch, konstruktiv und sozial verantwortlich begleiten.
Dr. Thomas Thiele
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Marius Keite
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Kalla Wefel
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Parteilos
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