Region: München

Alten Baumbestand im Sollner Waldfriedhof erhalten

Petition richtet sich an
Baureferat München

341 Unterschriften

68 %
500 für Sammelziel

341 Unterschriften

68 %
500 für Sammelziel
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Baureferat München

Im Waldfriedhof Solln werden jährlich durchschnittlich 10 Bäume gefällt. Um wieder sind viele alte Bäume mit dem blauen Punkt zur Entnahme gekennezeichnet. Der 'Wald' auf diesem Friedhof besteht noch aus großen alten Bäumen, die jedes Jahr weniger werden. Man sucht hier für einen Angehörigen einen Platz zur Ruhe aus und geht davon aus, dass dieser Frieden bringen wird. Dabei kommen jedes Jahr Bagger, Kräne und sägen und minimieren den Baumbestand und die Umgebung der Gräber. Es sind hier uralte Bäume darunter, die Schutz bieten und ein lange Geschichte beinhalten, neben ihren Klimaschutzfähigkeiten und Ihrer Schönheit. Bei starkem Wind wird der Friedhof sowieso für Besucher gesperrt, sodass hier keine Gefahr für Verkehrschutz besteht. Ein Teil der zur 'Entnahme' gekennzeichneten Bäume sind gar nicht krank oder schwach. Es wird immer wieder der Borkenkäfer oder das Eschentriebsterben angeführt. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass einige Bäume, die in der Vergangenheit zum Fällen gekennzeichnet waren und wohl aus Kapazitätsgründen nicht gefällt wurden, immer noch stehen und sich Ihres Lebens freuen.
Daher müssen wir verhindern, dass noch mehr von den Alten Bäumen gefällt werden, sonst ist das bald kein 'Wald'friedhof mehr.

Begründung

Ich bitte dringend um Ihre Unterstützung, um dem Gartenbaureferat München zeigen zu können, dass vielen Menschen aus dem Münchner Süden die Bäume im Waldfriedhof Solln am Herzen liegen und wir diese erhalten wollen. Ich habe der Leitung des Gartenbaureferates München Süd, der verantwortlich für die Fällungen ist, im Jan. 2025 die ersten 100 Unterschriften übersendet, in der Hofnung die geplanten Fällung für das Frühjahr 2025 verhindern zu können. Leider hat ihn der Bürgerwunsch nach Erhaltung des alten Baumbestandes nicht interessiert. Er hält an seinem Verjüngungskonzept fest und so wurden im Februar 16 alte Bäume gefällt. Um nun die Fortsetzung der Fällungen im nächsten Jahr zu stoppen, bitte ich weiterhin um Ihre Unterschrift, ich werde die Petition im Herbst zusätzlich der Friedhofsverwaltung übergeben, damit diese auch vom Willen der Bürger und Grabbesitzer informiert ist und nicht einfach zusehen kann. Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rossy Riszterer, München
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.12.2024
Sammlung endet: 08.12.2026
Region: München
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.

    Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:

    01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg

    (Nr_Straße_Hausnummer_Laternennummer_Datum_Name)

    Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg

    (Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name)

    Meine Cloud ‚Baumfotos München 2026‘ findet Ihr hier:

    https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A

    Falls jemand Fragen hat, gerne melden.

    Hier noch News zu meinen Aktionen:

    Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden
    Aktueller Sachstand:

    Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:

    1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden

    • Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
    • Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.

    2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht
    Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:

    • Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
    • Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
    • Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.

    So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen.
    Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.

    Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.

    https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

    https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    In den Fälllisten, die der BA19 vom Gartenbaureferat für die Fällungen im Frühjahr 2026 bekommen hat, ist bei den meisten Bäumen, nicht nur bei Eschen, als Schadbild angegeben, dass die Kronen zu 75% oder sogar 100% abgestorben sein.
    Das entspricht höchstens bei der Hälfte der gefällten Bäume der Wahrheit. Ein geringerer Befall erklärt nämlich keine Fällung.
    Aber nachdem das ja niemand kontrolliert und es nur darum geht, in diesen Listen Gründe einzutragen, die eine Fällung auf den ersten Blick rechtfertigen, ist das im Nachhinein leider nicht nachzuweisen.

    Daher sollten wir für den Herbst vorbauen. Ich habe die Mitarbeiter des Gartenbaureferates schon bei der Sichtung der Bäume angetroffen. Sie müssen den Baumbestand 2mal im Jahr begutachten, einmal im belaubten Zustand (also jetzt) und einmal ohne Laub im Herbst. Dann können sie behaupten, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sind, da man das ja nicht mehr sehen kann und die Bäume zum fällen kennzeichnen.

    Um dem etwas entgegenzusetzen, habe ich begonnen, die Eschen und weitere Bäume im meinem Umfeld und Bewegungsgebiet, jetzt zu fotografieren, um den Kronenzustand zu dokumentieren. Dazu muss man, wie ich von den Gartenbaumitarbeitern gelernt habe ;-) die Nummer an den Straßenlaternen notieren, um den Standort des Baumes angeben zu können. Ich mache daher erst ein Foto von der Laternennummer oder der Hausnr. und dann von der Baumkrone. So kann ich nachher das Foto mit Standort benennen.

    Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr das in Eurem Umfeld auch machen würdet. Dann haben wir im Herbst Beweismaterial, wenn plötzlich Bäume für krank erklärt und zum Fällen gekennzeichnet werden.

    Eine zentrale Sammelstelle für die Bilder muss ich noch finden. Werde diese durchgeben sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe. Wer ein Lösung weiß, gerne melden.

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    jetzt beginnt schon der Sommer und es hat im Frühling wieder viel zu wenig geregnet, nämlich nur 12 % der Regenmenge, die die Natur eigentlich für Ihre Entfaltung im Frühling bräuchte.

    Nachdem das Gartenbaureferat keine präventiven Maßnahmen ergreift, um den Baumstand in München zu schützen und zu erhalten, möchte ich Euch alle um Hilfe bitten.
    Wenn wir Münchner alle zusammen helfen, können wir unseren Baumbestand stärken und helfen ihn zu bewahren.

    Bitte sucht Euch ein, zwei oder auch drei Bäume in Eurer am besten regelmäßig frequentieren Umgebung und wässert diese mindestens 1 x pro Woche (besser natürlich 2 x oder mehr).
    Wenn die Bäume keine Trockenheit leiden, werden sie auch nicht schwach und anfällig für Krankheiten, sodass im Herbst das Gartenbaureferat wieder kommen kann und behaupten sie fällen zu müssen.

    Natürlich braucht ein Baum viel Wasser, aber auch wenige Liter sind eine Hilfe. Bäume sind schlaue Lebewesen und verwerten jeden Tropfen. Langsam wässern und warten bis Pfützen verschwinden ist wichtig, damit das Wasser versickern kann.
    Eine durchschnittliche Gießkanne hat 5 Liter. Ich bringe meinen auserwählten Bäumen möglichst 5-6 Gießkannen voll Wasser. Auch Wasserflaschen oder Kanister eigenen sich perfekt für den Wassertransport auf dem Fahrrad. Das ist übrigens gleichzeitig eine sportliche Betätigung in der Natur :-)

    Wer noch mehr tun möchte, kann die Bäume düngen, z.B. mit Zwiebeljauche. Neben Pilzschutz enthält diese wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Schwefel und Phosphor:
    https://utopia.de/ratgeber/zwiebeljauche-so-einfach-machst-du-das-natuerliche-pflanzenschutzmittel_534943/

    Diese einfach im Verhältnis 1:10 ins Gießwasser geben.

    Ein weiterer, Respekt einflößender Schutz für Bäume ist sie in einen heiligen Kontext zu stellen und so unantastbar zu machen.

    Dazu gibt es vom Erzbistum Köln ein tolles, deutschlandweites Umweltprojekt `‘Religions go green’ für interreligiöse Baumpatenschaften, an dem alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – teilnehmen können.

    So einfach geht’s:
    Ergänzt einfach dieses [oben eingefügtes PDF-Schild] mit Eurem Namen, druckt es aus und befestigt es geschützt (z. B. in einer Prospekthülle) mit Schnur oder Draht am Baum.
    Ein so gekennzeichneter Baum genießt eine höhere, symbolische Hemmschwelle gegenüber einer Kennzeichnung mit dem blauen Punkt und Fällung durch das Gartenbaureferat.
    On Top:
    Wenn Ihr mir ein Foto Eures gekennzeichneten Baumes mit Standortangabe schickt, nehme ich ihn in einen Patenschaftenkatalog auf. Dieser kann sicher ein nützliches Instrument werden.
    Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, wenn sich viele beteiligen, können wir durch zivilen Baumschutz unsere Bäume retten und der Stadt zeigen, wie man’s macht!

    Vielen Dank im Voraus.

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

Warum Menschen unterschreiben

Weil die Natur in unserer Heimat erhalten werden und geschüttzt werden muss - sich als Hitzeschutz.

Damit die Stadt München endlich aufhört, sinnlos alte Bäume zu fällen. Wir brauchen die Bäume dringender denn je.

Alte Bäume sind nicht nur schön anzusehen, sie sind Biotop für viele Arten, spenden Schatten, reduzieren Hitze, liefern Sauerstoff, binden CO2, filtern Schadstoffe u.v.m.
Wir brauchen neue Pflanzungen, keine Füllungen in München und überall!

Das Gebiet rund ums Sollner Feld ist die grüne Lunge Sollns, es ist das letzte Refugium von Natur und Kulturlandschaft, wie sie einmal aussah und ein tolles Naherholungsgebiet.

Es ist immer wichtig, wie ich finde und aus Erfahrung weiß, wenn Verantwortliche keine Willkür betreiben können, was aber sehr einfach ist, wenn es keine aufmerksamen Menschen gibt, die genau schauen.

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