Pro

What are arguments in favour of the petition?

    humanistische Antwort

Experten prognostizieren dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt. Das Grundeinkommen nimmt sich dem technologischen Fortschritt an und gibt darauf eine humanistische Antwort. Der Vorschlag ist, den Teil des Einkommens, den man unbedingt zum Leben braucht, allen bedingungslos zur Verfügung zu stellen.

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    Ende der Ausbeutung

BGE löst die Menschen vom Druck sich jede ausbeutende Arbeit hingeben zu müssen. Die Gesellschaft verliert mit dem BGE die schlecht bezahlte Arbeiten unter schlechten Bedingungen. Vermissen werden es nur wenige aber mächtige Arbeitgeberlobbyisten.

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    ökonomisch, menschlich, finanzierbar, Zukunft

BGE ist ökonomisch, menschlich, finanzierbar und die Zukunft. ökonomisch: BGE gleicht einem Konjunkturprogramm und sorgt für Aufschwung. Menschlich: Alle Menschen sollten die Chance bekommen Ihr Leben und Kariere etwas freie zu gestellten, wie die Privatiers auch. Finanzierbar: Es gibt viele Ansätze. ZB: Vermögenssteuer, Erbschaftsteuer, Steuerflucht-Steuer, Googlesteuer... Der Vorwand nicht-finanzierbar wird nur von den Lobbyisten vorgeschoben, um nie eine Debatte zu führen, was am Ende sie belasten könnte. Zukunft: Die Entwicklung von Arbeit und Gesellschaft lässt keine andere Lösung zu.

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In der Petition fehlt ein wichtiger Punkt: Welche Sozailleistungen sollen wegfallen, wenn das BGE eingeführt wird? Darin besteht ja die ursprüngliche Idee eines BGE; die vielen kleinen bedürftigkeitsabhängigen Zahlungen durch einen Pauschalbetrag zu ersetzen, den jeder ohne weitere Voraussetzungen bekommt. Da kommt man schon ins Nachdenken: Hartz Iv mag wegfallen, Wohngeld, Bildungsteilhabe, Krankengeld (eine Versicherungsleistung), Erwerbsunfähigkeitsrente (auch eine Versicherungsleistung), Kindergeld, ...

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    Funktionierender Arbeitsmarkt

Das ermöglicht überhaupt erst einen funktionierenden Arbeitsmarkt, da Menschen nur so eine tatsächliche Entscheidungsfreiheit haben z.B. einen Job anzunehmen oder nicht. So würden unbeliebte "scheiß" Jobs, die jetzt Leute machen, die auf jeden Cent angewiesen sind, endlich entsprechend bezahlt (oder automatisiert) und jeder kann es sich leisten einen guten Job zu suchen bzw. sich entsprechend weiterzubilden

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Pro

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Contra

What are arguments against the petition?

Finanzierbar wäre ein BGE durchaus, aber wer macht dann freiwillig unangenehme Arbeiten, z.B. Müllabfuhr? Ich denke, daß ein Grundeinkommen möglich wäre, aber nicht bedingungslos: Um das Grundeinkommen zu bekommen, muß man vorher eine bestimmte Zeit sozialen Dienst geleistet haben, damit eben auch die Arbeiten gemacht werden, die sonst niemand machen würde. Der soziale Dienst soll natürlich nicht verpflichtend sein, so wie früher der Zivildienst, sondern jeder Bürger soll selbst entscheiden, ob er normal arbeiten will, oder sozialen Dienst machen und anschließend das Grundeinkommen haben.

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SCHWEIZ, 04.10.2013. An diesem Tag wurde der Initativantrag für ein BGE eingebracht -- und die Schweizer haben sich 3a damit befasst. Am 08.04.2016 hat der Bundesrat eine Ablehnung empfohlen -- in 2 Minuten waren alle SCHLÜSSIGEN ARGUMENTE aufgezählt (siehe Link, auf Deutsch ab Minute 12:38). >>> Am 05.06.2016 entschieden die Schweizer zu 77% DAGEGEN -- in der nachfolgenden Pressekonferenz war das BGE gar kein Thema mehr ...

Source: www.youtube.com/watch?v=lJXe5bvXejA&list=PLEnHzNShzOwZNvKFbaJQ9kpDS3moz9I8_&index=38
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Das Thema BGE ist zuuu wichtig, um es einem Populisten zu überlassen !! Der Petitionswerber (Ronny Rechlin) ist offenkundig NICHT imstande, die angestrebte "DEBATTE zum BGE" vom eigenen Egoismus zu trennen -- deshalb beginnt die Petition auch mit: "Wir fordern ...". Die angesprochene "ähnliche Idee" pilotprojekt-grundeinkommen.de ist hingegen eine ernstgemeinte Initiative -- von Michael Bohmeyer, der sich (objektiv) mit dem Thema BGE schon seit 2015 befasst !!

Source: srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4&state=
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STUDIENGRUPPE. Sozialwirtschafter und Sozialpsychologen haben sich mit dem Thema BGE schon eingehend befasst. Sie kommen (übereinstimmend) zur Feststellung, dass ein BGE mehr Nachteile als Vorteile bringt. Britische Forscher sagen sogar, dass die UNGLEICHHEIT steigt -- das bezeugte auch JONAS [aus der Bohmeyergruppe 2015, siehe Link], der das BGE für seinen HAUSBAU verwendet hat. Zu allem Überfluß stellte die Interviewerin sogar noch die "Spaßverderberfrage", wer das alles finanzieren soll ...

Source: srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4&state=
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Haben Sie schon mal daran gedacht, dass jemand viel verdienen muss, um die Steuern abzuführen, die ein Grundeinkommen von 1000€ kosten würde? Es wäre dann kein Anreiz mehr vorhanden arbeiten zu gehen, insbesondere für Ungelernte Niedriglöhner. Das kann nicht funktionieren!

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Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen das dies nicht der Fall ist. Denn dieses Problem ist mit unserem aktuellem System weit gravierender. Der wichtige Punkt hier ist das ein BGE im Gegensatz zur Sozialhilfe eben bedingungslos wäre. Das heißt das dann auch ein kleiner Job überhaupt erst Sinn macht da man das volle Geld behalten kann. Wenn Sie Sozialhilfe bekommen und einen 450€ annehmen haben Sie davon am Ende grade einmal 50€ mehr im Monat. Dass das weit weniger Motiviert als wenn Sie die kompletten 450€ zusätzlich hätten liegt auf der Hand.

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    cerebrale insuffizienz

Ich habe selten einen schwachsinnigeren Vorschlag gehört als diesen., eigentlich gar keinen, denn der ist an Dummheit nicht zu überbieten. Man muss sich die Kernaussage nur auf der Zunge zergehen lassen: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Faulenzer und Nichtsnutze, dass dann von allen Dummen und Doofen erwirtschaftet werden soll und zwar in einer 4 - Tage Woche.. Die D & D brauchen also gnädiger weise einen Tag weniger zu arbeiten. - Grandios !! -

Source: Da braucht man keine Quellen, sondern ein halbwegs normal funktionierendes Gehirn.
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    Unbezahlbar, Leistungsempfaengermagnet

Wer bezahlt das und wo kommt das Geld her? Wie wird verhindert dass dies ein Magnet wird, welches jeden Beduerftigen nach Deutschland lockt? Immobilien, Grund und Boden sind heute schon unbezahlbar, wie wird das erst wenn noch 50 Millionen ob des Grundeinkommens herkommen? Wie will man den damit einhergehenden Brain-Drain verhindern, der jeden Spitzensteuersatzzahler dazu treibt, das Land fluchtartig zu verlassen?

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    Hartz iV, Grundeinkommen, soziale Gerechtigkeit

Das wird sich so nicht finanzieren lassen und warum sollten diejenigen, die viel mehr arbeiten und damit Geld verdienen, dafür bestraft werden? Zur Diskussion könnte schon ab einem bestimmten Vermögen sich an der Gemeinschaft zu beteiligen stehen. Auch Hartz IV wurde nach langem hin und her durchgesetzt. Viel interessanter wäre die Diskussion, oder Petition, dieses dahingehend zu ändern und zu finanzieren, dass die Leistungen nach Dauer der Einzahlung gestaffelt wird, so wie die Rente. Warum sollte ein Zugezogener genauso viel bekommen, wie ein Dachdecker, der 40 Jahre in die Kasse gezahlt hat

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