Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

2015 ist Jahr des Bodens Wegen des enormen Flächenverbrauches für Siedlund und Verkehr haben die Vereinten Nationen das Jahr 2015 zum internationalen Jahr des Boden erklärt. Boden ist unvermehrbar und eine begrenzte Ressource, deshalb mahnt auch die Bundesregierung zum sparsamen Umgang mit dem Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen für Siedlung und Verkehr. Ziel ist deshalb, den heutigen Flächenverbrauch bis 2020 drastisch zu senken. Auch die hessische Landesregierung schließt sich diesem, für uns alle äußerst wichtigem Ziel an.
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2015 ist Jahr des Bodens Wegen des enormen Flächenverbrauches für Siedlund und Verkehr haben die Vereinten Nationen das Jahr 2015 zum internationalen Jahr des Boden erklärt. Boden ist unvermehrbar und eine begrenzte Ressource, deshalb mahnt auch die Bundesregierung zum sparsamen Umgang mit dem Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen für Siedlung und Verkehr. Ziel ist deshalb, den heutigen Flächenverbrauch bis 2020 drastisch zu senken. Auch die hessische Landesregierung schließt sich diesem, für uns alle äußerst wichtigem Ziel an.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Auf den Flugblättern zur Bürgerinitiative sollten nicht nur Bilder vom Schlittenberg zu sehen sein, sondern auch von den angepriesenen Leerständen im Dorf
Der Bedarf an Wohnraum wird durch die Leerstände im Dorf quantitativ nicht abgedeckt, wie aus der Anzahl der geplanten Baugrundstücke ersichtlich wird. Vor allen Dingen wird der Bedarf an Wohnraum keineswegs qualitativ durch die Leerstände im Dorf abgedeckt. Die Häuser, die in der Petition als Leerstände angeführt werden, sind für junge Familien alles andere als attraktiv. Deshalb sollte die Diskussion um das Problem der Leerstände nicht mit der Diskussion um die Bebauung des Schlittenberges vermischt werden, da erstere innovativerer Lösungen bedarf, als das bloße Verbot neuer Bauflächen
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    Warum werden so viele Mittel gegen die Bebauung des Schlittenbergs in die Hand genommen, aber nicht wenn es um die Zerstörung von ökologisch weitaus wichtigeren Flächen geht,?
Jeder Eingriff in die Natur ist kritisch zu hinterfragen und bei solchen Eingriffen ist es auch schwierig, Kosten und Nutzen miteinander abzuwägen. Im Zeitalter des demografischen Wandels, der durchaus eine Gefahr für solche Institutionen darstellt, die noch in Dörfern erhalten werden können, ist die Ansiedlung neuer Familien vor Ort aber sehr begrüßenswert. Zudem erinnere ich mich an einige Winter, in denen eine "Schlittengaudi" aufgrund des Ausfahrens von Jauche überhaupt nicht möglich war. Ausweichmöglichkeiten gibt es dank ÖPNV und gestiegener Mobilität viele.
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