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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Ärzte-Bashing
Es würde mich freuen, wenn hier keine Schlammschlacht Ärzte versus Rettungsassistenten angefangen wird. Es geht uns als Verfassern ausdrücklich nicht darum, schlechte Ärzte gegen gute Notfallsanitäter zu tauschen oder gute Ärzte von den Fehlern schlechter Rettungsassistenten erzählen zu lassen. Der Notarzt steht derzeit nicht zur Disposition, es geht einzig und allein um die Einführung eines verbesserten, verlängerten und bezahlten Ausbildungsberuf im RD. Für die Erstunterzeichner, Nils Düster
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    Grundsätzliches
Grundsätzlich gilt immer: Es dürfen nur die Maßnahmen ergriffen werden, die sowohl erlernt, beherrscht und indiziert sind. Damit bewegen wir uns innerhalb des neu geschaffenen NFS-G in einem abgesteckten Terrain. Diesem Umstand werden die Stellungnahmen der Standesvertretungen der Ärzte nicht gerecht. Der NFS erhält aufgrund der Eingangs aufgestellten Handlungsprämisse keinen maximalinvasiven Handlungsspielraum.
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    Notkompetenz, Regelkompetenz, Invasive Maßnahmen
Des Weiteren ist auch heute schon die ständige ärztliche Überwachung des Rettungsfachpersonals im Rahmen eines medizinischen Qualitätsmanagements vorgesehen. Verantwortungsvolle Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten fordern ganz gewiss nicht die Abschaffung des Notarzt-Systems, sondern lediglich Rechtssicherheit für Ihre tägliche Arbeit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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    Kompetenz
Es ist unwichtig wer eine Maßnahme durchführt, es ist wichtig das diese Maßnahme mit der größtmöglichen Qualität, Sicherheit und dem besten Wissen und Gewissen durchgeführt wird. Ziel der Diskussion und die Notwendigkeit: - die Optimierung des Rettungsdienstes in Deutschland unter der Maßgabe das der Patient der Qualitätsfaktor ist.
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    Notkompetenz, Regelkompetenz, Invasive Maßnahmen
Wer in der NOT KOMPETENT sein soll, muss dies in der REGEL erst recht sein. Dabei geht es nicht um maximal invasive Maßnahmen, die auch weiterhin nur von ärztlichem Personal mit entsprechender Zusatzqualifikation ausgeführt werden sollen, sondern um gerade solche invasiven Maßnahmen, die jede/-r Rettungsassistent/-in bereits heute erlernt, fortlaufend trainiert und deren sichere Beherrschung durch eine jährliche Überprüfung unter ärztlicher Leitung nachgewiesen werden muss.
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    Standespolitik
Stellungnahmen und Presseerklärungen, wie die vom Hartmannbund, in der vor dem neuen Notfallsanitätergesetz "gewarnt" wird, belasten unnötigerweise das Verhältnis zwischen den Sanitätern und den Notärzten. So entsteht der Eindruck, das dieses wichtige und nötige Gesetzesvorhaben aus standespolitischer Sicht torpediert wird. Aber fernab aller berufspolitischen Diskussionen darf das wichtigste nicht aus den Augen verloren werden: Die Gesundheit unserer Patienten.
Quelle: www.hartmannbund.de/enews/2197/144/Lipp-uebertragung-invasiver-Massnahmen-an-Nicht-aerzte-waere-ein-Dammbruch/
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    Zusammenarbeit
Bei all euren Beträgen zeigt sich das Standesdenken nicht nur von ärztlicher Seite sondern genaus so schlimm von rettungsdienstlicher Seite. Dabei vergesst Ihr das Wichtigste: den Patienten! Meiner Meinung nach sollten alle mehr zusammen arbeiten, um eine höhere Qualität der Notfallversorgung sicher zustellen.
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    Kompetenz
Das heißt, wenn der RTW ersteintreffendes Rettungsmittel ist, sollte der RA, nach den Basismaßnahmen, natürlich auch eine medikamentöse Intervention bedenken und dann bei Eintreffen des NA mit diesem zusammen fortfahren.Es kann nämlich nicht sein, dass Notfallpatienten eine durch den Rettungsassistenten beherrschte Maßnahme verwehrt bekommen, weil dies nicht zu seinen Kompetenzen gehört! Im schlimmsten Fall ist dies nämlich (meiner Meinung nach) unterlassene Hilfeleistung des Rettungsassistenten
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    Qualität
Ich habe in den letzten Jahren einige Mediziner bei dem Kurs "Fachkundenachweis Rettungsdienst" als Lehrrettungsassistent unterrichtet und war immer aufs neue erschüttert welche unterschiede in der ärztlichen Qualität zu finden sind. Ärzte die Menschen behandeln als Notärzte tätig sein möchten und dann teilweise nicht einmal ein Laryngoskop richtig herum halten können... Es geht um bessere Qualität der Versorgung von Pat., ist diese nicht gewünscht??
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    Wissen nutzen!
Die Rettungsdienstler genießen eine sehr gute Ausbildung. Meiner Meinung nach sollte das Wissen auch genutzt werden. In vielen Situationen wo z.B ein RA, der erste am Ort des Geschehens ist, können Leben gerettet werden. Ein Notarzt braucht oftmals mehrere Minuten mehr.. und Zeit kann Leben kosten.
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    Notkompetenz
Mehr Kompetenz für den RettAss, allerdings regelmäßige und engmaschige Kontrolle (mind. alle 2 Jahre/Maßnahme vgl. Niederlande!!!), ob diese Maßnahme mit allen Indikationen, Kontraindikationen und Gefahren beherrscht wird!
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    Kompetenz, Pro Notfallsanitäter, Lobbyisten
In der Diskussion über ein modernes, dem Stand der Wissenschaft entsprechenden, Rettungswesen hat "Standesdenken" keinen Platz. Vor diesem Hintergrund sollten sich alle die Frage stellen: Möchte ich, dass meine Familie im Notfall von einem gut ausgebildeten Fachmann in der Notfallmedizin behandelt wird oder aber möchte ich von einem mäßigen bis schlechten Arzt behandelt werden, der kaum Erfahrung in der Notfallmedizin hat und selten dort zum Einsatz kommt, einzig und allein weil er Arzt ist?
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    Notkompetenz
Rettungsdienstpersonal sollte in der Lage sein, sich um den Patienten entsprechend der Situation ausreichend zu kümmern u. ihm zB bei starken Schmerzzuständen eine angemessene Analgesie zukommen zu lassen. Soll der Patient leiden, nur weil der NA nicht verfügbar ist, obwohl er einen fähigen, RA/NFS hat, der ihm nur aufgrund der unklaren Gesetzeslage nicht helfen kann, weil er Angst haben muss, seine Zulassung zu verlieren? Gerade in ländlichen Gegenden habe ich solche Situationen häufig erlebt.
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    Ohne Rettpersonal geht nichts
Es ist oft zu sehen, dass die NÄ zwar hinzugezogen werden ( weil das Krankheitsbild einen NA fordert). Jedoch kommt der Arzt nur um zu sagen was zu geben ist und geht wieder auf Status 1 und fährt weg. Das RettDienst Personal ist dann auf sich allein gestellt. Dieser Muss die Maßnahmen durchführen und vertreten.
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    Notkompetenz, Regelkompetenz, Invasive Maßnahmen
Eben und dazu gehört ein Zugang legen und eine Nacl Infusion o.ä.anhängen,EKG anlegen,Brüche stabilisieren etc.Dafür braucht es keinen Arzt,sonst könnten die Sanis auch gleich hinsitzen und mit auf den Arzt warten,anstatt anzufangen zu helfen und alles vorzubereiten.
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    Ärzte machen viele Fehler
Ich konnte auch oft miterleben das Niedergelassene Ärzte fahrlässiger sind als RettFachpersonal. Ein Pat. kommt zur Sprechstunde wegen Hypertonie 190 / 110 Dieser gibt Nitro ( ca. 8 Hübe ) Pat. hat nach kurzer Zeit Hypotonie 80/40 Der Arzt liess pat auf stuhl sitztend ohne Monitoring ohne zugang. DIES ist keine Ausnahme ähnliche Situationen erlebte ich leider viel zu oft. Ein RA / NS ist keine gefährdung sondern eine besserung für die Menschen
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    Ärzte machen viele Fehler
Ich konnte auch oft miterleben das Niedergelassene Ärzte fahrlässiger sind als RettFachpersonal. Ein Pat. kommt zur Sprechstunde wegen Hypertonie 190 / 110 Dieser gibt Nitro ( ca. 8 Hübe ) Pat. hat nach kurzer Zeit Hypotonie 80/40 Der Arzt liess pat auf stuhl sitztend ohne Monitoring ohne zugang. DIES ist keine Ausnahme ähnliche Situationen erlebte ich leider viel zu oft. Ein RA / NS ist keine gefährdung sondern eine besserung für die Menschen
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    Pro und Kontra
Eine Erweiterung der Kompetenzen bedeutet auch einen anspruchsvolleren und abwechslungreicheren Arbeitsplatz und eine 3 jährige Ausbildung ist schon aus Sicht zum BBIG merh als überfällig. Leider wird sich die Zunahme von Kompetenz und Verantwortung nicht unbedingt im Salär niederschlagen. So lange ich nicht dafür bezahlt werde wäre pers. auch mit mehr Rechtssicherheit in Rahmen der Notkompetenz zufrieden.
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    Notkompetenz, Rechte, Gesetz
Man sollte als RA mit sofortiger Wirkung alle "Invasiven Maßnahmen" (Zugang legen, Notfallmedikamente, Intubation) unterlassen und immer einen Notarzt nachfordern. Auch wenn es regionale Erlasse gibt oder "Freigaben", dürften wir diese Maßnahmen laut Heilpraktikergesetz nur auf Anweisung des Arztes durchführen. Dabei muss diese patientenbezogene sein. Regionale Erlasse können die Regelung in einem Bundesgesetz nicht aufheben und somit können keine rechtlichen Konsequenzen folgen.
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    Bestätigung
Nach mehr als 20 ´JAhren Rettungsdienst, kann ich nur bestätigen dass manche Ärtzte handeln nach der devise, denn sie wissen nicht was sie tun, ich habe auch sehr gut mit NA's zusammengearbeitet abert auch viele Pfeifen erlebt insebesondere unter den KV ärzten.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Verunsicherung
Der Notfallsanitäter soll über dem Rettungsassistenten stehen. Aber anstatt in dem Entwurf näher zu definieren was er an Komptenzen haben soll wird über der Baustelle Rettungsassistent einfach nur ein neues Bild geschaffen anstelle eine Ausbesserung des RA´s. Das führt zu Verunsicherung. Dann lieber eine klare Definition beim RA anstatt noch ein neuen Beruf.
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    Verunsicherung
ich bin selbst LRA und MPG BA .Ich bin für eine klare Definition beim RA und nicht für noch einen neuen Beruf.das schürt doch nur unmut unter und allen denn wir sitzen alle in einem Boot als RA
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    Grunsatz
Sollte das Personal vom Rettungswagen ohne anwesenden Notarzt selbst Medikamente verabreichen, müsste zunächst das Heilpraktikergesetz geändert werden, in dem klar geregelt wird welche Berufsgruppen in Deutschland Diagnosen stellen dürfen und Therapien eingeleitet werden.
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    Ärzte-Bashing
Das von mäßigen bis schlechten Ärzten behandelt wird, halte ich für ein Gerücht. Ich lobe den Einsatz von RA, aber man sollte bedenken, dass diese halt keine Ärzte sind. Das ständige Ärzte-Bashing nervt... Jeder RA erzählt, dass er besser ausgebildet ist in dem was er tut als ein Arzt. Die Realität ist leider eine andere.
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